Die dreiteilige Buchreihe "Braunschweig im Bombenkrieg" steht seit Beginn 2022 komplett digital und kostenfrei zum Download zur Verfügung. Auch der historische Ausstellungskatalog »Helden, Mörder, Opfer« liegt digitalisiert vor.

 

Dokumente zur Ausstellung, Band 1

Hrsg.: Frieder Schöbel / Heinz Friedrich - 144 Seiten, zahl. Abbild. u. Faks. - wvb Wissenschaftlicher Verlag Berlin

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Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 20. Januar 2022 um 19.00 Uhr

»Das Scheitern des Afghanistaneinsatzes - ein Aus für Auslandseinsätze?«

Vortrag und Diskussion mit Claudia Haydt

Online-Veranstaltung über Zoom


Claudia Haydt wird das Scheitern des Westens im Afghanistankrieg, der ohne klare Zielsetzung geführt wurde, politisch analysieren, die eigentlichen Hintergründe und die geostrategischen Interessen, die zu dem Krieg geführt haben, darstellen und auch auf die Auswirkungen auf die Bundeswehr eingehen.

Deutschland hat eine Parlamentsarmee. Aufgrund des sogenannten Parlamentsbeteiligungsgesetzes müssen die Militäreinsätze, ihre Kosten und der politische Auftrag vom Parlament gebilligt werden. Dazu gehört die parlamentarische Kontrolle der Einsatzrealität einschließlich der Gefährdung von Soldaten und Material. Die Referentin wird auch darüber berichten, wie dieser Anspruch in der Praxis umgesetzt wird.

Claudia Haydt, Religionswissenschaftlerin und Soziologin, arbeitet im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI) und der Europäischen Linkspartei. Sie ist Autorin zahlreicher friedenswissenschaftlicher Publikationen und arbeitete viele Jahre im Bundestag im Bereich Militär- und Sicherheitspolitik.


Zum 22.1.2022:  Erster Jahrestag der Ächtung der Atomwaffen


Vor genau einem Jahr – am 22. Januar 2021 trat der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft: Eine einstimmige Mehrheit der UN-Vollversammlung hat  die Ächtung der Atomwaffen durchgesetzt und einen weltweit gültigen Vertrag ermöglicht. Das Inkrafttreten des Vertrags ist ein historischer Meilenstein der globalen Bewegung für nukleare Abrüstung, die vor 75 Jahren begann und über mehrere Generationen andauert. Der Vertrag verkörpert den Willen der Menschheit, ohne Atomwaffen zu leben. Er stellt einen Sieg der internationalen Demokratie und multilateralen Diplomatie über die Dominanz der Weltmächte dar.

Deutschland ist diesem Vertrag noch nicht beigetreten! Die Regierung begründet das mit der atomaren Teilhabe durch die Nato: tatsächlich lagern in Büchel Atomsprengköpfe, die im Notfall mit amerikanischen Jagdbombern von deutschen Soldaten zum Einsatz gebracht werden sollen.

Das Ziel der Friedensbewegung ist es, dass auch Deutschland dem Atomverbotsvertrag beitritt und atomwaffenfrei wird.

"Gemeinsam haben Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der Braunschweigischen Stiftung, der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr. Thorsten Kornblum, sowie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am  Donnerstag (13. Januar) eine Informationsstele zur Erinnerung an die Opfer der NS-Justiz an der Gedenkstätte Braunschweig-Buchhorst freigegeben. Sie soll an mindestens 25 Soldaten und Zivilisten erinnern, die von der NS-Militärjustiz bzw. vom damaligen Volksgerichtshof als Deserteure oder Widerstandskämpfer zu Tode verurteilt und am heutigen Standort der Stele erschossen wurden. (...)"

weiter dazu in der Pressemitteilung auf https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/infostele-buchhorst.php


und auch im Beitrag von Uwe Meier im braunschweig-spiegel

"Gedenkstätte Braunschweig-Buchhorst erinnert nicht nur an Opfer der NS-Justiz, … …. sondern auch an das Engagement der Zivilgesellschaft und die Versäumnisse über die Täter zu informieren.(...)"

https://braunschweig-spiegel.de/gedenkstaette-braunschweig-buchhorst-erinnert-nicht-nur-an-opfer-der-ns-justiz/

 

Frieder Schoebel zu letzerem:

"Einige Bemerkungen zum Artikel Uwe Meiers (BS-Spiegel) über die Gedenkstätte Schießstand Buchhorst