Das Friedenszentrum Braunschweig e.V. erinnert am Tag der Menschenrechte an das Menschenrecht auf Flucht und Asyl:

  • Alle Menschen haben ein Recht auf Leben. Wir alle haben ein Recht auf Leben und ein Recht, in Freiheit und in Sicherheit zu leben.

  • Das Recht auf Asyl*. Wenn wir fürchten, in unserem eigenen Land schlecht behandelt zu werden, haben wir das Recht, in ein anderes Land zu flüchten, in dem wir sicher sind. *Asyl = Zufluchtsort (für Verfolgte)

  • Das Recht auf ein Bett und etwas zu essen. Wir alle haben das Recht auf einen menschenwürdigen Lebensstandard, auch wenn wir kein Geld mehr verdienen können. Das schließt Unterkunft, Nahrung, Kleidung und ärztliche Versorgung ein. Vor allem Mütter und Kinder und Menschen, die alt, arbeitslos oder behindert sind, haben ein Recht darauf, dass man sich um sie kümmert.

Angesichts der prekären Lage der Flüchtlinge, die an den Grenzen der EU zu Polen, Litauen oder Lettland oder in den provisorischen Lagern auf der griechischen Insel Lesbos gestrandet sind, ist es unsere Verantwortung und unsere Pflicht, die Rechte dieser Menschen zu schützen.


Themen:

  • Das Ende des Militäreinsatzes in Afghanistan

  • Flüchtlingssituation an der belarussisch-polnischen Grenze

  • Norbert Stemmer: Gemeinwohlökonomie im Gespräche
  • Zivilgesellschaftliches Engagement in Krisenzeiten (Kurdistan/Türkei)
  • Andreas Zumach: Russland und der Westen - Eskalation ohne Ausweg
  • Natascha Strobl: Die neue Rechte

  • Planung 2022



Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - November 2021:

 

Vortrag und Diskussion mit Natascha Strobl



Video zur Veranstaltung: https://youtu.be/rf4eMSuUZf8


"Fatalismus ist nichts für schlechte Zeiten" - Ein gelungener Beitrag von Natascha Strobl zur Neuen Rechten am 18.11.2021 in der VHS.
 - Das Video ist zunächst verfügbar bis Juni 2022 -
 


Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 18. November 2021 um 19.00 Uhr

»Die neue Rechte«

Zoomvortrag und Diskussion mit Natascha Strobl

Parallel zum Aufstieg der AfD ist die sogenannte »Neue Rechte« verstärkt in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit geraten; eine Strömung an der Nahtstelle zwischen traditionellem Konservativismus und offen rechtsextremistischen Positionen.

Die Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl untersucht in ihrem Vortrag die verschiedenen ideologischen Strömungen dieser Bewegung, ihre historischen Vorbilder und ihren nicht zu unterschätzenden Stellenwert für den aktuellen politischen Diskurs.

Die Veranstaltung findet auf Zoom statt.
https://zoom.us/j/94061926991?pwd=RlhrVW1keXZQZm9kZC9IalNnM0l4QT09

KEINE BEWAFFNETEN DROHNEN!

Aufklärungs- und Aktionsmonat November 2021

Während der Koalitionsverhandlungen rufen wir zu einem dezentralen Aufklärungs- und Aktionsmonat im November 2021 auf!

  • gegen die Terrorisierung und Ermordung durch Drohnen!
  • gegen die Bewaffnung von Drohnen für die Bundeswehr!
  • für internationale Kontrolle und Ächtung von Killer-Drohnen!


Wir fürchten, dass sich SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP auf eine Bewaffnung von Drohnen der Bundeswehr im Koalitionsvertrag einigen werden. Falls bewilligt, könnten fünf durch Airbus 2018 geleaste israelische Heron TP Drohnen bald im Einsatz der Bundeswehr sein. Allein schon der Einsatz der deutschen "Killer"-Drohnen terrorisiert die Bevölkerung im Einsatzgebiet!  ( Zum ganzen Wortlaut der Kampagne )      

Auch dazu die IMI-Analyse vom 27.10.2021 

Die Haltung des Friedenszentrums Braunschweig beschreibt Burkhard Jäger in einem Brief an Abgeordnete des Bundestages, von denen einige eine positive Rückmeldung gegeben haben.


Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Oktober 2021:

 

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach



Video zur Veranstaltung: https://youtu.be/eA034XI0Y1w

Die Veranstaltung am 21.10.2021 mit Adreas Zumach fand viel Interesse, was zum einen in dem sehr aktuellen Thema begründet ist, aber auch an der Tatsache, dass Zumach dafür bekannt ist,  die Themen mit sehr viel Sachkenntnis zu behandeln.  Seine freie Rede und seine profunden Kenntnisse machten den Abend interessant und lebendig. Über den Situationsbericht hinaus unterbreitete er Vorschläge, wie man aus dem politischen Patt herauskommen könnte.


Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 19.00 Uhr

»Russland und der Westen – Eskalation ohne Ausweg?«

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Brunsviga Kulturzentrum - Kleiner Saal, Karlstr. 35, Braunschweig

Es gelten die aktuellen Corona-Schutzauflagen.



Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Oktober 2021:

 

Im Gespräch mit Aktivist:innen aus Kurdistan/Türkei



Video zur Veranstaltung: https://youtu.be/IwpwUcrvcUU


Erstmalig konnte die Menschenrechtsgruppe Südost-Türkei der IPPNW e.V. ( Ärzte gegen den Atomkrieg/Ärzte in sozialer Verantwortung ) eine Gruppe kurdischer Aktivist:innen zu einem Gegenbesuch nach Deutschland einladen. Dieser Wunsch nach Fachaustausch und Vertiefung von Kommunikationsstrukturen war bei den diesjährigen Interviews mit NGOs und zivilgesellschaftlichen Gruppen in Ankara und Diyarbakir entstanden. Die "Reise" der IPPNW-Gruppe konnte 2021 Corona bedingt nur online stattinden.

Nachdem zwei Kolleginnen kein Visum erhielten, besteht die Gästegruppe aus Diyarbakir aus fünf Personen: eine Ärztin, ein Psychologe, ein Sozialarbeiter arbeiten in der Menschenrechtsstiftung (TIHV) Diyarbakir, die mit einem Netzwerk ehrenamtlicher Therapeuten- und Anwält:innen Folteropfern und traumatisierten Menschen Hilfe und Rehabilitation anbietet.



Sonntag, 31. Oktober 2021 um 18.00 Uhr,
Brunsviga Kulturzentrum, Karlstr. 35, Braunschweig. Eintritt: 17 Euro, ermäßigt 7 Euro


Inszenieren, proben, aufführen in Zeiten von Corona, geht das? Wir wagen es, weil das Stück brandaktuell ist. Es geht um Massentierhaltung. Innerhalb der Familie Schwarte prallen die Widersprüche aufeinander. Da ist zum einen Philipp, der Chef eines Fleischkonzerns, zum anderen sein Bruder, der Amtstierarzt, der zwischen allen Stühlen sitzt. Dessen Frau Marianne engagiert sich im Weltladen für den globalen Süden. Die gemeinsame Tochter Lisa ist eine glühende Tierrechtlerin. Ihre Freundin Hanna, eine Linke, prangert die Arbeitsverhältnisse im Schwarte-Konzern an und versucht, sich als Journalistin in der Lokalzeitung der kleinen Stadt zu behaupten.
 


Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 19.00 Uhr

»Zivilgesellschaftliches Engagement in Krisenzeiten - Im Gespräch mit Aktivist:innen aus Kurdistan/Türkei«

Moderation: Ercan Carikci
 
Ort: VHS Braunschweig, Foyer der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig

Teilnahme per Zoom:
Link: https://zoom.us/j/98586459102?pwd=SkNiQ214VENpL0JIQkJ5b01KeGNLQT09
Meeting-ID: 985 8645 9102
Kenncode: 536053



Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - September 2021:

 



Video zur Veranstaltung: Corinna Senftleben   https://youtu.be/3kzPVuqbIdI

 

In seinem Vortrag am 16.09.2021 in der VHS erläuterte Norbert Stemmer die Grundzüge der Gemeinwohlökonomie. Sie orientiert sich an ethischen Werten wie beispielsweise Menschenwürde und Nachhaltigkeit. Die Akteure sollen untereinander in einem Verhältnis der Kooperation - und nicht, wie üblich, der Konkurrenz - stehen. Der Vortrag ist zu finden im youtube-Kanal des Friedenszentrums.



Video zur Veranstaltung: Matthias Jakisch   https://youtu.be/TcZlEkTHQZo

 

(21.09.2021) In unserer Podiumsveranstaltung am 23. August konnten Sie die Bundestagskandidaten von SPD, FDP, den Grünen, den Linken  und den unabhängigen  Kandidaten Peter Rosenbaum bei uns kennenlernen und befragen. Sie hatten zu unseren friedenpolitischen Forderungen Stellung genommen. Wir jetzt haben wir eine Aufzeichnung dieser Fragerunde auf unsere Homepage gestellt, so dass Sie das noch einmal nachhören und in Ihre Entscheidung einfließen lassen können.

Wählen Sie den Frieden!



Andreas Sichau, Gitarre: Video zur Veranstaltung:  https://youtu.be/29Matz1OH9E

 

Lichterinstallation auf der Oker, Redebeiträge, Lesung & Musik

Das Friedenszentrum lud am 6. August zum diesjährigen Braunschweiger Gedenken an die Atombombenopfer in Hiroshima und Nagasaki ein: 100 Kerzen schwimmen auf der Oker am Hiroshima-Ufer zur Erinnerung an die Toten und Verwundeten und an die Verwüstung zweier Städte.

Auch 76 Jahre nach dem ersten Atombombenabwurf gedenken die Einwohner von Hiroshima mit 100.000 leuchtenden Papierlaternen auf dem Fluss Motoyasu in jedem Jahr der zahllosen Opfer der Atombombenabwürfe. Die Lichter erinnern heute symbolisch an die vielen Menschen, die bei der Katastrophe verzweifelt im kühlenden Wasser der Flüsse in Hiroshima und Nagasaki Rettung vor dem ‚atomaren Feuer’ suchten.


 

(zum 1.09.2021)  Antikriegstag in Braunschweig

Auch in diesem Jahr haben das Friedensbündnis und das Friedenszentrum Braunschweig den Antikriegstag ausgerichtet. Unter dem Motto "Keine Kriege, keine Waffen: Die Welt will Leben Lieben Lachen!" fanden sich Unterstützer*innen am vergangenen Samstag zusammen, um sich gegen Kriege und für eine friedlichere Welt auszusprechen.
Mehr als 100 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges steht der Antikriegstag, der am 1. September als Jahrestag des Beginns des 2. Weltkrieges begangen wird, weiterhin für die Forderung »Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus«.

Mit kritischen Beiträgen zur Militarisierung Deutschlands, einem Demonstrationszug durch die Innenstadt, Musik und natürlich Lyrik von Thorsten Stelzner war die Veranstaltung vielseitig und bunt.


Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 16. September 2021 um 19.00 Uhr

»Gemeinwohl-Ökonomie im Gespräch«
ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Referent: Norbert Stemmer

Aufzeichnung der Veranstaltung:
https://www.youtube.com/watch?v=3kzPVuqbIdI


Samstag, 28. August 2021

11.00 Uhr Auftakt auf dem Burgplatz
»Friedenszug zum Antikriegstag« unter Einhaltung der Auflagen zum Gesundheitsschutz
parallel Infostände und Musik auf dem Burgplatz

ca. 12.15 Uhr
Ankunft des Friedenszuges auf dem Kohlmarkt und Kundgebung
mit Texten von Thorsten Stelzner gelesen von Thorsten Stelzner, Musikbeiträge

 


Podiumsdiskussion zu friedenspolitischen Fragen mit Braunschweiger Bundestagswahl-Direktkanditatinnen und -kandidaten

Montag,23. August 2021 - 19.00 Uhr 
Brunsviga-Kulturzentrum, großer Saal, Karlstraße 35, BS

Das Friedenszentrum hat ein politisches Interesse, sich in die kommende Bundestagswahl einzumischen. Wie stehen die Kandidaten zur Friedenspolitik?

Das Friedenszentrum hat ein politisches Interesse, sich in die kommende Bundestagswahl einzumischen. Wir stehen für eine Friedenspolitik und werden die Kandidaten der einzelnen Parteien auf diese Ziele hin prüfen und befragen. Gemeinsam mit dem Friedensbündnis haben wir unsere Vorstellungen von einer zukunftsweisenden friedlichen Politik erarbeitet und dazu 11 Forderungen formuliert.

Am 23. August werden wir mit fünf Kandidaten eine Podiumsdiskussion in der Brunsviga durchführen.



Themen:

  • Orhan Sat: Die Türkei in der Krise

  • Flaggentag 2021 - Ralf Becker

  • Rückzug aus Afghanistan

  • Die Militarisierung schreitet voran

  • Bundestagswahl: Wahlprüfsteine

  • Termine

 

Das Friedenszentrum lädt zum diesjährigen Braunschweiger Gedenken an die Atombombenopfer in Hiroshima und Nagasaki ein:

Freitag, 6. August 2021 - ab 21 Uhr am Okerufer im Theaterpark (Hiroshima-Ufer)
Lesung & Musik
(Andreas Sichau, Gitarre) 



Video zur Veranstaltung von Jan-Henrik Siemers    https://youtu.be/SxJZ3NMzey8

 

Bericht von Elke Almut Dieter zum Vortrag von Ralf Becker am 8. Juli 2021 zum Flaggentag in Braunschweig

Die aktuelle Friedenskrise - Wie bewältigen wir die Krisen der Menschheit ?

Wir leben in mehreren Krisen parallel: Die Klimakrise mit den exponentiell steigenden Temperaturen, die Migration, die Pandemie, der digitale Wandel und die Entwicklung Künstlicher Intelligenz, die uns wahrscheinlich zu der Einsicht in die Notwendigkeit der Kooperation führen wird, beschäftigen uns ebenso wie die Globalisierung und die damit verbundene soziale Schere.


Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Juli 2021:

 


Bericht der Veranstaltung vom 15.7.2021 "Die Türkei in der Krise". Referent Orhan Sat
Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Online per Zoom) in der VHS



 Im Mittelpunkt des Vortrags von Orhan Sat stand die Rolle der AKP und ihres Vorsitzenden Erdogan. Der Referent beschrieb sie als eine faschistische Partei, die nach totaler Macht auf allen Ebenen strebt. Als ethno-religiöse Kraft dringt sie tief ins alltägliche Leben der Bevölkerung-Wer nicht als „loyal“ gilt, wird ausgeschaltet. Ihre Anhänger dominieren alle Institutionen und zerstören sie. Es gibt derzeit keine wirksame Gegenmacht.

 



Einladung zu einer Veranstaltung anlässlich des Flaggentages der Mayors for Peace und des Gedenktages für das Manifest von Russell und Einstein.
Donnerstag, 8. Juli 2021 - 18.00 Uhr
Dornse im Altstadtrathaus (Altstadtmarkt), Braunschweig

  • Grußwort des Oberbürgermeisters durch Bürgermeister Dr. Helmut Bloecker
  • Grußbotschaft des Hannoveraner Oberbürgermeisters Belit Onay und Grußworte weiterer Bürgermeister*innen aus der Umgebung
  • Vortrag Ralf Becker, Koordinator der Initiative Sicherheit neu denken! Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik, Ev. Landeskirche Baden
    »Die aktuelle Friedenskrise – Wie bewältigen wir die Krisen der Menschheit?«

Wir bitten um Anmeldung bis 5. Juli, 12 Uhr, mit Adresse und Tel.-Nr. an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Tel.0531-893033 (AB und Weiterleitung)

Livestream der Veranstaltung: https://www.youtube.com/watch?v=LF5mouMQsYk


Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 15. Juli 2021 um 19.00 Uhr

»Krise oder Untergang
Die Türkei heute - Innen- und Außenpolitik«

Referent: Orhan Sat

Friedenszentrum Braunschweig e.V., Goslarsche Straße 93, 38118 Braunschweig
www.friedenszentrum.info    kontakt @friedenszentrum.info


an die Staatsanwaltschaft Braunschweig
an den Oberbürgermeister Herrn Markurth

an die Redaktion der BZ
an Braunschweig Spiegel

 

Resolution des Friedenszentrums

 

Der Ratsherr Peter Rosenbaum wird seit längerer Zeit von namentlich bekannten Rechtsradikalen bedroht und belästigt (Reifen zerstochen, Stolperstein vor dem Haus beschmiert, Hunderte von nächtlichen Anrufen mit Bedrohungen oder Beschimpfungen). Er hat Anzeige erstattet, aber die Staatsanwaltschaft lehnte es ab, einzuschreiten und verwies ihn auf eine Zivilklage. Das Friedenszentrum Braunschweig findet dieses Verhalten unerträglich und fordert die Verantwortlichen bei der Justiz und der Verwaltung auf, dafür Sorge zu tragen, dass engagierte Bürger und Mandatsträger dieser Stadt besser geschützt werden.

 

der Vorstand des Friedenszentrums
30.6.2021


 

 

Für Frieden, Abrüstung und internationale Zusammenarbeit

Am 22. Juni 2021 ist es 80 Jahre her, dass die faschistische Wehrmacht die Sowjetunion überfiel. Mit dem „Unternehmen Barbarossa“ begann ein Vernichtungskrieg gegen das sowjetische Volk, den mehr als 27 Millionen Sowjetbürger mit ihrem Leben bezahlten.

Die Erinnerung an den Überfall von Deutschland  auf Russland vor 80 Jahren bedeutet für das Friedenszentrum Braunschweig e.V. eine Mahnung zu Frieden und Kooperation. Im Sinne des friedlichen Miteinanders  gibt es ein Interesse an einer gutnachbarlichen Beziehung zu Russland, ein Zusammenleben ohne Aggressionen und Sanktionen. Wir unterstützen die Anzeige in einer russischen Zeitung und die Veranstaltungen am 22. und 23. Juni 2021.

s. PDF

Finanzielle Unterstützung für die Anzeigenschaltung erbeten

Postkartenaktion - NEIN zum Luftkampfsystem FCAS

Ohne  öffentliche Debatte soll heimlich still und leise  ein großes Rüstungsprojekt durch den Bundestag gebracht werden: der Haushaltsausschuss soll aller Voraussicht nach in der Woche ab dem 21. Juni grünes Licht geben für die Entwicklung der Prototypen und damit das Gesamtprojekt auf den Weg bringen:
das größte europäische Rüstungsprojekt FCAS (Future Combat Air System).

Hinter FCAS verbirgt sich ein Rüstungsprogramm, das verschiedene Waffensystem vereint und ein weiterer Schritt in Richtung vernetzte und automatisierte Kriegsführung ist. Zu FCAS gehört u.a. ein neues atomwaffenfähiges Kampfflugzeug sowie bewaffnungsfähige und autonome Drohnen. Die Entwicklungskosten sollen rund 100 Milliarden Euro betragen, die sich die beteiligten Länder Deutschland, Frankreich und Spanien teilen.

Sonnabend, 05.06.2021, 15:00 Uhr.
Treffpunkt am Dom, Platz der Deutschen Einheit, an der Skulptur „Die Trauernde“. Führung mit Gabriele Canstein und Elke Almut Dieter.

Braunschweig im Bombenkrieg

Anlässlich der Befreiung Braunschweigs am 12. April 1945 organisiert das Friedenszentrum Braunschweig e.V. in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Andere Geschichte in jedem Jahr am 12. April einen Rundgang zu Gedenkpunkten an den 2. Weltkrieg und das Kriegsende. In diesem Jahr findet der Spaziergang wegen Terminverschiebungen am 05.06.2021 statt.

Ein etwa eineinhalb stündiger Rundgang führt durch die Innenstadt zu Gebäuden und Gedenkpunkten, die vom Leben, aber auch von den Zerstörungen während des Krieges erzählen. Ausgehend von der Skulptur „die Trauernde“ von Paul Egon Schiffers am Dom geht es über das Schloss zum Steinweg, über Wilhelmstraße und Casparistraße zur Münzstraße. Dabei soll neben historischen Fakten insbesondere das kulturelle Leben während der Kriegsjahre berücksichtigt werden.


Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Mai 2021:

 


Bericht der Veranstaltung vom 20.5.2021 "Krankenmord im Braunschweiger Land"
Buchvorstellung von Susanne Weihmann per Zoom



 s. auch Mitschnitt des Zoom-Vortrages im Youtube-Kanal des Friedenszentrums



Themen:

  • NATO-Manöver Defender Europe 21

  • Militarisierung, die schleichend voranschreitet

    Berichte über unsere Veranstaltungen

  • UN-Atomwaffenverbotsvertrag trat am 22.1.2021 in Kraft

  • Ralph Becker:
    Zivile Sicherheitspolitik - Sicherheit neu denken
    Von der militärischen zur zivilen Sicherheit – ein Szenario bis zum Jahr 2040

  • Albert Scharenberg:
    Die Lage der USA nach Trump

  • Prof. Dr. Lothar Zechlin:
    Israelkritik gleich Antisemitismus?

  • Ostermarschkundgebung

  • Prof. em. Dr. Heinz. J. Bontrup:
    Soziale, ökonomische und politische Auswirkungen der Corona-Epidemie


  • Termine


Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 20. Mai 2021 um 19.00 Uhr

Die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Königslutter und der Krankenmord

Eine Buchvorstellung per Zoom von Susanne Weihmann
 

Im Rahmen der »Euthanasie-Aktion-T4« wurden 1941 aus der »Durchgangsanstalt Königslutter« mehr als 400 Patienten in den Gastod geschickt. Fast die Hälfte von ihnen waren eigene Patienten der LHP - allein 85 von ihnen kamen aus Braunschweig. Der erste Transport mit 70 Kranken in die Tötungsanstalt Bernburg erfolgte am 19. Mai vor 80 Jahren. Susanne Weihmann berichtet in ihrem Buch über die namentlich bekannten Opfer und die verantwortlichen Akteure, den begründeten Verdacht auf weitere Tötungen in der Anstalt selbst sowie die unzureichende juristische Aufarbeitung nach 1945.

Einwahldaten am Ende dieses Beitrages!

Samstag, 8. Mai 2021, 11 Uhr, Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße

Es sprechen: Udo Sommerfeld und Uwe Fritsch
Musikalische Umrahmung: Isabel Neuenfeldt
Graffiti-Aktion: Nils Oskamp

Auch heute – 76 Jahre nach der Befreiung Deutschlands von den Nazis – ist die Erinnerung daran unverzichtbar

»» mehr Info

Das Friedenszentrum Braunschweig unterstützt eine Initiative des finnischen Ministerpräsidenten Sauli Niinistö, ein neues Gipfeltreffen der Großmächte anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens der Organisation für Sicherheit und Zusammenarebeit in Europa ( OSZE) im Geiste der OSZE einzuberufen. Die Schlussakte wurde 1975 in Helsinki unterzeichnet.

Das Friedenszentrum Braunschweig e.V. unterschreibt und unterstützt diese Initiative, die angesichts der gegenwärtigen  und gegenseitigen Truppenaufmärsche  zur rechten Zeit kommt.


Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - April 2021:

 


Bericht der Veranstaltung am 15.04.2021 "Soziale, politische und wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Epidemie" – 
Zoomvortrag Prof. em. Dr. Heinz. J. Bontrup



 s. auch Mitschnitt des Zoom-Vortrages im Youtube-Kanal des Friedenszentrums


Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Februar 2021:

 


Bericht der Veranstaltung am 25.02.2021 "Perspektiven der USA nach Trump" – 
Zoomvortrag Albert Scharenberg




Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 15. April 2021 um 19.00 Uhr

Zoom-Vortrag von Professor em. Dr. Heinz-J. Bontrup

Wie geht es in Wirtschaft und Politik nach Corona weiter? Gibt es einen Change-Prozess, weg vom Neoliberalismus, oder ist dies nur ein naives Wunschdenken?
Was müsste Politik verändern, damit wir endlich zu mehr Gerechtigkeit, Frieden und zu einer solidarischen Gesellschaft kommen, die nicht zuletzt auch die Natur vor weiterem Raubbau schützt?

Fragen denen, Prof. em. Dr. Heinz-J. Bontrup, Sprecher der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, auf den Grund geht und sie in einem Zoomvortrag beantworten wird. Danach steht Prof. Bontrup für Fragen zur Verfügung.





https://www.youtube.com/watch?v=SWCG9CL-nAA

 

Trotz Coronaschutzmaßnahmen konnte in diesem Jahr der Ostermarsch draußen auf dem Kohlmarkt stattfinden. Bei sonnigem Wetter waren am Vormittag des Ostersamstags einige Dutzend Zuhörer gekommen. MIt Abstand und Masken hielten sich alle an die vorgegebenen Regeln. Hans-Georg Hartwig führte durch die Kundgebung, Sambattac sorgte für den musikalischen Rahmen. Unser besonderer Gast Thorsten Stelzner trug in einem eigenen Block Gedichte aus seiner politischen Lyrik vor. Brigitte Constein Guelde las ein Gedicht von Erich Fried. Vom Friedensbündnis sprachen Helmut Kaess und Ute Lampe zu dessen politischen Forderungen.

Videomitschnitt der Kundgebung von Matthias Jakisch: https://www.youtube.com/watch?v=SWCG9CL-nAA


Fahrraddemo und Fußmarsch durch die Braunschweiger Innenstadt

Samstag, 3. April 2021, Braunschweig

Änderung!
aufgrund der verschärften Bedingungen Corona betreffend machen wir keinen Oster-MARSCH!
sondern eine ca. einstündige Kundgebung auf dem Kohlmarkt:

Beginn: 11.00 Uhr
eine Kundgebung  von Friedensbündnis und Friedenszentrum
mit der Musik von Samba-Attac und den Gästen Torsten Stelzner und Pastor Böger



Wir weisen darauf hin, dass die Pandemie-Hygieneregeln eingehalten werden. 

Veranstalter: IPPNW Regionalgruppe Braunschweig, Friedenszentrum Braunschweig e.V., Friedensbündnis Braunschweig

 


Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - März 2021:

 

Vortrag und Diskussion mit Prof. Lothar Zechlin


Video zur Veranstaltung vom 11.3.2021  https://youtu.be/IZ2MsDXGf_M

 

Der Zoom-Vortrag von Prof. Zechlin "Israelkritik gleich Antisemitismus?" am 11.3.2021 wurde mit 69 Teilnehmendenn gut angenommen. In einem lebendigen frei gehaltenen Vortrag gab Prof. Zechlin Beurteilungsmaßstäbe für eine Einschätzung, was Antisemitismus ist und was nicht. Zechlin sprach über die politische Einordnung der Begriffe, und zeigte Brüche in der politischen Haltung der Bundesregierung auf und verwies auf die daraus folgenden Probleme mit der Einschränkung der freien Meinungsäußerung. Eine Übereinkunft in der komplexen Frage gibt es nicht, die Frage wird weiter diskutiert, z.B. auch in der Februarausgabe der Zeitschrift "Blätter für eine deutsche und Internationale Politik". Fragen und Kommentare in der nachfolgenden Diskussionsrunde ergänzten und vertieften den sehr lebendigen und interessanten Vortrag.


Vortragsreihe: WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS

Donnerstag, 25. Februar 2021 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Albert Scharenberg
Ort: Online-Veranstaltung über Zoom


Zoom-Link

Meeting-ID: 993 1792 4655
Kenncode: 154045
Einwahl über Telefon nach aktuellem Standort
+49 69 3807 9883 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 30 5679 5800 Deutschland
Meeting-ID: 993 1792 4655
Kenncode: 154045
Ortseinwahl suchen: https://zoom.us/u/aomw1UFMh
 


Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

+++ Teilnahme an der Veranstaltung coronabedingt NUR online.
Ein Verfolgen des Vortrages in den Räumen der VHS ist leider derzeit nicht möglich
+++


 
Petition auf der Online-Plattform change.org gestartet.

Gewaltsame Militär-Interventionen und Aufrüstung erzeugen keine Sicherheit, sondern vergrößern die weltweite Unsicherheit. Das zeigen die gescheiterten Interventionen in Afghanistan, in Libyen und im Irak.

Deutschland und die EU sind bereits starke und weltweit anerkannte Akteure in der gewaltfreien Mediation von Konflikten und in der zivilen Vorbeugung von Krisen.


DAKS-Newsletter Ausgabe 1/2021 Nr. 184


Themen des Newsletters:

  • UnterzeichnerInnen gesucht: Petition gegen Waffenexporte an die Staaten der Jemen-Kriegskoalition
  • Deutschland genehmigt im Jahr 2020 den Export von Waffen im Wert von 4,9 Milliarden Euro
  • USA: National Rifle Association vor der Neugründung?
  • Türkische Drohnentechnik und die Kriegführung der nahen Zukunft
  • Bundestagswahl: Hat der Wahlkampf schon begonnen?

Newsletter lesen

Website: DAKS

 


Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Januar 2021:

 

Bericht der Veranstaltung am 21.01.2021 "Sicherheit neu denken" – Vorstellung des Konzepts und Gespräch mit Ralf Becker und Ottmar von Holtz, MdB (Bündnis 90/die Grünen)



Der UN-Atomwaffenverbotsvertrag trat am 22.1.2021 in Kraft

"Dies wurde auch in Braunschweig in kleiner Runde entsprechend vor dem Rathaus gefeiert. Rund 30 Interessierte hatte sich dort auf Einladung des Friedenszentrums bzw. des Friedensbündnis sowie der Stadt eingefunden, um dieses Ereignis angemessen zu begehen.(...)" mehr dazu im braunschweig-spiegel.de und in diesem Video von Angela Vorwerk

Für das Friedenszentrum sprach Elke Almut Dieter:

 

Pressemitteilung: Büchel, 22.1.2021

Am heutigen Vormittag haben 20 Friedensaktivist*innen Warnschilder der Bundeswehr am Fliegerhorst Büchel durch neue UN-Schilder ersetzt.

Aus Anlass des Inkraftretens des Atomwaffenverbotsvertrags sind die Atomwaffengegner*innen heute selber aktiv geworden. Schilder der Bundeswehr, die am Zaun zum Militärflughafen Büchel hängen und auf denen vor einem militärischen Sicherheitsbereich gewarnt wird, wurden abgehängt und durch neue Schilder ersetzt, auf denen deutlich zu lesen war: „Achtung Massenvernichtungswaffen. Atombomben sind seit heute verboten“. Die Gruppe agierte als Delegation der Vereinten Nationen und führte das UN-Emblem auf Schutzhelm und auf den neuen Schildern mit sich. In Zweierteams- coronakonform-  begann die Umrüstung des Zaunes in der Nähe des Haupttores.



Das muss gefeiert werden - auch in Braunschweig


Die Stadt Braunschweig hisst die Fahne der Mayors For Peace

Am 22. Januar tritt der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in Kraft, ein großer Erfolg der Friedensbewegung weltweit. Der Verbotsvertrag ist ein wichtiger Schritt, um die Vision einer Welt ohne Atomwaffen wahr werden zu lassen. Unser Ziel: Deutschland tritt bei und wird atomwaffenfrei.

Wir fordern, dass die kommende Bundesregierung den Wunsch der großen Mehrheit der Menschen umsetzt. Sie muss dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten, den bereits 51 Staaten ratifiziert haben. Es dürfen keine neuen Atombomber angeschafft und der Abzug der Waffen aus Büchel (Rheinland-Pfalz) sowie der Ausstieg aus der nuklearen Teilhabe muss eingeleitet werden. Mit dem Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages gewinnen auch wir neue Kraft für den weiteren notwendigen langen Atem.

Wir laden ein:

Braunschweig,
Freitag, 22. Januar, 11.00 – 12.30 Uhr,  auf dem Platz der Deutschen Einheit vor dem Rathaus.


(12.01.2021) Mit Betroffenheit nehmen wir zur Kenntnis, dass Heinz-Günther Halbeisen nun doch an den Folgen einer Coronaerkrankung gestorben ist. Er war ein engagiertes Mitglied des Friedenszentrums, bereicherte es durch seine Vorträge und Vorschläge, setzte sich für Demokratie und Gerechtigkeit ein. Für sein Engagement möchten wir uns bedanken. Wir schätzen ihn als Mitverfasser der Buchreihe „Braunschweiger Persönlichkeiten“.

Das Friedenszentrum Braunschweig möchte der Familie seine Anteilnahme aussprechen. Heinz-Günther Halbeisen wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Im Namen des Vorstands des Friedenszentrums e.V.
Elke Almut Dieter

s. auch Traueranzeige für die bz


von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik
Ein Szenario bis zum Jahr 2040

Ralf Becker im Gespräch mit Ottmar von Holtz MdB (Bündnis 90/Die Grünen), dem Vorsitzenden des Bundestags-Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln

In der zweiten Dezemberwoche berät der Bundestag über den Haushaltsplan 2021. Dieser konzentriert sich nicht auf diese lebenswichtigen Fragen, auch nicht auf Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern sieht erneut eine erhebliche Erhöhung des Rüstungsetats vor. Dagegen rufen wir zum Protest auf!

Online am 21.01.2021, 19:00 - 21:00 Uhr