Eine neue Entspannungspolitik: weltfremd – oder notwendig und machbar?
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum »Flaggentag« der Mayors for Peace und zum 71. Jahrestag des Russell-Einstein-Manifests
Mittwoch 8.7.2026, Beginn 18.00 Uhr
Martinikirche, Braunschweig, An der Martinikirche (Altstadtmarkt), 38100 Braunschweig
Referent: Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker, Buchautor und Sohn von Willy Brandt, Mitwirkender am Ukraine-Friedensvorschlag »Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden« von Harald Kujat, Peter Brandt, Michael v. d. Schulenburg, Johannes Klotz und Horst Teltschik
Moderation: Christoph Krämer, IPPNW
Veranstalter: Friedenszentrum Braunschweig, Friedensbündnis Braunschweig, IPPNW Regionalgruppe Braunschweig, Naturfreunde Braunschweig, Pax Christi Braunschweig
22. Juni 1941 - Überfall der faschistischen deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion
Anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls und in Sorge um die Aufrüstung unserer Regierung für einen Verteidigungskrieg gegen Russland will ich mich im Namen des Friedenszentrums Braunschweig zu unseren Grundsätzen bekennen:
NIE WIEDER KRIEG
Das beinhaltet auch die Forderung an unsere Regierung: Statt der Kriegsvorbereitungen, die mit der Bedrohung durch Russland gerechtfertigt werden, verlangen wir mehr Verhandlungen mit Russland über eine Beendigung des Ukrainekrieges. „Tatsächlich gibt es ernsthafte Zweifel und Kritik an diesem Bedrohungs-Narrativ.“
Russland ist nicht unser Feind, Russland ist unser Nachbar!
WIR BRAUCHEN KEINEN KRIEG
WIR BRAUCHEN KEINEN KRIEG GEGEN RUSSLAND!
Elke Almut Dieter
Dazu ein Artikel aus dem Braunschweig Spiegel:
"Entlarvt: Der Mythos vom drohenden Angriffskrieg Russlands – Warum die Aufrüstung schon vor Russlands Einmarsch in die Ukraine beschlossen war"
Zum Gedenken an den 22. Juni 1941

Am Montag fand am sog. Ausländerfriedhof am Brodweg in Braunschweig, wo 1200 ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene beerdigt wurden eine Gedenkfeier statt.
Hier die Rede von Werner Hensel:
Juni Rundbrief
(15.06.2026)
Liebe Mitglieder und Interessierte!
Die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Wiesbaden wurde zwar von den USA abgesagt, aber unsere Aufmerksamkeit auf das Thema sollte nicht nachlassen …
»Mittelstreckensysteme - Frieden schaffen mit Angriffswaffen???«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Mai 2026:
Vortrag Jürgen Wagner

Vortragsmitschnitt vom 27.5.2026 in Braunschweig https://youtu.be/Gf1WtUVnBEM
»Zukunft der Demokratie: Grundrechte, Gemeinwohl(-Ökonomie) und Frieden«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - April 2026:
Vortrag Christoph Felber

Vortragsmitschnitt vom 23.4.2026 in Braunschweig https://youtu.be/pqSGCV9JkuM
Bericht vom Braunschweiger Ostermarsch 2026

Am Ostersamstag beteiligten sich in Braunschweig bis zu 250 Menschen am Ostermarsch. Bundesweit waren es Zehntausende. Aufgerufen hatten dieses Jahr Friedenszentrum Braunschweig, Friedensbündnis BS, IPPNW BS und Naturfreunde BS. Kooperationspartner waren GEW BS und Schulstreik gegen Wehrpflicht BS.
20. April "Joint Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony"
Zwei Friedensorganisationen, in denen Palästinenser und Israelis sich gemeinsam für den Frieden einsetzen, veranstalteten dieses Jahr am 20. April 2026 zum 21. Mal eine gemeinsame Gedenkfeier für die Opfer: “Joint Israeli-Palestinian Memorial Ceremony”. Beide Organisationen haben Mitglieder aus Israel und Palästina. Gemeinsam wollen sie zeigen, dass es einen anderen Weg gibt – und dass trotz allem die Hoffnung noch lebendig ist.
Ceremony auf youtube
»Militarisierung der Gesellschaft und ihre Gefahren - mit Schwerpunkt Notstandsgesetze und mögliche Grundrechtseingriffe«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - März 2026:
Vortrag Dr. Rolf Gössner

Vortragsmitschnitt vom 5.3.2026 in Braunschweig https://youtu.be/X8Zu3YSdYuQ
... heute vor 58 Jahren in My Lai

16. März 2026
Am 16. März 1968, ermordeten US-Soldaten in dem südvietnamesischen Dorf My Lai während des Vietnam-Krieges 504 unbewaffnete Zivilisten – überwiegend Frauen, Kinder und Greise. Das Massaker von My Lai wurde vom Militär und dem amerikanischen Verteidigungsministerium 14 Monate lang vertuscht, bevor der Journalist Seymour Hersh seine Recherchen darüber in einem unabhängigen Medium veröffentlichte.
zum Krieg zwischen den USA und Israel mit dem Iran
3.3.2026 - Stellungnahme des Friedenszentrums Braunschweig e.V.
zum Krieg zwischen den USA und Israel mit dem Iran, der weitere Länder in der Region hineinzieht. Wir sehen mit Sorge eine Entgrenzung des Krieges.
Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran, den militärischen Enthauptungsschlag mit dem Ziel des Regimechange. Das militärische Eingreifen von Israel und den USA ist ein völkerrechtswidriger Überfall und keine Unterstützung der iranischen Opposition.
Krieg darf nie ein Mittel zur Erreichung politischer Ziele sein.
»Israel, USA und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten« - Video
Vortrag Dr. Michael Lüders

Vortragsmitschnitt vom 12.2.2026 in Braunschweig https://youtu.be/WGTfo4-ZufQ
Aufnahme von Kindern aus Gaza zur fachärztlichen Betreuung
Braunschweig, den 3. Februar 2026
Aufnahme von Kindern aus Gaza zur fachärztlichen Betreuung
Sehr geehrter Herr Außenminister Wadephul!
Nach Schätzungen der WHO warten rund 15.800 Menschen in Gaza auf eine dringend erforderliche fachärztliche Behandlung außerhalb des Gazastreifens, darunter 3.800 Kinder, da eine Behandlung vor Ort nicht möglich ist. Zudem ist die Gefahr von Verletzungen und Traumatisierungen für Kinder durch den andauernden Beschuss durch das israelische Militär weiterhin gegeben. Die Rettung und Behandlung von Verletzten ist weiterhin lebensbedrohlich.
»Macht schlägt Recht …«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Januar 2026:
Venezuela, Ukraine… Taiwan - und was macht Europa?

Video und Bericht zur Veranstaltung mit Andreas Zumach am 20.1.2026 im Brunsviga Kulturzentrum
https://youtu.be/gwmVaSmjo1Q
von Elke Almut Dieter
Der neue Rundbrief 2026
Themen:
- »Friedenszentrum in neuen Räumen«
- »NATO und Russland - und eine aktuelle geopolitische Einordnung«
- »Kriegstüchtig statt friedenstauglich? - den Frieden wählen!«
- »Mahnwache am Reichstag gegen geplante Grundgesetzänderung«
- »Kriegswirtschaft in Deutschland und Europa - Wem nutzt die Fokussierung der Wirtschaft auf Kriegswirtschaft?«
- »Ostermarsch - Grundgesetz Friedensgebot«
- »1. Mai in Braunschweig«
- »Wöchentliche Schweigemärsche in Braunschweig für die Menschen in Gaza«
- »Gesichter des Friedens«
- »Friedenstreffen im öffentlichen Raum«
- »Flaggentag / Mayors for Peace«25.11. Berlin »Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten«
- »100 Kerzen auf der Oker«
- Zwei 80.-JAHRESTAGE: Ende 2. Weltkrieg + Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki
- »Bewertung der israelischen Militäroffensive in Gaza im Kontext des Völkerrechts«
- »Antikriegstag Braunschweig«
- »Nie wieder kriegstüchtig - Bundesweite Friedensdemo in Berlin«
- »Propaganda. Zur Herstellung der Kriegstüchtigkeit in den Köpfen«
- »Kriegsdienstverweigerung«
- Termine
Ein Großteil der Veranstaltungen wurde aufgezeichnet und ist im youtubekanal des Friedenszentrums zu finden ( www.youtube.com/@friedenszentrumbraunschweig )
"Nichts kann all diese Angriffe rechtfertigen"
Völkerrechtler Norman Paech nimmt Stellung zum US-Angriff auf Venezuela.
Nachzulesen ist sie auf der Website der Diplomatischen Vertretungen Kubas im Ausland
"Der Überfall der US-amerikanischen Armee in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2026 auf Venezuela, ein friedliches Land, die Entführung seines Präsidenten Nicolàs Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores und die Ankündigung einer Quasi-Annexion des Landes sind ein Piratenakt nach Gangsterart, ein abschreckendes Menetekel für das Jahr, das kaum begonnen hat. Mit 150 Flugzeugen soll der Angriff erfolgt sein, nachdem zuvor das Luftabwehrsystem Venezuelas ausgeschaltet wurde. Mehr als 80 Menschen sind dabei getötet worden, darunter 32 kubanische Sicherheitskräfte und auch Zivilisten.
Der Angriff ist lange vorbreitet worden. Seit September 2025 kreuzte eine immer größer werdende Armada von US-Kriegsschiffen vor der venezolanischen Küste. Sie griff dort kreuzende kleinere Schiffe unbekannter Herkunft an, versenkte sie und tötete zahlreiche Menschen, eine unverhohlene Drohung gegen Präsident Maduro, sich zu ergeben und das Land verlassen. (...)"
» Weiterlesen und Quelle der Erklärung: https://misiones.cubaminrex.cu/de/articulo/nichts-kann-all-diese-angriffe-rechtfertigen
Stellungnahme des Friedenszentrums zu Venezuela
Angriff auf Venezuela - Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz, Erklärung Norman Paech

Per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Bundeskanzler –
Von: Christoph Krämer, IPPNW
Der US-Angriff auf Venezulea ist ein völkerrechtswidriger Kriegsakt –
die Bundesregierung muss ihn unmissverständlich verurteilen!
Braunschweig, 04.01.26
Sehr geehrter Bundeskanzler Merz,
völlig schockiert sehe ich, dass die USA unter fadenscheinigen Argumenten Venezuela militärisch angegriffen und Bomben auf seine Hauptstadt Caracas abgeworfen haben.
Unter Androhung weiterer militärischer Maßnahmen.
Und dass ihre anderen Verbündeten, einschließlich Deutschland, dem nicht nur tatenlos zusehen, sondern sogar noch moralische Beihilfe leisten.
Dieser US-Angriff ist ein völkerrechtswidriger Kriegsakt - die Bundesregierung muss ihn unmissverständlich verurteilen!
Was für die USA gilt, gilt auch für die Bundesregierung:
Völkerrecht ist anzuwenden - nicht nur gegenüber der Ukraine, sondern weltweit!
Nicht nur da, wo es Ihnen politisch opportun erscheint, sondern universell. Die UN-Charta kennt da keine Ausnahmen.
Ihr Messen mit zweierlei Maß, Herr Bundeskanzler, ist Doppelmoral!
»Ich soll Soldat werden?«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - November 2025:
Neues Wehrpflichtgesetz und Kriegsdienstverweigerung
.
Was kommt auf mich zu? Was kann ich tun?

Video und Bericht zur Veranstaltung mit Isabel Kobus und Thomas Franz am 13.11.2025 im Brunsviga Kulturzentrum
https://youtu.be/dDmXRZC0ulc
Deutschland soll nach dem Willen des Verteidigungsministers bis 2029 „kriegstüchtig“ werden. Dazu werden neben den entsprechenden finanziellen Mitteln auch sehr viel mehr SoldatInnen für die Bundeswehr gebraucht. Deshalb soll noch 2025 das sogenannte „Wehrpflichtmodernisierungsgesetz“ vom Bundestag verabschiedet werden. Dann sollen die Wehrerfassung und die verpflichtende Musterung ab 1.1.2026 wieder eingeführt werden. Ziel ist, zunächst möglichst viele freiwillige SoldatInnen zu gewinnen. Es ist aber absehbar, dass sich mit Freiwilligen allein das Ziel von 260.000 aktiven Soldaten in der Bundeswehr nicht erreichen lässt. Daher wird die Wiedereinführung der Wehrpflicht bereits vorbereitet.
In dieser Veranstaltung am 13.11.2025 wurde nach einer Einführung zur aktuellen Militarisierung unserer Gesellschaft der Entwurf des neuen Wehrdienstgesetzes von Isabel Kobus (DFG-VK) erläutert und dargestellt, was die Bundesregierung und die Koalition plant. Anschließend referierte Thomas Franz (Berater zur Kriegsdienstverweigerung in Braunschweig) zum Thema Kriegsdienstverweigerung.
Die Veranstaltung bildete den Auftakt dazu, dass im Friedenszentrum Braunschweig in Zukunft eine Beratung für Kriegsdienstverweigerer angeboten wird.
Deutschland als zentrale logistische Drehscheibe in einem Krieg gegen Russland - Manöver "Red Storm Bravo"
DISKUSSION aktuell:
23.9.2025 (Christoph Krämer ( Friedenszentrum BS, Friedensbündnis BS, IPPNW-Regionalgruppe BS ) )
Im nur 150 km Luftlinie von Braunschweig entfernten Hamburg - wird von Donnerstag bis Samstag dieser Woche Kriegstüchtigkeit hergestellt und geübt: Das Manöver "Red Storm Bravo" wird Hamburg für 3 Tage in ein NATO-Drehkreuz verwandeln, Tag und Nacht – um am Hafen angelandete NATO-Truppen auf dem Landweg an die Ostfront zu transferieren, zu Krieg gegen Russland.
( hamburg.t-online.de vom 22.9.2025 )
Die Übung basiert auf dem "Operationsplan Deutschland". Deutschland dient dabei im Spannungs- oder Bündnisfall als zentrale logistische Drehscheibe für die Nato. Dies gilt sowohl für den Aufmarsch als auch für die Versorgung Tausender Soldaten.
Das Besondere daran - ein Novum: Es ist nicht ein klassisches Militärmanöver, wie es schon viele vor ihm gab. Sondern eine zivil-militärische Übung, bei der die "Kriegstüchtigkeit" auch entscheidender ziviler Strukturen hergestellt und geprobt werden soll:
Veto Deutschlands gegen Israel-Sanktionen der EU: Offener Brief an Außenminister Johann Wadephul
An Herrn
Außenminister Johann Wadephul
Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117 Berlin
Braunschweig, den 13. September 2025
Veto Deutschlands gegen Israel-Sanktionen der EU
Sehr geehrter Herr Außenminister Wadephul!
»kriegstüchtig statt friedenstauglich? - den Frieden wählen!«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Februar 2025:
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach - Videomitschnitt

Video zur Veranstaltung vom 12.2.2025 im Saal des Kinderschutzbundes
https://youtu.be/DQxT8_Kp1_w
Ist es Aufgabe der Politik, mit Kriegstüchtigkeit und Rüstung die Bürger*innen auf einen Krieg vorzubereiten!? Wem dient eine Militarisierung der Politik, die statt mehr Sicherheit die Gefahr der endlosen Eskalation bis zur Erschöpfung beinhaltet? Wo ist der Weg aus dem Krieg? Friedenstauglichkeit meint Mut zur Mündigkeit, braucht Differenzierungen, statt Meinungskonformismus in den öffentlichen Medien. Friedenstauglichkeit schafft Vertrauen und Räume, die Austausch und Verhandlungen möglich machen.
Es kamen unter erschwerten Bedingungen - trotz Wintereinbruch und ÖPNV-Streik - ca 40 Interessierte um Andreas Zumach zu hören und mit ihm zu diskutieren.
Wöchentliche Schweigemärsche in Braunschweig für die Menschen in Gaza
(von Dr. Ute Lampe)
Am 24. Juli 2025 fand in Braunschweig der 8. Schweigemarsch für die Menschen in Gaza statt. Die humanitäre Lage der Menschen in Gaza ist dramatisch. Die Menschen hungern, da die Versorgung völlig unzureichend ist. An den wenigen Lebensmittelausgabestellen der Gaza Humanitarian Foundation müssen die Menschen um ihr Leben bangen, da sie vom israelischen Militär beschossen werden. Wir möchten dagegen ein Zeichen setzen.
Das Friedensbündnis Braunschweig (und Friedenszentrum Braunschweig) ruft deshalb jeden Donnerstag zum Schweigemarsch auf. Dazu treffen wir uns um 17 Uhr auf dem Schlossplatz vor der Stadtbibliothek am Reiterdenkmal.
Was uns bewegt schreiben wir auf unsere mitgebrachten Plakate.
Der Routenverlauf ist: über -->Damm -->Kohlmarkt -->Schuhstraße -->Ringerbrunnen -->Vor der Burg -->Domplatz, über die -->Münzstraße und den -->Platz d. deutschen Einheit -->Langer Hof -->über den Bohlweg und Ritterbrunnen -->zurück zur Stadtbibliothek.
Auf dem 8. Schweigemarsch haben sich die Teilnehmenden darauf verständigt einen Appell an den Bundeskanzler zu schicken mit folgendem Wortlaut:
Gaza und Israel – Offener Brief von Jeffrey Sachs an S.E. Gideon Sa’ar, Außenminister, Israelische Regierung
DISKUSSION aktuell:
August 2025
Der renommierte Entwicklungsökonom und Professor Jeffrey Sachs wehrt sich als Jude, dass er von der israelischen Regierung in „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ hineingezogen wird. Der Brief im Wortlaut wurde in deutscher Übersetzung am 12.8.2025 in der Berliner Zeitung veröffentlicht.
» zum Artikel in deutscher Übersetzung
» zum Artikel auf englisch
Mayors for Peace 2025 - »Dr. Petra Erler: Der lange Weg zum Krieg: Wie kann Europa endlich für Frieden in der Ukraine wirken?« + Video zur Flaggenhissung vor dem Rathaus
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum »Flaggentag« der Mayors for Peace und zum 70. Jahrestag des Russell-Einstein-Manifests in der Magnikirche mit Dr. Petra Erler
Die Videoaufzeichnung ist im Youtubekanal des Friedenszentrums nachhörbar

Video zur Veranstaltung vom 4.7.2025 in der Magnikirche Braunschweig
https://youtu.be/ic20y09erzM
Referentin: Dr. Petra Erler, vormals Staatssekretärin im Amt von Ministerpräsident Lothar de Maizière und bei der EU Kabinettschefin von Kommissions-Vizepräsident Verheugen Moderation: Christoph Krämer, IPPNW
»Die gemachte »Zeitenwende« und der Anteil des BDI an den gegenwärtigen Herrschaftsstrategien«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Mai 2025:
Vortrag und Diskussion mit Dr. Judith Dellheim - Bericht

Vortrag am 21.5.2025 im Haus der Kulturen, Braunschweig
80. Jahrestag des 8. Mai 1945
Vor 80 Jahren endete der 2. Weltkrieg mit der Kapitulation von Deutschland und mit der Befreiung vom Faschismus der Nazizeit. In das Gedenken um das Ende des Krieges fließen Sorgen der Gegenwart ein, die gezeichnet ist von schrecklichen Kriegen. Und es drohen, ständig neue Konflikte militärisch zu eskalieren - wie jetzt zwischen den Atommächten Indien und Pakistan. Die Gefahr, dass Atomwaffen wieder im Krieg eingesetzt werden, steigt.
Ein mahnender Zeitzeugenbericht zum Atombombenabwurf auf Hiroshima von einem »Hibakusha«

Video
https://youtu.be/gtq3SqOZmM8
Das Friedenszentrum Braunschweig gedenkt mit »100 Kerzen auf der Oker« jedes Jahr der Atombombenopfer von Hiroshima und Nagasaki. 2024 war Friedensaktivist Kenji YAMAMOTO aus Osaka zu Gast in Braunschweig und erzählte vom Atombombenabwurf auf Hiroshima und von seinem Freund Tetsushi YONEZAWA. Tetsushi Yonezawa überlebte als Kind wundersamerweise die Katastrophe von Hiroshima. Kenji Yamamoto erzählte uns am Hiroshima-Ufer in Braunschweig seine Geschichte, eine Geschichte die sich nicht wiederholen darf.
»Abschreckung – ein Garant für Frieden und Sicherheit?«
»Abschreckung – ein Garant für Frieden und Sicherheit?«
Oberst a.D. Wolfang Richter war auf Einladung der Goslarer Friedensgespräche am 3.4.2025 in Goslar. Es war ein sehr anregender, interessanter Vortrag, der sich durch außerordentliche Sachlichkeit ausgezeichnet hatte. Richter legte militärische sachliche Gründe für die Ablehnung der geplanten Stationierung der US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland dar. Die US-amerikanischen Mittelstreckenwaffen, der Tomahawk, die SM-6, die Hyperschallrakete Dark Eagle, erreichen in Hyperschallgeschwindigkeit Moskau und den Ural, können auch ohne Nuklearwaffen große Zerstörungen anrichten und stellen für Russland eine Bedrohungslage dar. Die sich daraus ergebende Gefahr der Präemption, dem Zuvorkommen des Gegners durch sein Ausschalten, bedroht die Orte der Stationierung dieser Waffen. Die in den 70er, 80er und frühen 90er Jahren aufgebauten Rüstungskontrollverträge sind im Verlauf der zweitausender Jahre gekündigt worden. Gegenseitige Anschuldigungen der Nichteinhaltung führten 2019 zur Kündigung des INF-Vertrages durch die USA und ermöglichten den Aufbau der Multi Domain Task-Forces (MDTF), zu denen Mittelstreckenwaffen gehören, die unter dem INF-Vertrag verboten gewesen wären. Auch der Open Sky-Vertrag wurde gekündigt, der die gegenseitige Überwachung des Luftraumes beinhaltete.
»Kriegswirtschaft in Deutschland und Europa - Wem nutzt die Fokussierung der Wirtschaft darauf?«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - April 2025:
Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner - Videomitschnitt und Bericht

Video zur Veranstaltung vom 10.4.2025 im Haus der Kulturen, Braunschweig
https://youtu.be/0s3wg5e627s
Friedfertig statt kriegstüchtig – Strategien für eine Politik jenseits der Kriegslogik
Foto: © Sabine Hebbelmann
31. Friedensratschlag in Kassel (30.11/1.12.). Das 2-tägige Programm mit Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden spiegelte die verheerende politische Konfliktsituation wieder, in der wir uns befinden. Unter den ca 450 Teilnehmern waren auch 10 Menschen aus der braunschweiger Friedensbewegung.
Vorträge zum Nachhören:
» Michael von der Schulenburg
Die Rolle der UNO für eine friedliche Weltordnung
Das Grundgesetz und sein Friedensgebot
DISKUSSION aktuell:
18.5.2024 (Eva Stassek, Mitglied im Friedenszentrum)
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag des Grundgesetzes - Demokratie und Frieden in Europa!
Kluge Männer und Frauen haben unser Grundgesetz formuliert, dessen 75. Jahrestag wir im Mai dieses Jahres feierlich begehen. Dies unter dem Eindruck von zwei von unserem Land ausgehenden Weltkriegen die millionenfaches Leid und Tod und Zerstörung über Europa brachten.
Aufgrund der von Nazis millionenfach begangenen unmenschlichen Verbrechen in der NS-Vergangenheit wurden wichtige Grundsätze zum Schutz der Menschen festgeschrieben: die Unantastbarkeit der Würde des Menschen, die Gleichheit vor dem Gesetz, gleiche Rechte für Männer und Frauen, Meinungs-, Glaubens-, Presse- und Versammlungsfreiheit, Recht auf Asyl, sowie der Schutz der Familie.
Das Friedensgebot wurde zu einer zentralen Aussage in unserem Grundgesetz. Der Sozialdemokrat Carlo Schmidt - einer der Väter des Grundgesetzes - setzte sich für die Aufnahme dieses Gebotes aufgrund seiner Erkenntnis ein, dass „Sicherheit und Frieden nur in einem System der kollektiven Sicherheit gedeihen kann!“ Und - kollektive Sicherheit schließt ausdrücklich die Sicherheit der Nachbarstaaten mit ein.
Münchner Sicherheitskonferenz geht mit “Zeitenwende” auf Tournee
DISKUSSION aktuell:
26.10.2022 (Friedenszentrum) - von Elke Almut Dieter und Corinna Senftleben
Münchner Sicherheitskonferenz geht mit "Zeitenwende" auf Tournee
In der deutschen Presselandschaft bislang kaum zur Kenntnis genommen, startete die Münchner Sicherheitskonferenz (hervorgegangen aus der 1963 gegründeten Wehrkundetagung) kürzlich eine 12monatige Akzeptanzkampagne für die Außen- und Militärpolitik der Bundesregierung.
... mehr
Frieden nach außen und im Innern der Gesellschaft ist ein sehr gefährdetes Gut. Moderne Waffen können alles Leben auslöschen. Dauerhafter Frieden und gewaltfreie Lösungen von Konflikten setzen aber eine neue Lebenskultur weltweiter Gerechtigkeit und Solidarität voraus, die wir erst entwickeln müssen. Diese Kultur baut auf präziseren Informationen auf, als sie die Medien liefern, fordert selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger und einen anderen Umgang mit Tradition, Erziehung und Politik. Unsere Vortragsreihe "Wege zu einer Kultur des Friedens" will zum Nachdenken über und zum Engagement für eine Kultur des Friedens anregen.
Hier finden Sie Berichte zu den bisherigen Veranstaltungen der Reihe "WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS"
Zur chronologischen SCHNELL-Übersicht der Vortragsthemen seit 2009
Bitte besuchen sie auch den seit 2020 bestehenden youtube-Kanal des Friedenszentrums mit Aufzeichnungen unserer Vorträge und weiterer Veranstaltungen und Aktionen.
Seit November 2025 gibt es ein Angebot mit Infos und Beratung zum Thema Kriegsdienstverweigerung
Einmal im Monat gibt es mit unserem Friedenstreff im öffentlichen Raumdie Möglichkeit zum Austausch über Friedensthemen
Regelmäßig finden statt: Schweigemärsche und Mahnwachen mehr unter Termine
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