Das Friedenszentrum Braunschweig e.V. fordert Außenminister Westerwelle im Rahmen des nicht-ständigen Mitgliedsstatus Deutschlands im Sicherheitsrat der UN auf, im Sinne der Beendigung der gewaltsam ausgetragenen Konflikte in Syrien verstärkte diplomatische Anstrengungen zu unternehmen, um eine

Friedensmission der Vereinten Nationen

dort möglich zu machen, die für die Schaffung von Sicherheitskorridoren mit Hilfe von neutralen UN-Blauhelmen einsteht. Wir würden uns von der BRD in Bezug auf ihre eigene Geschichte und Verantwortung eine Teilfinanzierung dieser Friedensmission durch freiwillige Zusatzbeiträge wünschen. Als Blauhelmsoldaten sollten im Sinne des Vertrauens beider Seiten am besten vor allem Blauhelme mit arabischem Hintergrund eingesetzt werden. Dies könnte die Akzeptanz der friedenschaffenden bzw. der die Kombattanten trennenden Mission auf beiden Seiten stärken.

Die von den UN beschlossene Responsibility to Protect, also die Verantwortung, die leidende Zivilbevölkerung zu beschützen, ohne eine militärische Intervention (die möglicherweise interessengeleitet nur von einer Handvoll Staaten durchgeführt würde), sollte in Syrien Leben retten können und daher hier dringend angewendet werden.

Beschlossen vom Vorstand am 1. März 2012

 

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