Am 26. Februar wurde das Friedenszentrum von der Projektgruppe Xenos, welche zur Diakonie Wolfenbüttel gehört und versucht junge Arbeitslose so zu qualifizieren, dass diese die Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen können, nach Wolfenbüttel eingeladen.

Die Einladung kann als Ergebnis einer sehr erfolgreichen Kooperation im Jahr 2009 bei der Pflege des Gedenkortes Buchhorst bezeichnet werden. Das Friedenszentrum wurde durch den Geschäftsführer Frieder Schöbel, Renate Schöbel, die ehrenamtliche (Ex-) Praktikantin Anna-Lena Labus, den aktuellen Praktikanten Andre Meisnser und den Mitarbeiter Daniel Gottschalk vertreten. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Projektleiterin Nieves Paz-Mancebo kam es zu einem gegenseitigen Kennenlernen. Dies war vor allem dadurch interessant, dass so viele unterschiedliche Altersgruppen anwesend waren und dadurch, dass die meisten der jugendlichen Projektteilnehmer das Friedenszentrum aufgrund der hohen personellen Fluktuation noch gar nicht kannten. Im Anschluss zeigte uns die Gruppe einen Film, der während der Pflegearbeiten des Gedenkortes Buchhorst im letzten Jahr entstand. Dieser Film wird bald auf TV 38 zu sehen sein. Eine Ankündigung folgt, sobald wir Genaueres wissen. Auch im Internet wird man den Film anschauen können.

Mehr Informationen dazu auf: http://xenos-eckpfeiler-integration.de

Nach einer anschließenden, kleinen Frühstückspause zeigte uns die Projektgruppe das Gelände der Diakonie, welches einmal Kasernengelände war. Heute teilt sich die Diakonie Wolfenbüttel das Gelände mit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Die Diakonie bietet den Jugendlichen verschiedene Arbeitsmöglichkeiten an. Zum einen können sie im sogenannten Möbelkontor arbeiten und sich qualifizieren. Dort kann man sowohl in der Verwaltung als auch im Verkauf oder im Lager eingesetzt werden. Jugendliche, die später eine Ausbildung im Gastronomiegewerbe suchen, arbeiten im auf dem Gelände ansässigen Cafe Limes, in das unter anderem auch die Studenten des nahen Campus gerne essen gehen. Die Jugendwerkstatt teilt sich in zwei Bereiche: In einem Bereich werden Jugendliche als Maler qualifiziert und im anderen als Tischler ausgebildet. Eine weitere Werkstatt ist die Fahrradwerkstatt. Hier wird den Jugendlichen beigebracht Fahrräder selbstständig reparieren zu können. Jeder kann dort ein altes Fahrrad spenden. So ist es ihnen möglich Fahrräder kostengünstig für jedermann reparieren zu können. Zum Ende des Besuchs stellte uns Projektleiterin Nieves Paz ein neues Schild für den Gedenkort Buchhorst vor.

Wir danken Xenos für die erfolgreiche Kooperation bisher und freuen uns auf das, was noch kommen wird.


Daniel Gottschalk