Nachholtermin für den wegen Sturm ausgefallenen 18.1.2018

Donnerstag 22.2.2018 um 19.00 Uhr

 

Referentin: Ulrike Herrmann

Ort: VHS Braunschweig, Foyer der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
 

Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig


DAKS-Newsletter Ausgabe 1/2018 Nr. 148 ist erschienen


Themen des neuen Newsletters:

  • Stoppt den Waffenhandel! – Presseerklärung von pax christi
  • Sondierungsgespräche führen zu Waffenembargo gegen Saudi-Arabien
  • Mitgliederversammlung des RüstungsInformationsBüros Freiburg
  • Abrüsten statt Aufrüsten sammelt 20.000 Unterschriften
  • Waffenaufträge für Heckler & Koch
  • Prozess wegen mutmaßlich illegaler Waffenexporte nach Mexiko verzögert sich weiter
  • Bundeswehr: Minderjährige als Zielgruppe für die Rekrutierung
  • „Endland“: ein dystopischer Roman über die nahe Zukunft Deutschlands?

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Website: DAKS

Am 18.1.2018 begann offiziell die türkische Militäroffensive auf die Stadt Afrin in Nordsyrien.

Das Friedenszentrum wandte sich am 23.1.2018 schriftlich per Email mit einem Appell an die deutsche Bundesregierung und das deutsche Auswärtige Amt:

Solange es galt, den IS zu bekämpfen, waren die syrischen Kurden willkommene Verbündete sowohl der Amerikaner wie auch der Russen und der syrischen Regierung. Sie befreiten Kobane, retteten die Jesiden und errichteten in drei Enklaven an der türkischen Grenze demokratische und auf Gleichberechtigung beruhende Gemeinschaften, deren Anziehungskraft auf die türkischen Kurden die Regierung Erdogan fürchtet. Deshalb hat er jetzt den Angriff auf diese Territorien befohlen. Russland hat sie fallen gelassen. Jetzt werden friedliche Zivilisten rücksichtslos getötet.

Wir fordern die  Bundesregierung auf, gegen den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei nach Syrien und die Ermordung der kurdischen  Bevölkerung mit allem Nachdruck zu protestieren.


Friedenszentrum Braunschweig e.V.

Wir bitten um Unterstützung des medico-Aufrufs: "Kein Panzer-Deal mit der Türkei!"

"Mit dem Einmarsch in Syrien heizt die Türkei einen entgrenzten Krieg weiter an. Der Stellvertreterkrieg um die Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens wird jetzt auch mit deutschen Leopard-2-Panzern von Rheinmetall ausgefochten. Der Angriff auf den kurdischen Kanton Afrin in Nordsyrien verschärft die sich überlagernden Konflikte. Militärisch sind sie nicht zu lösen. (...)"

zum ganzen Aufruf

Screenshot Youtube

Am 9.12.2017 gab es in der Wochenendbeilage der Braunschweiger Zeitung in der Rubrik "Digitales Leben" einen Beitrag von Tobias Feuerhahn: "Mit einem Klick ins Krisengebiet". Der Beitrag berichtet darüber wie die Bundeswehr mit der Youtube-Doku "Mali" versucht Rekruten zu werben und durch seine Machart á la Outdoor-Erlebnis-Action-Doku (und das alles mit modernen Beats unterlegt) Kritiker auf den Plan ruft.

BZ-Autor Tobias Feuerhahn bat vor der Veröffentlichung das Friedenszentrum schriftlich mit ein paar Fragen um eine Einschätzung zu "Mali".

Fragen (BZ) und Antworten vom Friedenszentrum (Ulrike Schmitz, Frieder Schöbel, Ingeborg Gerlach, Elke Almut Dieter, Gudula Wegmann) finden Sie nachfolgend:

 

Zum Rundbrief 03/2017 als PDF

 

Themen:

  • Nordkorea-Konflikt
  • Berichte
    - Friedenszug zum Antikriegstag
    - Initiative »Neue Entspannungspolitik jetzt!«
    - Menschenkette gegen Atomwaffen
    - u.a.
  • Vorträge VHS-Reihe »Wege zu einer Kultur des Friedens«:
    - »Der heimliche Tod - Drohnen aus Deutschland«
    - »Dokumentarfilm: 1000 Frauen und ein Traum«
    - »Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels«
    - »Die EU – sozial zerrissen und demokratisch gelähmt?«
    - »Disturbing the Peace - den Frieden stören«
  • Aktuelle Initiativen und Kampagnen
  • »Europa« als Hauptthema  des Friedenszentrums im 1. Halbjahr
  • Termine

 

Petition, Aufruf, Umfrage

- IPPNW und ICAN haben eine neue Petition an die künftige Bundesregierung gestartet. Mit dieser sollten wir Druck machen, damit Deutschland das UN-Atomwaffen-Verbot unterzeichnet.
Zum Unterzeichnen: https://aktion.nuclearban.de/node/9

- Jetzt bitte Aufruf "abrüsten statt aufrüsten" unterschreiben: www.abruesten.jetzt

- Adrian Rothers von der Uni Marburg sucht politisch interessierte Menschen für eine online-Befragung zu Auseinandersetzungen über politische Meinungsverschiedenheiten. Die Befragung dauert ca. 15-20 Minuten, Befragte haben die Möglichkeit, an einer Verlosung von Gutscheinen (5x20€) teilzunehmen. Viele Grüße und Dank an alle, die sich die Zeit nehmen!
https://www.unipark.de/uc/polit_Meinungsverschiedenheiten/
Falls es dazu Rückfragen gibt, bitte direkt an ihn richten:
https://www.uni-marburg.de/fb04/team-sozialpsychologie/team/rothers_adrian

 

 
Das Friedenszentrum Braunschweig unterstützt den Aufruf der Initiative „Demonstrationsrecht verteidigen!“
Die Initiative besteht aus Gewerkschaften, Migranten- und Bürgerrechtsorganisationen, Journalisten- und Anwaltsverbänden und mehr als 700 Einzelunterstützern, u.a. Theologen und Prominenten wie dem Kabarettisten Wilfried Schmickler (siehe http://demonstrationsrecht-verteidigen.de/unterzeichner/)

Frieden nach außen und im Innern der Gesellschaft ist ein sehr gefährdetes Gut. Moderne Waffen können alles Leben auslöschen. Dauerhafter Frieden und gewaltfreie Lösungen von Konflikten setzen aber eine neue Lebenskultur weltweiter Gerechtigkeit und Solidarität voraus, die wir erst entwickeln müssen. Diese Kultur baut auf präziseren Informationen auf, als sie die Medien liefern, fordert selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger und einen anderen Umgang mit Tradition, Erziehung und Politik. Unsere Vortragsreihe "Wege zu einer Kultur des Friedens" in der Volkshochschule will zum Nachdenken über und zum Engagement für eine Kultur des Friedens anregen. Hier finden Sie Berichte zu den bisherigen Veranstaltungen

 


Die Bilder, die die Öffentlichkeit derzeit aus Aleppo erreichen, sind grauenhaft - so wie alle Bilder aus heftig umkämpften Kriegsgebieten.

Das Friedenszentrum Braunschweig möchte aus diesem Anlass noch einmal - wie schon so häufig in der Vergangenheit - darauf hinweisen, zu welchen entsetzlichen  Konsequenzen es führt, wenn immer mehr und immer perfekter tötende Waffen auf diesem Planeten angehäuft werden.