Presseinfo 10. Mai 2019

Wir sind sehr besorgt über die Zuspitzung der politischen Lage um den Iran und fordern den Einsatz kluger Diplomatie statt militärischer Eingriffe, und vor der Wahl glaubhafte Informationen über die bestehenden und geplanten Einsatzgebiete der Bundeswehr:

Wenn es den vereinten Europäern, Russen und Chinesen nicht gelingt, Trumps verbrecherische Sanktionspolitik gegenüber dem Iran rückgängig zu machen, dann sperrt dieser die Straße von Hormuz und das bedeutet einen Mittelostkrieg, der auf weitere Gebiete übergreifen kann. Der Vorschlag von Oliver Meier* scheint uns angebracht, den Frieden noch zu retten.

Donnerstag 16.5.2019 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Dr. Mathias John

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Wie wir erst jetzt erfahren haben, ist unser langjähriges Mitglied Hans Kottke am 07. 04. plötzlich und unerwartet verstorben. -

Mit ihm verlieren wir nicht nur einen geschätzten Menschen, sondern auch einen Chronisten, der Veranstaltungen des Friedenszentrums in Bild und Ton überlieferte:  

Bei der Gedenkfeier im Gewerkschaftshaus am Samstag, 13. April, konnten wir uns von Manni Kemper verabschieden. In Anwesenheit seiner Familie würdigte Michael Kleber die Arbeit von Manni, wies auf die Ausstellung seiner Bilder und Plakate hin, die noch bis zum Herbst zu sehen sein wird. Hansi Volkmann als langjähriger Freund blickte in seiner Rede und in einer beeindruckenden Diashow auf das Leben von Manfred - Manni - Kemper zurück. Elke Almut Dieter sprach im Namen des Friedenszentrums Braunschweig, in dem Manni lange Zeit tätig war. Es wurden Spenden in Höhe von 588,00 € für eine bleibende Erinnerung / evtl. für einen Stein für Manni Kemper gesammelt.

Am Freitag, den 5. April verstarb unser Vorstandsmitglied Gudula Wegmann nach einem schweren Verkehrsunfall. Mit ihrem Tod ist ein engagiertes aktives Leben zu Ende gegangen. Seit 12 Jahren hat sie sich im Friedenszentrum Braunschweig für den Frieden eingesetzt, stets hellwach, bereit kritisch einzugreifen, mitzuarbeiten und alle einzubinden. In ihrer Vorstandsarbeit schuf sie neue Außenkontakte, pflegte diese und war so eine Verbindung zur Gewerkschaft Metall, zu Frauengruppen und zu jungen politisch engagierten Menschen.

Zum Nachhören: Kundgebung auf dem Kohlmarkt, 30.3.2019 um 11.00 Uhr.


Am Donnerstag 28.3.2019 wollen wahrscheinlich wieder einige Friedenszentrums-Mitglieder zu Claras Entlassung um 10:35 ab Bs HBF nach Hi fahren, um sie nach dem Solidaritätsfrühstück wieder in der Freiheit zu empfangen. In Hildesheim findet bei der JVA, Godehardsplatz 7, in ihrer Haftzeit eine einwöchige Mahnwache statt: http://junepa.blogsport.eu/aktionen/gefaengnis/programm-der-dauermahnwache/

Infotelefonnummer: 05844/97 624 98
Weitere Infos dazu unter http://junepa.blogsport.eu/aktionen/gefaengnis/briefe-von-clara/

Die Braunschweiger Initiative für eine andere Politik (BIAP) lädt ein: Mittwoch, den 27. März 2019, 19 Uhr, Haus der Kulturen, 38106 Braunschweig, Am Nordbahnhof 1

Referent: Prof. Dr. Werner Ruf

Samstags-Kundgebung auf dem Kohlmarkt, 9.3.2019 um 11.00 Uhr.

Kundgebung gegen Atomenergie und Atomwaffen. Redebeiträge können im Mitschnitt nachgehört werden.

Am 11. März jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima, am 26. April die von Tschernobyl. Aus diesem Anlass informieren die Veranstalter der „Europäischen Aktionswoche für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ Paul Koch und Bodo Walther am Samstag, den 9.3.2019 über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der EuAW in unserer Region. Dabei geht es auch um einen der Austragungsorte der Olympischen Spiele 2020 in Japan - nämlich Fukushima. Fukushima und Olympia? "Strahlende Spiele?"

Es beteiligen sich auch das Friedenszentrum e.V. und Friedensbündnis Braunschweig sowie die Wolfenbütteler Atomausstiegs-Gruppe WAAG am Info- und Kundgebungs-Stand zu Friedens- und Energie-Themen, den Problemen bei Asse II und zu den Zwillingen Kernenergie und Kernwaffen.

»Olympia 2020 in Tokio und Fukushima« am 9. März 11 Uhr auf dem Kohlmarkt

Am Samstag 2.2.2019 gab es auf dem Kohlmarkt BS einen Redebeitrag von Ulli Schmitz zu Venezuela. Hier der leicht gekürzte Beitrag:

"Bei Venezuela entdeckt die Bundesregierung wieder mal ihre Liebe zur Demokratie, was man bei der Türkei, Ägypten, Saudi-Arabien u. a. Ländern schmerzlich vermisst.

Zu den Fakten:

Ein neues nukleares Wettrüsten in Europa muss um jeden Preis verhindert werden! Doch durch das Scheitern des INF-Vertrags werden Tür und Tor für ein neues nukleares Wettrüsten in Europa geöffnet. Deshalb wendet sich die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ mit einem Protestbrief an den russischen und den US-amerikanischen Botschafter in Deutschland, damit sie sich für den Erhalt des INF-Vertrags und für nukleare Abrüstung in Europa und der Welt einsetzen.

Wir vom Friedenszentrum bitten, den Appell zu unterzeichnen auf https://www.friedenskooperative.de/INF-Vertrag-erhalten

 


DAKS-Newsletter Ausgabe 1/2019 Nr. 160


Themen des Newsletters:

  • Stellenausschreibung: pax christi sucht Projekt-Referent/in Rüstungsexport
  • Mitmachen beim GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE!
  • Mexiko: Heckler & Koch-Prozess vor dem Abschluss
  • Widerrechtliche Waffenlieferungen ins Bürgerkriegsland Kolumbien:
    Großer Erfolg der Strafanzeige von „Aktion Aufschrei“ gegen Sig Sauer
  • Thema Rüstungsexport: Leserbrief in der Badischen Zeitung
  • Informationsstelle Militarisierung: Kongressreferate und „Fact-Sheet Rüstung“

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Website: DAKS

Vortrag von Carsten Hübner am 8. Februar 2019 um 19 Uhr im Guten Morgen Buchladen, Bültenweg 87, Braunschweig
Die USA scheinen von allen guten Geistern verlassen zu sein. Im November 2016 wurde Donald J. Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerikagewählt. Am 20. Januar 2017 legte er den Amtseid ab. Seither steht WashingtonKopf. Regiert wird per Twitter und Executive Orders. Internationale Diplomatie mitder Brechstange ist an der Tagesordnung. Wer die Gefolgschaft verweigert, wirdgefeuert. Bei Widerspruch hagelt es öffentliche Beleidigungen ...


DAKS-Newsletter Ausgabe 11/2018 Nr. 158


Themen des Newsletters:

  • Jemen: deutsche Waffen und Kriegsmaterial im Einsatz
  • Bilder aus dem Jemen: Kriegsfotografie, Internet-Berichterstattung, Fernsehberichte
  • Litauen ordert neue G36-Gewehre, Frankreich Visiersysteme für das HK416F
  • Informationsstelle Militarisierung: Kongress zu „Deutschlands Aufrüstung“
  • 3sat: Reportage zu Waffenbegeisterung in Deutschland und der Schweiz
  • Druckfrisch: „Politik im Comic“

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Website: DAKS

Aktionstag auf dem Kohlmarkt am Samstag, 3.11.2018 um 11.00 Uhr, Motto "abrüsten statt "aufrüsten.

Dort gab es einen Stand vom Friedenszentrum und von der BIBS. Redebeiträge und Musik können im Mitschnitt nachgehört werden.

Am Montag 8.10.2018 gab es bei Radio Okerwelle eine Sendung zum Thema "Friedensethik in der evangelischen Kirche". Gabriele Canstein und Dr. Uwe Meier waren zu Gast bei Wolfgang Altstädt. Dabei ging es schwerpunktmäßig um eine diesbezügliche Vortragsreihe in der evangelischen Akademie Abt Jerusalem.

Friedensethik in der evangelischen Kirche

Download MP3

Bericht zum Vortrag von Dr. phil. Reinhold Lüdgemeier–Davin am 20.9.2018 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".


Dr. Lüdgemeier referierte über den Pazifistenkongress 1920 in Braunschweig, in dessen Mittelpunkt eine Rede des Schriftstellers Kurt Hiller stand. Der Kongress in Braunschweig bedeutete eine Sammelbewegung der verschiedenen  friedenspolitischen Richtungen. Nach Kurt Hiller, der einen konsequenten Linkspazifismus vertrat, hätte er zugleich der Beginn einer weiterreichenden gesellschaftlichen  Veränderung sein sollen.

Ein Vorschlag

Das Friedenszentrum begrüßt die Aktivitäten der „Aktion Seebrücke“ und solidarisiert sich mit ihren Bestrebungen, sichere Fluchtwege nach Europa zu schaffen, um die Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu schützen bzw. ihnen eine tagelange Irrfahrt  auf dem Mittelmeer zu ersparen.

Wenn  aber, wie mehrfach geschehen,  einem  Rettungsschiff die Landung in einem Hafen verweigert wird, solange die Verteilung der Flüchtlinge nicht geregelt ist, schlagen wir vor, dass Braunschweig dem Beispiel der nordrheinwestfälischen Städte Köln, Essen und Düsseldorf folgt  und sich bereit erklärt, wenigstens einige Flüchtlinge aufzunehmen. Auch wenn es sich dabei nur um symbolische Politik handelt, halten wir es für möglich, dass das Beispiel Braunschweigs Schule macht und weitere Städte der näheren und weiteren Umgebung eine ähnliche Regelung treffen.

Ingeborg Gerlach 20.9.2018

Veranstaltung gegen Atomwaffen zum »Flaggentag« der »Mayors for Peace« 2018 in der Dornse, Altstadtrathaus am Fr. 6.7. 2018, 18 Uhr:

Veranstalter waren die Mayors for Peace, IPPNW, Pax Christi, das Friedenszentrum und das Friedensbündnis.
Als Unterstützer hatten wir gewonnen die GEW, die IGM und Arbeit und Leben. Die Zusage der AWO kam leider erst nach der Flyer-Erstellung.

„Schnee von gestern oder Vision für morgen? Neue Wege sozialer Verteidigung“ war der Titel einer Tagung des Bundes für Soziale Verteidigung, die vom 20. bis 22. April in Braunschweig stattgefunden hat. Fünf Mitglieder des Friedenszentrums waren dabei. Zu Beginn der Tagung wurde ein Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre gemacht, denn der Bund hatte sich vor 30 Jahren gegründet. Aus dieser Zeit gibt es bekannte Beispiele gewaltfreier Umstürze, z.B. in der DDR und Tunesien. Viele Fälle gewaltfreier Konfliktlösungen, die sich in diesen Jahren ereignet haben, werden allerdings in den Medien nicht erwähnt. Auf diese Erfolge gewaltfreier Konfliktaustragung soll künftig stärker hingewiesen werden.

von Burkhard Jäger

Am 08.04. hat die seit November 2017 im Altstadtrathaus gezeigte Ausstellung „Sonst geht’s uns gut. Braunschweiger Biographien 1916“ ihre Pforten geschlossen. - Zeit also, ein Fazit zu ziehen.

 www.macht-frieden.de  14.4.2018

" (...) die Ereignisse in Syrien überschlagen sich. Nach dem mutmaßlichen Einsatz von Giftgas am vergangenen Samstag in Douma hatte US-Präsident Trump mit dem Tweet „Get ready, Russia“ einen militärischen Vergeltungsschlag angedroht – und heute Morgen nach dem Aufwachen mussten wir feststellen, dass er dieses Vorhaben an der Seite von Großbritannien und Frankreich tatsächlich umgesetzt hat. Bundeskanzlerin Merkel unterstützt den Angriff ausdrücklich. Russland wiederum hat angekündigt, dass die Bombardierung „Konsequenzen haben“ werde. Was soll aus all dem noch werden? Eine direkte Konfrontation der beiden Großmächte USA und Russland auf syrischem Boden?

Petition:

Kreditinstitute finanzieren mit Milliardenbeträgen die Herstellung von Atomwaffen. Zu den größten deutschen Geldgebern für Atomwaffen gehörten in den vergangenen Jahren (2014-2017) die Deutsche Bank (6,620 Mrd. Dollar), die Commerzbank (1,264 Mrd. Euro) sowie die Allianz (1,036 Mrd. Dollar).

Petition unterstützen auf
www.friedenskooperative.de


Unterstützen Sie den internationalen Aufruf:

Die Spirale der Gewalt beenden – für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik jetzt!

Heute ist die breite gesellschaftliche und parteiübergreifende Debatte über Entspannungspolitik notwendiger denn je, um zu helfen, die Konfrontation in Europa zu beenden und die europäischen Krisen zu bewältigen und – mit Nutzen für die ganze Welt – eine Zone gesamteuropäischer “gemeinsamer Sicherheit“ durch Zusammenarbeit aller Staaten von Vancouver bis Wladiwostok durchzusetzen.

zum Aufruf »» neue-entspannungspolitik.berlin/aufruf

Am 18.1.2018 begann offiziell die türkische Militäroffensive auf die Stadt Afrin in Nordsyrien.

Das Friedenszentrum wandte sich am 23.1.2018 schriftlich per Email mit einem Appell an die deutsche Bundesregierung und das deutsche Auswärtige Amt:

Solange es galt, den IS zu bekämpfen, waren die syrischen Kurden willkommene Verbündete sowohl der Amerikaner wie auch der Russen und der syrischen Regierung. Sie befreiten Kobane, retteten die Jesiden und errichteten in drei Enklaven an der türkischen Grenze demokratische und auf Gleichberechtigung beruhende Gemeinschaften, deren Anziehungskraft auf die türkischen Kurden die Regierung Erdogan fürchtet. Deshalb hat er jetzt den Angriff auf diese Territorien befohlen. Russland hat sie fallen gelassen. Jetzt werden friedliche Zivilisten rücksichtslos getötet.

Wir fordern die  Bundesregierung auf, gegen den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei nach Syrien und die Ermordung der kurdischen  Bevölkerung mit allem Nachdruck zu protestieren.


Friedenszentrum Braunschweig e.V.

Wir bitten um Unterstützung des medico-Aufrufs: "Kein Panzer-Deal mit der Türkei!"

"Mit dem Einmarsch in Syrien heizt die Türkei einen entgrenzten Krieg weiter an. Der Stellvertreterkrieg um die Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens wird jetzt auch mit deutschen Leopard-2-Panzern von Rheinmetall ausgefochten. Der Angriff auf den kurdischen Kanton Afrin in Nordsyrien verschärft die sich überlagernden Konflikte. Militärisch sind sie nicht zu lösen. (...)"

zum ganzen Aufruf

Screenshot Youtube

Am 9.12.2017 gab es in der Wochenendbeilage der Braunschweiger Zeitung in der Rubrik "Digitales Leben" einen Beitrag von Tobias Feuerhahn: "Mit einem Klick ins Krisengebiet". Der Beitrag berichtet darüber wie die Bundeswehr mit der Youtube-Doku "Mali" versucht Rekruten zu werben und durch seine Machart á la Outdoor-Erlebnis-Action-Doku (und das alles mit modernen Beats unterlegt) Kritiker auf den Plan ruft.

BZ-Autor Tobias Feuerhahn bat vor der Veröffentlichung das Friedenszentrum schriftlich mit ein paar Fragen um eine Einschätzung zu "Mali".

Fragen (BZ) und Antworten vom Friedenszentrum (Ulrike Schmitz, Frieder Schöbel, Ingeborg Gerlach, Elke Almut Dieter, Gudula Wegmann) finden Sie nachfolgend:

Petition, Aufruf, Umfrage

- IPPNW und ICAN haben eine neue Petition an die künftige Bundesregierung gestartet. Mit dieser sollten wir Druck machen, damit Deutschland das UN-Atomwaffen-Verbot unterzeichnet.
Zum Unterzeichnen: https://aktion.nuclearban.de/node/9

- Jetzt bitte Aufruf "abrüsten statt aufrüsten" unterschreiben: www.abruesten.jetzt

- Adrian Rothers von der Uni Marburg sucht politisch interessierte Menschen für eine online-Befragung zu Auseinandersetzungen über politische Meinungsverschiedenheiten. Die Befragung dauert ca. 15-20 Minuten, Befragte haben die Möglichkeit, an einer Verlosung von Gutscheinen (5x20€) teilzunehmen. Viele Grüße und Dank an alle, die sich die Zeit nehmen!
https://www.unipark.de/uc/polit_Meinungsverschiedenheiten/
Falls es dazu Rückfragen gibt, bitte direkt an ihn richten:
https://www.uni-marburg.de/fb04/team-sozialpsychologie/team/rothers_adrian

 

 
Das Friedenszentrum Braunschweig unterstützt den Aufruf der Initiative „Demonstrationsrecht verteidigen!“
Die Initiative besteht aus Gewerkschaften, Migranten- und Bürgerrechtsorganisationen, Journalisten- und Anwaltsverbänden und mehr als 700 Einzelunterstützern, u.a. Theologen und Prominenten wie dem Kabarettisten Wilfried Schmickler (siehe https://demonstrationsrecht-verteidigen.de/unterzeichner/)

Frieden nach außen und im Innern der Gesellschaft ist ein sehr gefährdetes Gut. Moderne Waffen können alles Leben auslöschen. Dauerhafter Frieden und gewaltfreie Lösungen von Konflikten setzen aber eine neue Lebenskultur weltweiter Gerechtigkeit und Solidarität voraus, die wir erst entwickeln müssen. Diese Kultur baut auf präziseren Informationen auf, als sie die Medien liefern, fordert selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger und einen anderen Umgang mit Tradition, Erziehung und Politik. Unsere Vortragsreihe "Wege zu einer Kultur des Friedens" in der Volkshochschule will zum Nachdenken über und zum Engagement für eine Kultur des Friedens anregen. Hier finden Sie Berichte zu den bisherigen Veranstaltungen

 


Die Bilder, die die Öffentlichkeit derzeit aus Aleppo erreichen, sind grauenhaft - so wie alle Bilder aus heftig umkämpften Kriegsgebieten.

Das Friedenszentrum Braunschweig möchte aus diesem Anlass noch einmal - wie schon so häufig in der Vergangenheit - darauf hinweisen, zu welchen entsetzlichen  Konsequenzen es führt, wenn immer mehr und immer perfekter tötende Waffen auf diesem Planeten angehäuft werden.