Andreas Heinemann-Grüder, Isabella Bauer (Hrsg.)

Zivile Konfliktbearbeitung - Vom Anspruch zur Wirklichkeit


2013. Ca. 250 Seiten. Kart., Ca. 26,90 € (D), 27,70 € (A), 38,50 SFr
ISBN 978-3-8474-0031-8

  • Welche Konzepte leiten zivile Konfliktbearbeitung an?
  • Woran ist sie friedensethisch orientiert?
  • Wie wird das Konfliktverhalten beeinflusst und welche Lehren lassen sich aus der Praxis ziehen?


Das Buch behandelt normative Begründungen ziviler Konfliktbearbeitung und ihre Ableitung aus Konflikttheorien. Damit sorgen die AutorInnen für eine theoretische Fundierung ziviler Konflikttransformation und benennen Voraussetzungen und Indikatoren für deren Erfolg. Der Band verbindet Friedensforschung und Friedenspraxis. Er fragt nach den Wirkungen ziviler Konfliktbearbeitung und trägt so zu deren Weiterentwicklung im Rahmen deutscher Friedens- und Sicherheitspolitik bei.

Aus dem Inhalt:

 

  • Winfried Nachtwei: Zivile Konfliktbearbeitung: Vom Anspruch zur Wirklichkeit
  • Andreas Heinemann-Grüder / Isabella Bauer: Konzepte und Handlungsfelder
  • Ulrich Schneckener: Reden mit „Störenfrieden“
  • Michael Ashkenazi / Jan Grebe: Traditionelle Konfliktbearbeitung
  • Friedel Hütz-Adams: Unternehmen als Verursacher von Konflikten und ihr Beitrag zur Transformation
  • Karoline Caesar: Leuchttürme ziviler Konfliktbearbeitung


Der Herausgeber, die Herausgeberin:

PD Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Privatdozent an der Universität Bonn
Isabella Bauer, M.A., Dozentin an der Akademie für Konflikttransformation und Beraterin in der zivilen Konfliktbearbeitung
Zielgruppen: Studierende, Lehrende und Forschende der Politikwissenschaft (insbesondere Friedens- und Konfliktforschung), Akteure der zivilen Konfliktbearbeitung, Multiplikatoren in der politischen Bildung, Teilnehmer an Vorbereitungskursen für Entwicklungszusammenarbeit, Friedensgruppen

Keywords: Friedensforschung, Konfliktforschung, Konfliktmanagement, Konflikttransformation, Friedensethik
Fachbereiche: Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung



Bertrand Russells Engagement wider den Krieg 1914-18, auf publizistischer, politischer und sozialphilosophischer Ebene, ist ein eindrucksvolles Beispiel moralischer Unabhängigkeit wie kreativen Denkens, wie sie Russell auch später immer wieder ausgezeichnet haben, vor allem in seinem Kampf gegen das atomare Wettrüsten.

Achim von Borries, Herausgeber mehrerer Schriften Bertrand Russells in deutscher Übersetzung, stellt in drei Hauptabschnitten »Protest«, »Widerstand« und »Neues Denken« des englischen Philosophen im Ersten Weltkrieg dar.

Empfohlen von Frieder Schöbel

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn