"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt." (Mahatma Gandhi)

Vor 29 Jahren, 1981, erschien in Braunschweig ein Buch, über die nationalsozialistische Vergangenheit unserer Stadt. Das Buch ist seit vielen Jahren vergriffen. Ein Exemplar wurde nunmehr digitalisiert und steht als PDF der Allgemeinheit zur Verfügung.

Das Buch heißt „Braunschweig unterm Hakenkreuz. Bürgertum, Justiz und Kirche – Eine Vortragsreihe und ihr Echo“. Herausgegeben wurde das Buch seinerzeit von Dr. Helmut Kramer, Richter a.D. am Braunschweiger Oberlandesgericht.

Das Buch ist das Ergebnis einer über die Stadtgrenzen hinaus Aufsehenden erregenden Veranstaltungsreihe in Braunschweig im Jahr 1980. Politologen, ein Soziologe, ein Jurist und ein Theologe untersuchen das Verhalten des Bürgertums gegenüber dem Nationalsozialismus vor Ort: Wie haben sich die Justiz, die Kirche und andere maßgebliche Institutionen des Bürgertums vor und nach 1933 in einem bestimmten lokalen Umkreis verhalten und welche Triebkräfte leiteten sie?

Zahlreiche Bilder und Dokumente tragen zur Anschauung der Darstellungen bei. Der Abdruck von Artikeln und Leserbriefen in der Braunschweiger Presse gibt einen Eindruck davon, wie das Braunschweiger Bürgertum 35 Jahre nach dem Kriegsende zur eigenen Geschichte stand.

Braunschweig unterm Hakenkreuz (PDF, 20 MB)
Anhang (PDF, 10 MB)

Uwe Meier

 

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