Frieden nach außen und im Innern der Gesellschaft ist ein sehr gefährdetes Gut. Moderne Waffen können alles Leben auslöschen. Dauerhafter Frieden und gewaltfreie Lösungen von Konflikten setzen aber eine neue Lebenskultur weltweiter Gerechtigkeit und Solidarität voraus, die wir erst entwickeln müssen. Diese Kultur baut auf präziseren Informationen auf, als sie die Medien liefern, fordert selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger und einen anderen Umgang mit Tradition, Erziehung und Politik. Unsere Vortragsreihe "Wege zu einer Kultur des Friedens" in der Volkshochschule will zum Nachdenken über und zum Engagement für eine Kultur des Friedens anregen.

Übersicht aller bisheriger Veranstaltungen der Vortragsreihe (1999-2016)

 

 

Orhan Sat referierte über Afghanistan


Der Titel sei natürlich ironisch gemeint, versicherte der Referent der letzten Veranstaltung des Friedenszentrums und des Friedensbündnisses in der Sommer-Reihe „Wege zu einer Kultur des Friedens“, der Braunschweiger Politologe Orhan Sat, in seinem Afghanistan-Vortrag am 16.6. 2009 in der Volkshochschule. Damit bezog er sich auf Obamas neue Strategie am Hindukusch, den Comprehensive Approach, der auf der Einbeziehung auch „ziviler Elemente“ beruht. Vor allem die  Nichtregierungsorganisationen (NGO) sollen in die Kriegführung von ISAF und Enduring Freedom eingebunden werden, was dem Krieg eine größere Erfolgschance geben soll.