Ein Vorschlag

Das Friedenszentrum begrüßt die Aktivitäten der „Aktion Seebrücke“ und solidarisiert sich mit ihren Bestrebungen, sichere Fluchtwege nach Europa zu schaffen, um die Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu schützen bzw. ihnen eine tagelange Irrfahrt  auf dem Mittelmeer zu ersparen.

Wenn  aber, wie mehrfach geschehen,  einem  Rettungsschiff die Landung in einem Hafen verweigert wird, solange die Verteilung der Flüchtlinge nicht geregelt ist, schlagen wir vor, dass Braunschweig dem Beispiel der nordrheinwestfälischen Städte Köln, Essen und Düsseldorf folgt  und sich bereit erklärt, wenigstens einige Flüchtlinge aufzunehmen. Auch wenn es sich dabei nur um symbolische Politik handelt, halten wir es für möglich, dass das Beispiel Braunschweigs Schule macht und weitere Städte der näheren und weiteren Umgebung eine ähnliche Regelung treffen.

Ingeborg Gerlach 20.9.2018

Vortragsveranstaltung - Mittwoch 26.09.2018 ab 18.30 Uhr

Die politische Reihe der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN „KRISEN, KONFLIKTE, KAPITAL“ - Braunschweiger politische Abende“ beschäftigt sich mit einem der bedeutendsten Jubilare dieses Jahres: Karl Marx.

Referentin: Ulrike Herrmann
Wirtschaftsredakteurin bei der taz und Autorin des Bestsellers „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung: Die Krise der heutigen Ökonomie oder Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können“

Im Anschluss wird das Thema im Gespräch mit Uwe Fritsch, Betriebsratsvorsitzender Volkswagen Braunschweig, vertieft. Eine Publikumsdiskussion rundet die Veranstaltung ab.

Ort: „Wilhelm5“ im Gewerkschaftshaus Braunschweig, Wilhelmstraße 5, 38100 Braunschweig,

Donnerstag 20.9.2018 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Dr. phil. Reinhold Lütgemeier-Davin

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Veranstaltung gegen Atomwaffen zum »Flaggentag« der »Mayors for Peace« 2018 in der Dornse, Altstadtrathaus am Fr. 6.7. 2018, 18 Uhr:

Veranstalter waren die Mayors for Peace, IPPNW, Pax Christi, das Friedenszentrum und das Friedensbündnis.
Als Unterstützer hatten wir gewonnen die GEW, die IGM und Arbeit und Leben. Die Zusage der AWO kam leider erst nach der Flyer-Erstellung.


DAKS-Newsletter Ausgabe 6/2018 Nr. 153 ist erschienen


Themen des neuen Newsletters:

  • Rüstungsexportbericht: Schlichtweg katastrophal!
  • Rüstungsexportbericht: Das Problem mit den Kleinwaffen
  • Schweizer Munition für die Gewalt in Brasilien
  • Heckler & Koch sorgt für Irritationen

Newsletter lesen

Website: DAKS

„Schnee von gestern oder Vision für morgen? Neue Wege sozialer Verteidigung“ war der Titel einer Tagung des Bundes für Soziale Verteidigung, die vom 20. bis 22. April in Braunschweig stattgefunden hat. Fünf Mitglieder des Friedenszentrums waren dabei. Zu Beginn der Tagung wurde ein Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre gemacht, denn der Bund hatte sich vor 30 Jahren gegründet. Aus dieser Zeit gibt es bekannte Beispiele gewaltfreier Umstürze, z.B. in der DDR und Tunesien. Viele Fälle gewaltfreier Konfliktlösungen, die sich in diesen Jahren ereignet haben, werden allerdings in den Medien nicht erwähnt. Auf diese Erfolge gewaltfreier Konfliktaustragung soll künftig stärker hingewiesen werden.

von Burkhard Jäger

Am 08.04. hat die seit November 2017 im Altstadtrathaus gezeigte Ausstellung „Sonst geht’s uns gut. Braunschweiger Biographien 1916“ ihre Pforten geschlossen. - Zeit also, ein Fazit zu ziehen.

 www.macht-frieden.de  14.4.2018

" (...) die Ereignisse in Syrien überschlagen sich. Nach dem mutmaßlichen Einsatz von Giftgas am vergangenen Samstag in Douma hatte US-Präsident Trump mit dem Tweet „Get ready, Russia“ einen militärischen Vergeltungsschlag angedroht – und heute Morgen nach dem Aufwachen mussten wir feststellen, dass er dieses Vorhaben an der Seite von Großbritannien und Frankreich tatsächlich umgesetzt hat. Bundeskanzlerin Merkel unterstützt den Angriff ausdrücklich. Russland wiederum hat angekündigt, dass die Bombardierung „Konsequenzen haben“ werde. Was soll aus all dem noch werden? Eine direkte Konfrontation der beiden Großmächte USA und Russland auf syrischem Boden?

Petition:

Kreditinstitute finanzieren mit Milliardenbeträgen die Herstellung von Atomwaffen. Zu den größten deutschen Geldgebern für Atomwaffen gehörten in den vergangenen Jahren (2014-2017) die Deutsche Bank (6,620 Mrd. Dollar), die Commerzbank (1,264 Mrd. Euro) sowie die Allianz (1,036 Mrd. Dollar).

Petition unterstützen auf
www.friedenskooperative.de


Unterstützen Sie den internationalen Aufruf:

Die Spirale der Gewalt beenden – für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik jetzt!

Heute ist die breite gesellschaftliche und parteiübergreifende Debatte über Entspannungspolitik notwendiger denn je, um zu helfen, die Konfrontation in Europa zu beenden und die europäischen Krisen zu bewältigen und – mit Nutzen für die ganze Welt – eine Zone gesamteuropäischer “gemeinsamer Sicherheit“ durch Zusammenarbeit aller Staaten von Vancouver bis Wladiwostok durchzusetzen.

zum Aufruf »» neue-entspannungspolitik.berlin/aufruf

Am 18.1.2018 begann offiziell die türkische Militäroffensive auf die Stadt Afrin in Nordsyrien.

Das Friedenszentrum wandte sich am 23.1.2018 schriftlich per Email mit einem Appell an die deutsche Bundesregierung und das deutsche Auswärtige Amt:

Solange es galt, den IS zu bekämpfen, waren die syrischen Kurden willkommene Verbündete sowohl der Amerikaner wie auch der Russen und der syrischen Regierung. Sie befreiten Kobane, retteten die Jesiden und errichteten in drei Enklaven an der türkischen Grenze demokratische und auf Gleichberechtigung beruhende Gemeinschaften, deren Anziehungskraft auf die türkischen Kurden die Regierung Erdogan fürchtet. Deshalb hat er jetzt den Angriff auf diese Territorien befohlen. Russland hat sie fallen gelassen. Jetzt werden friedliche Zivilisten rücksichtslos getötet.

Wir fordern die  Bundesregierung auf, gegen den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei nach Syrien und die Ermordung der kurdischen  Bevölkerung mit allem Nachdruck zu protestieren.


Friedenszentrum Braunschweig e.V.

Wir bitten um Unterstützung des medico-Aufrufs: "Kein Panzer-Deal mit der Türkei!"

"Mit dem Einmarsch in Syrien heizt die Türkei einen entgrenzten Krieg weiter an. Der Stellvertreterkrieg um die Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens wird jetzt auch mit deutschen Leopard-2-Panzern von Rheinmetall ausgefochten. Der Angriff auf den kurdischen Kanton Afrin in Nordsyrien verschärft die sich überlagernden Konflikte. Militärisch sind sie nicht zu lösen. (...)"

zum ganzen Aufruf

Screenshot Youtube

Am 9.12.2017 gab es in der Wochenendbeilage der Braunschweiger Zeitung in der Rubrik "Digitales Leben" einen Beitrag von Tobias Feuerhahn: "Mit einem Klick ins Krisengebiet". Der Beitrag berichtet darüber wie die Bundeswehr mit der Youtube-Doku "Mali" versucht Rekruten zu werben und durch seine Machart á la Outdoor-Erlebnis-Action-Doku (und das alles mit modernen Beats unterlegt) Kritiker auf den Plan ruft.

BZ-Autor Tobias Feuerhahn bat vor der Veröffentlichung das Friedenszentrum schriftlich mit ein paar Fragen um eine Einschätzung zu "Mali".

Fragen (BZ) und Antworten vom Friedenszentrum (Ulrike Schmitz, Frieder Schöbel, Ingeborg Gerlach, Elke Almut Dieter, Gudula Wegmann) finden Sie nachfolgend:

Petition, Aufruf, Umfrage

- IPPNW und ICAN haben eine neue Petition an die künftige Bundesregierung gestartet. Mit dieser sollten wir Druck machen, damit Deutschland das UN-Atomwaffen-Verbot unterzeichnet.
Zum Unterzeichnen: https://aktion.nuclearban.de/node/9

- Jetzt bitte Aufruf "abrüsten statt aufrüsten" unterschreiben: www.abruesten.jetzt

- Adrian Rothers von der Uni Marburg sucht politisch interessierte Menschen für eine online-Befragung zu Auseinandersetzungen über politische Meinungsverschiedenheiten. Die Befragung dauert ca. 15-20 Minuten, Befragte haben die Möglichkeit, an einer Verlosung von Gutscheinen (5x20€) teilzunehmen. Viele Grüße und Dank an alle, die sich die Zeit nehmen!
https://www.unipark.de/uc/polit_Meinungsverschiedenheiten/
Falls es dazu Rückfragen gibt, bitte direkt an ihn richten:
https://www.uni-marburg.de/fb04/team-sozialpsychologie/team/rothers_adrian

 

 
Das Friedenszentrum Braunschweig unterstützt den Aufruf der Initiative „Demonstrationsrecht verteidigen!“
Die Initiative besteht aus Gewerkschaften, Migranten- und Bürgerrechtsorganisationen, Journalisten- und Anwaltsverbänden und mehr als 700 Einzelunterstützern, u.a. Theologen und Prominenten wie dem Kabarettisten Wilfried Schmickler (siehe https://demonstrationsrecht-verteidigen.de/unterzeichner/)

Frieden nach außen und im Innern der Gesellschaft ist ein sehr gefährdetes Gut. Moderne Waffen können alles Leben auslöschen. Dauerhafter Frieden und gewaltfreie Lösungen von Konflikten setzen aber eine neue Lebenskultur weltweiter Gerechtigkeit und Solidarität voraus, die wir erst entwickeln müssen. Diese Kultur baut auf präziseren Informationen auf, als sie die Medien liefern, fordert selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger und einen anderen Umgang mit Tradition, Erziehung und Politik. Unsere Vortragsreihe "Wege zu einer Kultur des Friedens" in der Volkshochschule will zum Nachdenken über und zum Engagement für eine Kultur des Friedens anregen. Hier finden Sie Berichte zu den bisherigen Veranstaltungen

 


Die Bilder, die die Öffentlichkeit derzeit aus Aleppo erreichen, sind grauenhaft - so wie alle Bilder aus heftig umkämpften Kriegsgebieten.

Das Friedenszentrum Braunschweig möchte aus diesem Anlass noch einmal - wie schon so häufig in der Vergangenheit - darauf hinweisen, zu welchen entsetzlichen  Konsequenzen es führt, wenn immer mehr und immer perfekter tötende Waffen auf diesem Planeten angehäuft werden.