» 2022
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Dezember 2022:
Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt - Video und Rückblick

Video zum Vortrag https://youtu.be/36a5yJnLquw
Clemens Ronnefeldt, Referent des »Internationalen Versöhnungsbundes«*, wird darin die Entstehung des Ukraine-Konfliktes so wie die Akteure dieses Krieges beleuchten. Dabei startet er mit der Geschichte zwischen Russland und der Ukraine. Nach einer Passage über den russischen Präsidenten Wladimir Putin wird der Referent auf das Verhältnis zwischen NATO und Russland seit 1990 eingehen.
Er wird an Beispielen zivilen, gewaltfreien Widerstandes in Belarus, Ukraine und Russland aufzeigen, dass es es Hoffnungszeichen in allen Ländern gibt, die Krieg als Mittel der Politik ablehnen. Diese Beispiele praktizierter Friedensarbeit können helfen, Blockbildung zu vermeiden und aus der Eskalationsspirale auszusteigen.
Der Vortrag wird auch aufzeigen Wege, welche Wege es zu einer Beendigung es gibt - und wie in Deutschland Friedensarbeit im Hinblick auf den Ukraine-Krieg gefördert werden kann.
10. Dezember - Tag der Menschenrechte
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Montag, 5. Dezember 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt
Haus der Kulturen, Am Nordbahnhof 1A , 38106 Braunschweig
- Eintritt frei -
Während der heutige Umgang mit dem Krieg in der Ukraine der Mobilisierung und Gewalteskalation am Vorabend des ersten Weltkrieges ähnelt, sind Gegenstimmen wie damals vereinzelt und marginalisiert. Clemens Ronnefeldt, Referent des »Internationalen Versöhnungsbundes«*, wird die Entstehung des Ukraine-Konfliktes so wie die Akteure dieses Krieges beleuchten. Vor allem aber wird er an Beispielen zivilen, gewaltfreien Widerstandes in Belarus, Ukraine und Russland aufzeigen, dass heute nicht nur pazifistische Minderheitenpositionen bedroht sind, sondern demokratische und soziale Grundfesten europäischer Gesellschaften. Diese Beispiele praktizierter Friedensarbeit können helfen, Blockbildung und Eskalation in eine weitere Vernichtungslogik zu entsagen, Wege für Verhandlungen zu öffnen und zivile Handlungsoptionen zu stärken - auch in Deutschland.
Podiumsdiskussion mit Sevim Dagdelen, Dr. Erich Vad, Martin K. Burghartz, Christoph Krämer

Video zur Veranstaltung vom 30.11.2022 in der braunschweiger Magnikirche https://youtu.be/HUQlAN6b-ak
Heute Donnerstag Abend 20 Uhr werden Kerstin Lindner und Uwe Meier das neue Buch von Helmut Kramer "Scheibtischtäter und ihre vergessenen Opfer" bei Radio Okerwelle (104,6) (Ankündigung) um 20 Uhr vorstellen.
Biografien aus der NS-Zeit
Wenn ich Helmut Kramer frage, warum er sein Lebenswerk, nämlich die Ermittlungen der Tatbeiträge der NS-Juristen für den Massenmord bis ins hohe Alter betreibt, dann bekomme ich zur Antwort: "Ich kann Ungerechtigkeit nicht ertragen." Das Buch, dass seine Lebensarbeit beschreibt, ist im OssietzkyVerlag erschienen und heißt: Der Schreibtischtäter und ihre vergessenen Opfer". Darüber berichten Dr. Uwe Meier und Dr. Kerstin Lindner bei Radio Okerwelle.

Podiumsdiskussion mit
Sevim Dagdelen, MdB und Obfrau im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, Die Linke
Dr. Erich Vad, vormaliger Brigadegeneral der Bundeswehr und sicherheitspolitischer Berater von Angela Merkel
Martin K. Burghartz, Kommunikationsmanager, PR- und Politik-Berater, Braunschweig
Moderation: Christoph Krämer, IPPNW
Mittwoch 30.11.2022
Beginn 19.00 Uhr
Ort: Magnikirche Braunschweig
An kriegs- und friedensgeschichtsträchtigem Ort – der Braunschweiger St. Magni-Kirche – wird unter diesem Titel ein Bündnis aus Mitgliedern der internationalen Anti-Atomkriegs- Organisation IPPNW, Friedensbündnis Braunschweig, Friedenszentrum Braunschweig e.V. und St.-Magni-Gemeinde eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Ukrainekrieg veranstalten. Das Podium ist hochkarätig besetzt: Sevim Dagdelen MdB (Die Linke) ist als Obfrau ihrer Fraktion im Außenausschuss des Deutschen Bundestages außenpolitische Expertin, Dr. Erich Vad war Brigadegeneral der Bundeswehr, militärpolitischer Berater der langjährigen Bundeskanzlerin Angela Merkel und unter ihr auch Sekretär des Bundessicherheitsrats, Martin K. Burghartz ist Kommunikations- und Medienexperte sowie Politikberater und Geschäftsführender Gesellschafter einer Braunschweiger Agentur.
Am 19. November ruft die Friedensbewegung bundesweit zu zentralen Aktionen auf. Wir schließen uns mit einer Kundgebung und einer anschließenden Demonstration durch die Braunschweig Innenstadt an.
Auftaktkundgebung: 12 Uhr am Schlossplatz, anschließend Demo durch die Innenstadt, Zwischenkundgebung am Ringerbrunnen und Abschlusskundgebung am Schlossplatz
» Flyer mit Aufruftext
Das Friedenszentrum unterstützt den Aufruf vom 15.11.2022
Appell für den Frieden
(gerichtet an die Bundesregierung, an Mitglieder des Deutschen Bundestags und die interessierte Öffentlichkeit)
Text:
Die weltweiten Kriege und die ständig beschleunigte Hochrüstung stehen der Bewältigung der ökologischen Krise entgegen.
Die Arsenale der Atommächte und die über 400 Nuklearreaktoren weltweit sowie die ökologischen Kipp-Punkte der Klima- und anderer ökologischer Katastrophen sowie die internationale Rivalität sind eine ständig zunehmende Gefahr für die Zukunft der Menschheit.
Eine Zukunft der Menschheit wird es nur geben, wenn diese eine friedliche wird. Hierbei geht es sowohl um innergesellschaftlichen und zwischenstaatlichen Frieden als auch um den Frieden mit der Natur.
Dies erfordert eine internationale Kooperation statt Rivalität und Feindschaft.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 17. November 2022 um 18.00 Uhr
Vortrag mit anschließendem Gespräch mit Dietrich Kuessner
Volkshochschule, Heydenstraße 2, Braunschweig - 1. Stock Raum 1.15
- Eintritt frei -
Dietrich Kuessner zeigt Hitlerkarikaturen der Auslandspresse, die auf die Gefahren und Pläne Hitlers hinwiesen und bei entsprechender Wahrnehmung und Bereitschaft, sie ernst zu nehmen, auch in Deutschland eine Warnung hätte sein können. Einige Auslandszeitungen standen in den großen Städten des damaligen Deutschen Reiches an den Kiosken und wurden zum Kauf angeboten. Anhaltende Warnungen vor einem Krieg waren seit 1933 ihr beständiges Thema, die jedoch vom deutschen Leser unbeachtet blieben.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - September 2022:
Vortrag und Diskussion mit Felix Jaitner

Video zur Veranstaltung vom 22.9.2022 https://youtu.be/eMWt-JvkoIQ
Seit dem 24.2. herrscht Krieg in der Ukraine. Jenseits seiner völkerrechtlichen Bewertung ist er - wie alle Konflikte und Kriege - Produkt eines Bündels widersprüchlicher Interessen und Aktivitäten. Hierzu gehören die bekannten Veränderungen in der Tektonik internationaler Mächtegruppierungen seit 1989/91, die sich daraus ergebenden Veränderungen globalen Agierens, ebenso jedoch auch innenpolitische Prozesse in den Ländern, die zu den maßgeblichen Beteiligten dieser Veränderungen gehören.
Hier soll teder Frage nachgegangen werden, welche Entwicklungen in der russischen Innenpolitik seit dem Ende der Sowjetunion stattgefunden haben, welche sozioökonomischen Prozesse sich seit 1991 vollzogen haben und welche Auswirkungen dies auf die Herausbildung von Strukturen hatte, die auch außenpolitisches Handeln mitbedingen - u.a. auch auf die sich seitdem konflikthaft verschärfenden Beziehungen zum »Westen«

Zum bundesweiten Aktionstag am 1. Oktober 2022 riefen Friedensbündnis, Friedenszentrum und IPPNW zu einer Kundgebung vor den Schlossarkaden unter dem Motto „Keinen Euro für Krieg und Zerstörung“ auf.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 22. September 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Felix Jaitner
Speicher der VHS Braunschweig in der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
- Eintritt frei -
Seit dem 24.2. herrscht Krieg in der Ukraine. Jenseits seiner völkerrechtlichen Bewertung ist er - wie alle Konfl ikte und Kriege - Produkt eines Bündels widersprüchlicher Interessen und Aktivitäten. Hierzu gehören die bekannten Veränderungen in der Tektonik internationaler Mächtegruppierungen seit 1989/91, die sich daraus ergebenden Veränderungen globalen Agierens, ebenso jedoch auch innenpolitische Prozesse in den Ländern, die zu den maßgeblichen Beteiligten dieser Veränderungen gehören.
Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts. (Willy Brandt)
Deshalb sagen wir "Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!"
Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik!
Am 1. Oktober ruft die Friedensbewegung bundesweit zu zentralen Aktionen auf. Wir schließen uns mit einer Kundgebung und einer anschließenden Demonstration durch die Braunschweig Innenstadt an.
Beginn: 12 Uhr am Ritterbrunnen Schloßarkaden
» Flyer mit Aufruftext

Unter dem Leitsatz "Die Waffen nieder" - nach dem gleichnamigen Roman von Bertha von Suttner, hat das Friedensbündnis und das Friedenszentrum Braunschweig am vergangenen Samstag den Antikriegstag begangen. Damit verbanden sie die Forderung nach einem Ende der Kriegshandlungen in der Ukraine und die Aufnahme von Friedensverhandlungen.
Mit dem Antikriegstag erinnert die Friedensbewegung an den Beginn des 2. Weltkrieges, der mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der völkerrechtswidrige Überfall Russlands auf die Ukraine, aber auch die vergessenen Kriege und Konflikte dieses Jahrhunderts im Jemen, in Syrien, in der Türkei bzw. den kurdischen Gebieten, in Afghanistan, Irak, Libyen, Israel/Palästina. Ein weiteres zentrales Thema war die Aufrüstung der Bundeswehr durch das 100 Mrd. € Paket, das von der Bundesregierung beschlossen wurde.
11.00 Uhr
Kundgebung, Infostände und Musik auf dem Kohlmarkt, Braunschweig
- Ostermarsch
- Ukrainekrieg
- Braunschweiger Spaziergänge zu den Gedenkpunkten
Veranstaltungsrückblick: - Brigitte Klaß: Youth United for Peace
- Claudia Haydt: Das Scheitern des Afghanistankrieges - ein Aus für Auslandseinsätze?
- Ingar Solty: NATO-Osterweiterung und »War on Terror« - zwei Seiten einer Medaille?«
- Andreas Zumach: Krieg gegen die Ukraine, das Ende aller Hoffnungen auf eine eurasische Friedensordnung?
- Jürgen Rose: Der Ukrainekrieg - zur Anatomie eines europäischen Konfliktes
- Joachim Hempel: Afrika - Überraschungen ...
- Werner Ruf: Afrika und die Freihandelspolitik der EU – Hilfe oder Selbstbedienung?
- Flaggentag der Mayors for Peace mit Vortrag von Roland Blach
- »100 Kerzen auf der Oker«
- »Nie wieder Krieg« von Burkhard Jäger
Gendenkveranstaltung und Vortrag von Roland Blach

Video zur Veranstaltung vom 9.7.2022 von Matthias Jakisch https://youtu.be/NhlRTaK2fOY
Am Samstag, 09.07., fand am frühen Abend in der Dornse die diesjährige Gedenkveranstaltung anlässlich des »Flaggentages« statt. Damit wird daran erinnert, dass Braunschweig seit 1987 dem Städtebund »Mayors for Peace« angehört, der einst von den Bürgermeistern von Hiroshima und Nagasaki angeregt worden ist. Mittlerweile ist es ein Zusammenschluss von 8000 Städten weltweit, die damit zeigen, dass sie gegen den Einsatz von Atomwaffen sind. In Deutschland gehören ungefähr 800 Städte dem Bündnis an.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Juni 2022:
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Werner Ruf

Video zur Veranstaltung vom 30.6.2022 https://youtu.be/TdoOB_PWxfw
Die EU intensiviert ihren Handel mit Afrika und setzt auf Freihandelsabkommen. Mit sechs afrikanischen Handelsregionen, die 47 Staaten südlich der Sahara umfassen, will die EU die sogenannte »Economic Partnership Agreements«, kurz EPAs, abschließen. Diese enthalten im Wesentlichen eine starre Agenda zur Marktliberalisierung, verhindern nicht, dass die EU subventionierte landwirtschaftliche Produkte zu Dumpingpreisen nach Afrika exportiert und einheimische Produkte verdrängt. Regelungen zum Investitionsschutz, zum Urheberrecht oder zur Harmonisierung von Standards verstärken diesen Prozess. Noch schädlicher wirken sich die weitgehende Öffnung der Märkte für Industrieprodukte und die Öffnung der Dienstleistungs- und Digitalmärkte aus, die nationale und regionale Planungen zur industriellen Entwicklung konterkarieren.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 30. Juni 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Werner Ruf
Speicher der VHS Braunschweig in der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
- Eintritt frei -
Die EU intensiviert ihren Handel mit Afrika und setzt auf Freihandelsabkommen. Mit sechs afrikanischen Handelsregionen, die 47 Staaten südlich der Sahara umfassen, will die EU die sogenannte »Economic Partnership Agreements«, kurz EPAs, abschließen. Diese enthalten im Wesentlichen eine starre Agenda zur Marktliberalisierung, verhindern nicht, dass die EU subventionierte landwirtschaftliche Produkte zu Dumpingpreisen nach Afrika exportiert und einheimische Produkte verdrängt. Regelungen zum Investitionsschutz, zum Urheberrecht oder zur Harmonisierung von Standards verstärken diesen Prozess. Noch schädlicher wirken sich die weitgehende Öffnung der Märkte für Industrieprodukte und die Öffnung der Dienstleistungs- und Digitalmärkte aus, die nationale und regionale Planungen zur industriellen Entwicklung konterkarieren.
Prof. Dr. Werner Ruf, deutscher Politikwissenschaftler, Hochschullehrer und Friedensforscher
Einladung zu einer Veranstaltung anlässlich des Flaggentages der Mayors for Peace und des Gedenktages für das Manifest von Russell und Einstein.
Samstag, 9. Juli 2022 - 18.00 Uhr
Dornse im Altstadtrathaus (Altstadtmarkt), Braunschweig
Ablauf der Veranstaltung:
Dauer ca 2 Stunden.
- Begrüßung, Grußwort der Stadt Braunschweig
- Vortrag Roland Blach* »Ukrainekrieg und die Atomwaffenkonferenz in Wien«
- Diskussion, Schlusswort
*Ehemaliger Geschäftsführer der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner Baden-Würtemberg)
Koordinator der Kampagne »Büchel ist überall! Atomwaffenfrei. Jetzt.«
Koordinator der Kampagne »Schulfrei für die Bundeswehr. Lernen für den Frieden«
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Juni 2022:
Vortrag und Diskussion mit Joachim Hempel

Video zur Veranstaltung vom 16.6.2022 https://youtu.be/iJta38Yq3sY
Joachim Hempel, Domprediger em., blickt auf 50 Jahre Afrika-Erfahrungen zurück und war jüngst gerade wieder zu einem Arbeitseinsatz in Addis Abeba, der »Hauptstadt« Afrikas und Sitz der Afrikanischen Union. Er verspricht in seinem Referat ’ganz andere Einblicke, Hintergrundanalysen und erstaunliche Informationen’, die afrikanische Identität angesichts starker Einflussnahmen Chinas, Russlands, der USA, der EU und Indiens neu zu sehen helfen.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Mai 2022:
Vortrag und Diskussion mit Brigitte Klaß

Video zur Veranstaltung vom 10.5.2022 https://youtu.be/oAEiNT9HB48
1994, während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien, lud das Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. binnenvertriebene Kinder aus drei Ländern zu gemeinsamen Ferien am Meer ein. Dies war der Beginn des Projekts Ferien vom Krieg. Seit 2004 treffen sich nun Jugendliche aus Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien jedes Jahr zu gemeinsamen Friedenscamps und Aktivitäten. 2014 haben sie vor Ort das grenzüberschreitende Netzwerk „Youth United in Peace“ gegründet.
Wie können solche Begegnungen und Dialoge gelingen? Und warum ist Begegnungsarbeit in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens bis heute so wichtig?
Brigitte Klaß vom Projekt berichtet von ihrer Arbeit.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 16. Juni 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Joachim Hempel
Speicher der VHS Braunschweig in der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
- Eintritt frei -
Unser Afrika-Bild ist dringend renovierungsbedürftig; es ist in die Jahre gekommen! Der Nachbarkontinent Europas wird immer wieder als »Entwicklungs-Hilfe-Fall« betrachtet, – das klingt nach schlechtem Gewissen im post-kolonialen Ausbeuten von Bodenschätzen, nach Geschichtsvergessenheit oder barmherziger Hilflosigkeit. Dabei sind moderne Menschen auf dem ‘schwarzen Kontinent’ die weiße Einmischerei längst satt.
Joachim Hempel, Domprediger em., blickt auf 50 Jahre Afrika-Erfahrungen zurück und war jüngst gerade wieder zu einem Arbeitseinsatz in Addis Abeba, der »Hauptstadt« Afrikas und Sitz der Afrikanischen Union. Er verspricht in seinem Referat ’ganz andere Einblicke, Hintergrundanalysen und erstaunliche Informationen’, die afrikanische Identität angesichts starker Einflussnahmen Chinas, Russlands, der USA, der EU und Indiens neu zu sehen helfen.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Dienstag, 10. Mai 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Brigitte Klaß
Speicher der VHS Braunschweig in der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
- Eintritt frei -
1994, während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien, lud das Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. binnenvertriebene Kinder aus drei Ländern zu gemeinsamen Ferien am Meer ein. Dies war der Beginn des Projekts Ferien vom Krieg. Seit 2004 treffen sich nun Jugendliche aus Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien jedes Jahr zu gemeinsamen Friedenscamps und Aktivitäten. 2014 haben sie vor Ort das grenzüberschreitende Netzwerk „Youth United in Peace“ gegründet.
Wie können solche Begegnungen und Dialoge gelingen? Und warum ist Begegnungsarbeit in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens bis heute so wichtig?
Brigitte Klaß vom Projekt berichtet von ihrer Arbeit.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - April 2022:
Vortrag und Diskussion mit Jürgen Rose

Video zur Veranstaltung vom 26.4.2022 https://www.youtube.com/watch?v=LZtxKljW47k
Am Dienstag, 26. April 2022 referierte Jürgen Rose, Oberstleutnant a. D., Publizist und Vorsitzender des Förderkreises Darmstädter Signal, im Haus der Kulturen, Braunschweig vor etwa 40 Zuhörenden zum Thema "Der Ukrainekrieg - zur Anatomie eines europäischen Konfliktes"
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Dienstag, 26. April 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Jürgen Rose
Haus der Kulturen Braunschweig, Am Nordbahnhof 1A, Braunschweig
Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Es gelten (abweichend von den allgemeinen) die aktuellen Corona-Schutzauflagen des Hauses der Kulturen. (geimpft, getestet, genesen, FFP-2 bis zum Sitzplatz ...)
Auflagen im Detail:
https://www.hdk-bs.de/media/2022-03-01_hygiene-konzept.pdf
Der Vortrag wird auf Video aufgezeichnet und steht zeitnah im youtube-kanal des Friedenszentrums zur Verfügung.
Seit dem 24.2.2022 wird die mediale Berichterstatttung dominiert vom Krieg in der Ukraine. - Dieser Krieg ist der bisherige Höhepunkt einer seit spätestens 2014 offen ausgebrochenen Auseinandersetzung (nicht nur) zwischen Russland und der Ukraine um territoriale Fragen und regionale Dominanzen. Und spätestens seit 2014 wird auch um das korrekte »Narrativ« zu seinen Ursachen, zu den ihm zugrunde liegenden geostrategischen Kalkulationen sowie seinen möglichen Auswirkungen gestritten.
Jürgen Rose, Oberstleutnant a. D., Publizist und Vorsitzender des Förderkreises Darmstädter Signal wird in seinem Vortrag die aus seiner Sicht relevanten Hintergründe dieses Krieges beleuchten.

Bildquelle: braunschweig-spiegel.de
(zum 16.04.2022) Ostermarsch in Braunschweig
Mit ca. 200 Teilnehmenden war der von Friedensbündnis und Friedenszentrum organisierte Ostermarsch gut besucht. Geschuldet war der Zuspruch dem traurigen Anlass des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Ausgehend vom Kohlmarkt bewegte sich der Demonstrationszug mit 3 Zwischenkundgebungen (Ringerbrunnen, Schlossplatz, Magnikirche) durch die Innenstadt und endete zur Abschlusskundgebung am Kohlmarkt.
Die Redebeiträge von Werner Hensel, Elke Almut Dieter & Michael Köllisch und Dieter Daunert können hier nachgelesen werden. Musikalische Beiträge gab es von Matthias Wesche und Corinna Senftleben. Sie spielten eigene Interpretationen von Antikriegs-Liedern wie "Es ist an der Zeit/Hannes Wader - Eric Bogle", "Der Deserteur/Boris Vian - Zupfgeigenhansel", "Soldaten/Buffy Saint-Marie - Bettina Wegner", "Mein Name ist Mensch/Ton Steine Scherben", u.a.
Im Anschluss an die Kundgebung ging es gemeinsam zur Friedenskundgebung des DGB vor dem Rathaus.
Redebeiträge:
Ostermarsch 2022 – Bündnis "Bunt statt Braun" in Gifhorn 16.04.2022
Im März hat das Bündnis „BUNT STATT BRAUN“ das Friedenszentrum angeschrieben und um einen Redebeitrag beim Ostermarsch vor Ort gebeten. Wir veröffentlichen hier den Text:
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - März 2022:
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Video zur Veranstaltung vom 15.3.2022 https://www.youtube.com/watch?v=oEyJ0SDSzH4
(24.3.2022) Bericht über Zumachs Vortrag von Elke Almut Dieter
Andreas Zumach war am 15. März zu einem Gastvortrag im Friedenszentrum. Der Saal in der Brunsviga war wieder voll, soweit es erlaubt war. Elke Almut Dieter vom Friedenszentrum begrüßte Herrn Zumach, Uwe Meier hatte sich bereit erklärt durch die Veranstaltung zu führen.
Der aktuellen Situation geschuldet hieß der Titel „Krieg gegen die Ukraine - das Ende allerHoffnungen auf eine eurasische Friedensordnung?« mit der angehängten Frage nach der weiteren Entwicklung, ob der Krieg das Ende aller Hoffnungen auf eine eurasische Friedensordnung sei. Herr Zumach bewertete den russischen Angriffskrieg gegen die souveräne Ukraine als völkerrechtlichen Verstoß: „Über Opfer und Täter gibt es keine Zweifel..“ und verwies auf den Regelverstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, das einen größtmöglichen Schutz der Zivilbevölkerung gewährleisten soll. Als weitere Katastrophe bezeichnete er die Vielzahl von Flüchtlingen, die in den Nachbarländern Schutz suchen.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Dienstag, 15. März 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach
Brunsviga Kulturzentrum - Kleiner Saal, Karlstr. 35, Braunschweig
Anmeldung bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Es gelten die aktuellen Corona-Schutzauflagen
Alle Plätze im Studiosaal sind per Anmeldung bereits vergeben!
Der Vortrag wird auf Video aufgezeichnet und steht in den nächsten Tagen im youtube-kanal des Friedenszentrums zur Verfügung.
Russlands völkerrechtswidriger Krieg gegen die Ukraine ist durch Nichts zu rechtfertigen.
Auch nicht durch die Fehlhandlungen, Versäumnisse und gebrochenen Zusagen des
Westens in den letzten drei Jahrzehnten seit Ende des Kalten Krieges.
• Was können Sanktionen gegen Russland jetzt bewirken?
• Ist das NEIN der Friedensbewegung zu Waffenlieferungen an die Ukraine weiterhin richtig?
• Was sind die Voraussetzungen und Chancen für eine Friedensordnung mit Russland auf
unserem gemeinsamen eurasischen Kontinent nach dem Ende der Ära Putin?
• Und wie stellt sich China zu dem Krieg?
(7.3.2022) Aufruf der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative (NatWiss) gegen den Ukraine-Krieg und zu den Demonstrationen für Frieden und Abrüstung
NatWiss verurteilt den Angriff Russlands gegen die Ukraine, der nicht zu rechtfertigen ist und die Regeln des Völkerrechts verletzt, mit unabsehbaren Opfern und Schäden. Gleichzeitig vergessen wir nicht, dass im Vorfeld des Krieges Warnungen und Vorschläge ignoriert, Prinzipien von Kriegsvermeidung und Friedenssicherung missachtet wurden. Das Wissen über Kriegsursachen und Friedenslösungen muss genutzt werden, um die Kriegshandlungen zu beenden und weitere Eskalationsspiralen zu vermeiden. Daher demonstrieren wir für Frieden und gegen jeden Militarismus!
IPPNW-Appell zum Ukrainekrieg
Der Angriffskrieg von Wladimir Putin und die Invasion russischer Truppen stellen eine eklatante Verletzung des Völkerrechts dar. Wir begrüßen die Resolution der UN-Vollversammlung vom 2. März 2022, die den russischen Einmarsch auf das Schärfste verurteilt und Putin zum Ende seiner Aggression aufgefordert hat.
Wir brauchen jetzt einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine. Es darf keinen Abbruch diplomatischer Beziehungen geben, die Gesprächskanäle müssen offen bleiben. Wir appellieren an die Bundesregierung, auf alle Maßnahmen zu verzichten, die eskalierend wirken können. Russland muss seine russischen Truppen vollständig aus der Ukraine zurückziehen. Im Gegenzug könnte Russland ein NATO-Aufnahmemoratorium für die Ukraine zugesagt werden sowie eine Konferenz über die künftige Sicherheitsarchitektur Europas.
» weiterlesen und Online-Unterzeichnungsmöglichkeit auf ippnw.de

(02.03.2022) Friedenszentrum und Friedensbündnis Braunschweig hatten am Samstag 28.2.2022 11.00 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Kohlmarkt aufgerufen.
Das Friedenszentrum Braunschweig verurteilt den militärischen Einmarsch Russlands in die Ukraine als völkerrechtswidrigen Akt. Die Existenz des souveränen ukrainischen Staates ist vom Völkerrecht geschützt, seine Grenzen müssen respektiert werden. Auch wenn die Rolle der Nato durch die über Jahre erfolgte Osterweiterung des Westens umstritten ist, rechtfertigt das nicht die militärische Aggression.
Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung. Krieg ist das Eingeständnis von Unfähigkeit. Muss es erst Tod und Zerstörung geben, bevor am Ende die anstehenden Probleme verhandelt werden? Der Krieg löst kein Problem, er schafft neue.
Wir fordern, alle Angriffe einzustellen, alle Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen, einen umfassenden Waffenstillstand zu vereinbaren und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die von der Gewalt betroffen sind. Der Schutz der Zivilbevölkerung sollte Vorrang haben, Versorgungsund Flüchtlingswege müssen offen gehalten werden - wie es in der Genfer Konvention gefordert wird. Die ersten Flüchtlinge sind in Polen und Moldavien, auch Deutschland bereitet sich darauf vor . Wir begrüßen das, denn das ist human und entspricht der Charta der Menschenrechte. Schade, dass andere Flüchtlinge nicht aufgenommen wurden.
Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden.
(27.2.2022) Das Friedenszentrum Braunschweig verurteilt den militärischen Einmarsch Russlands in die Ukraine als völkerrechtswidrigen Akt. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, die von der Gewalt betroffen sind.
Die Existenz des souveränen ukrainischen Staates ist vom Völkerrecht geschützt, seine Grenzen müssen respektiert werden. Auch nicht die über Jahre erfolgte Osterweiterung der NATO - rechtfertigt die militärische Aggression, den Einmarsch in die Ukraine.
Samstag 26. Februar 2022
11.00 Uhr Mahnwache des Friedensbündnisses auf dem Kohlmarkt Braunschweig
13:00 Uhr Mahnwache und Kundgebung von ver.di Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen auf dem Platz der Deutschen Einheit, Braunschweig
Die Waffen nieder, stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa
Aufruf und Appell
- Sofortiger Stopp aller kriegerischen Handlungen
- Rückzug der russischen Truppen aus der Ukraine
- Hilfe für die Bevölkerung
- Neustart eines Friedensprozesses
22.02.2022
"Wir trauern um unseren Friedensfreund Hans-Georg Hartwig. Als langjähriger Aktivist im Friedensbündnis gab er wesentliche Impulse für die Friedensarbeit. Er sorgte dafür, dass die „Zeitung gegen den Krieg“ stets dabei war; er war es, der die Ostermärsche und die Demos zu den Antikriegstagen anmeldete und mit den Megafondurchsagen dafür sorgte, dass unsere Anliegen auch gehört wurden. Hans-Georg war ein zutiefst aufrichtiger, freundlicher und hilfsbereiter Mensch. Sein unerschütterlicher Optimismus und sein Humor haben anderen oft in schwierigen Situationen Mut gemacht. Er fehlt uns jetzt schon."
Friedenszentrum Braunschweig e.V.

Bildquelle: https://youtu.be/SWCG9CL-nAA?t=381 (Youtube-Kanal des Friedenszentrums)
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Februar 2022:
Vortrag und Diskussion mit Ingar Solty

Video zur Zoom-Veranstaltung vom 17.2.2022 https://youtu.be/KwMPNEgXnS0
Kaum irgendwer würde die derzeitige, mit der NATO-Osterweiterung in Zusammenhang stehende krisenhafte Entwicklung um die Ukraine mit dem sogenannten »War on Terror« in Verbindung bringen; d. h. mit dem Krieg, der von einer zahlenmäßig schwankenden Koalition gegen Al Qaida, den IS, Afghanistan, den Irak ... geführt worden ist. Der Referent wird der Frage nachgehen, ob bzw. in welcher Hinsicht dieser Zusammenhang besteht.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 17. Februar 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Ingar Solty
Online-Veranstaltung über Zoom
Teilnahme-Kurz-Link:
https://t1p.de/pgu06
Kaum irgendwer würde die derzeitige, mit der NATO-Osterweiterung in Zusammenhang stehende krisenhafte Entwicklung um die Ukraine mit dem sogenannten »War on Terror« in Verbindung bringen; d. h. mit dem Krieg, der von einer zahlenmäßig schwankenden Koalition gegen Al Qaida, den IS, Afghanistan, den Irak ... geführt worden ist. Der Referent wird der Frage nachgehen, ob bzw. in welcher Hinsicht dieser Zusammenhang besteht.
Ingar Solty ist Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Januar 2022:
Vortrag und Diskussion mit Claudia Haydt

Video zur Zoom-Veranstaltung vom 20.1.2022 https://youtu.be/0UjLSKgDK_s
Claudia Haydt analysiert politisch das Scheitern des Westens im Afghanistankrieg, der ohne klare Zielsetzung geführt wurde, stellt die eigentlichen Hintergründe und die geostrategischen Interessen, die zu dem Krieg geführt haben dar, und geht auch auf die Auswirkungen auf die Bundeswehr ein.
Die dreiteilige Buchreihe "Braunschweig im Bombenkrieg" steht seit Beginn 2022 komplett digital und kostenfrei zum Download zur Verfügung. Auch der historische Ausstellungskatalog »Helden, Mörder, Opfer« liegt digitalisiert vor.
Dokumente zur Ausstellung, Band 1
Hrsg.: Frieder Schöbel / Heinz Friedrich - 144 Seiten, zahl. Abbild. u. Faks. - wvb Wissenschaftlicher Verlag Berlin
Download:
»» Inhalt - 62,5 MB
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Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 20. Januar 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Claudia Haydt
Online-Veranstaltung über Zoom
Claudia Haydt wird das Scheitern des Westens im Afghanistankrieg, der ohne klare Zielsetzung geführt wurde, politisch analysieren, die eigentlichen Hintergründe und die geostrategischen Interessen, die zu dem Krieg geführt haben, darstellen und auch auf die Auswirkungen auf die Bundeswehr eingehen.
Deutschland hat eine Parlamentsarmee. Aufgrund des sogenannten Parlamentsbeteiligungsgesetzes müssen die Militäreinsätze, ihre Kosten und der politische Auftrag vom Parlament gebilligt werden. Dazu gehört die parlamentarische Kontrolle der Einsatzrealität einschließlich der Gefährdung von Soldaten und Material. Die Referentin wird auch darüber berichten, wie dieser Anspruch in der Praxis umgesetzt wird.
Claudia Haydt, Religionswissenschaftlerin und Soziologin, arbeitet im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI) und der Europäischen Linkspartei. Sie ist Autorin zahlreicher friedenswissenschaftlicher Publikationen und arbeitete viele Jahre im Bundestag im Bereich Militär- und Sicherheitspolitik.

Zum 22.1.2022: Erster Jahrestag der Ächtung der Atomwaffen
Vor genau einem Jahr – am 22. Januar 2021 trat der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft: Eine einstimmige Mehrheit der UN-Vollversammlung hat die Ächtung der Atomwaffen durchgesetzt und einen weltweit gültigen Vertrag ermöglicht. Das Inkrafttreten des Vertrags ist ein historischer Meilenstein der globalen Bewegung für nukleare Abrüstung, die vor 75 Jahren begann und über mehrere Generationen andauert. Der Vertrag verkörpert den Willen der Menschheit, ohne Atomwaffen zu leben. Er stellt einen Sieg der internationalen Demokratie und multilateralen Diplomatie über die Dominanz der Weltmächte dar.
Deutschland ist diesem Vertrag noch nicht beigetreten! Die Regierung begründet das mit der atomaren Teilhabe durch die Nato: tatsächlich lagern in Büchel Atomsprengköpfe, die im Notfall mit amerikanischen Jagdbombern von deutschen Soldaten zum Einsatz gebracht werden sollen.
Das Ziel der Friedensbewegung ist es, dass auch Deutschland dem Atomverbotsvertrag beitritt und atomwaffenfrei wird.
"Gemeinsam haben Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der Braunschweigischen Stiftung, der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr. Thorsten Kornblum, sowie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Donnerstag (13. Januar) eine Informationsstele zur Erinnerung an die Opfer der NS-Justiz an der Gedenkstätte Braunschweig-Buchhorst freigegeben. Sie soll an mindestens 25 Soldaten und Zivilisten erinnern, die von der NS-Militärjustiz bzw. vom damaligen Volksgerichtshof als Deserteure oder Widerstandskämpfer zu Tode verurteilt und am heutigen Standort der Stele erschossen wurden. (...)"
weiter dazu in der Pressemitteilung auf https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/infostele-buchhorst.php
und auch im Beitrag von Uwe Meier im braunschweig-spiegel
"Gedenkstätte Braunschweig-Buchhorst erinnert nicht nur an Opfer der NS-Justiz, … …. sondern auch an das Engagement der Zivilgesellschaft und die Versäumnisse über die Täter zu informieren.(...)"
https://braunschweig-spiegel.de/gedenkstaette-braunschweig-buchhorst-erinnert-nicht-nur-an-opfer-der-ns-justiz/
Frieder Schoebel zu letzerem:
"Einige Bemerkungen zum Artikel Uwe Meiers (BS-Spiegel) über die Gedenkstätte Schießstand Buchhorst








