» 2017
Am 1. September 2017 fand die traditionelle DGB-Veranstaltung zum Antikriegstag wieder am Friedhof SZ-Jammertal statt. Der IGM-Bezirks-Vorsitzende Thorsten Groeger hat dort eine sehr gute Rede gehalten. Das Friedenszentrum bat um die Erlaubnis diese Rede auf www.friedenszentrum.info veröffentlichen zu dürfen. Hier ist sie. Vielen Dank dafür.

DAKS-Newsletter Ausgabe Dezember / 2017 Nr. 147 ist erschienen
Themen des neuen Newsletters:
- Jahresrückblick 2017: eine durchwachsene Bilanz
- Waffen im Jemen: Oberndorf am Neckar mit tödlicher Erblast und mit neuer Schuld
- Ärzteorganisation IPPNW spricht sich gegen Waffenexporte nach Saudi-Arabien aus
- Unicef warnt: Kinder immer häufiger im Visier von kriegführenden Parteien
- „Aktion Aufschrei“ aktuell: Kritik an Steigerung des deutschen Rüstungsexports
- BICC: Texte und Projekte zur Kleinwaffenkontrolle
Website: DAKS
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - November 2017:
Bericht zum Vortrag von Friedhelm Hengsbach SJ am 17.11.2017 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Resümee des Referenten
In einem Vakuum von Brexit, Parlamentswahlen, Regierungsfindung, gefühlte äußere Bedrohung
(1) Europäische Träume
• Jean-Claude-Junckers Ruck-Rede
- ein Plädoyer für die Union als Ganzes; der Binnenmarkt und die Eurozone werden auf die gesamte EU ausgeweitet; Finanztransfers gleichen die unterschiedlichen Lebenslagen in den Mitgliedsländern einander an; gemeinsame Sozialstandards; gegen das Demokratiedefizit der EU eine Reform der Institutionen, Bündelung der EU-Entscheidungsträger und Konzentration ihrer Kompetenzen; Mehrheitsentscheidungen; ein Präsident für Rat und Kommission; ein Wirtschafts- und Finanzminister als EU-Kommissar und Chef der Euro-Gruppe.
• Emmanuel Macron
- Neugründung der EU; länderübergreifende Wahl der Abgeordneten des EU-Parlaments; zentrale EU-Einrichtungen und Verfahren: Verteidigungsbudget und gemeinsame Eingreiftruppe; Staatsanwaltschaft, Geheimdienstakademie, Katastrophenschutz; Asylbehörde, Einwanderungsgesetz, Grenzpolizei; EU-Energiemarkt, CO2-Zertifikatehandel; Unternehmensteuer, Finanztransaktionssteuer; unterschiedliche Integrationstiefen: Eurozone, steuerfinanziertes Budget, Finanzminister; vollständige deutsch-französische Marktintegration.
• Wolfgang Schäuble
- Vertiefung der Eurozone; Festigung des ESM, Ausweitung der Befugnisse und tendenzielle Überführung in einen EU-Währungsfonds unter strengen Auflagen; strikte Einhaltung der Stabilitätsregeln gegenüber den Euroländern; Insolvenzordnung für überschuldete Staaten unter Beteiligung privater Gläubiger; Kritik der deutschen Finanzverwaltung an Juncker, Entmachtung der Kommission, weil diese staatliche Überschuldung toleriert und die Stabilitätsregeln nicht dem EU-Primärrecht zuordnet; Vorstellungen einer EU verschiedener Geschwindigkeiten.
(2) Europäischer Alltag
• Das marktradikale Erbe: Wetterwechsel zu Beginn der 1980er Jahre: Drei neue Theoriemuster: Der Markt als Grundform menschlicher Beziehungen, der Vorrang der Geldsphäre vor der Realwirtschaft, der Vorrang privater Güter vor öffentlichen Gütern.
Binnenmarkt:
Vier große Freiheiten der Waren, der Dienst, der Arbeitskräfte und des Kapitals. Zunächst Industriewaren, dann auch die Dienstleistungen (Bolkestein-Richtlinie), Gesundheit, Pflege, Soziale Leistungen, Verkehrsleistungen.
Währungsunion:
Nur zwei Stellgrößen: Stabilisierung des Güterpreisniveaus, Deckelung der öffentlichen Haushalte. Einheitliches Zinsniveau (nominal). Regionale Ungleichgewichte.
Von der Bankenkrise zur Verschuldungskrise peripherer Staaten:
Rasante Aufwärtsbewegung der Vermögenspreise, Platzen der Blase, Rettung der Banken durch die Staaten, hohe Staatsverschuldung, spekulative Attacken gegen die schwächsten hoch verschuldeten Staaten der Eurozone. Asymmetrisches Krisenmanagement; .gegen den Teufelskreis ein Befreiungsschlag durch die EZB.
• Risse an einer hohen Mauer:
„Europa ist keine Sozialunion“ (Angela Merkel) Hat sie Recht? Im EU-Vertrag: Solidarität unter den Mitgliedsländern, Angleichung der unterschiedlichen Lebensverhältnisse der Regionen und Staaten: derzeit ins Gegenteil verkehrt - wachsende Polarisierung innerhalb und zwischen den Mitgliedsländern; entregelte Arbeitsverhältnisse, Abbau solidarischer Sicherungssysteme, Armut.
Prioritäten: Der „lange Gang nach Westen“ hat in den ursprünglichen EU-Ländern Lebensstile und Orientierungen verändert; mit den EU-Erweiterungen nach Süden (ehemalige Diktaturen), nach Norden (UK und skandinavische Länder) und nach Mittelosteuropa (mit dem Zusammenbruch der UdSSR) ist das Einfühlungsvermögen in die anderen Erwartungen der neuen Völker nicht gewachsen.
Rivalitäten: Angeblich leistungsfähige Nationen im Norden suchen „Südländer“ und Mittelosteuropäer zu disziplinieren, eine deutsch-französische Achse oder die Bundesrepublik spielen sich als Quasi-Hegemon der EU auf, jeweils auf der Suche nach zufälligen Partnern; Die von den Banken etikettierte „staatliche Verschuldungskrise“ in der Eurozone durch die angeblich leistungsstarken Nordländer zu bewältigen, insbesondere mit Hilfe der deutschen Sparpolitik (schwarze Null) die angeblich leistungsschwachen Süd- oder rmittelost-europäischen Länder zu steuern bzw. zu disziplinieren, provoziert unkontrollierte Gegenreaktionen. Die im Ausland erwartete und auch empfundene starke Position Deutschlands in Europa mag aus ökonomischer Sicht berechtigt sein, politisch wird diese Verantwortung nicht wahrgenommen. Alleingänge erzeugen Unwillen und Widerstand bei kleineren Partnern; Anti-Koalitionen entstehen - Südstaaten (Mittelmeerländer „club Med“), Visegrádgruppe, Westbalkanstaaten unter Regie Österreichs, Drei Meere-Koalition.
• Blutige Grenzen
Verkehrte Weichenstellung: Dublin III-Verordnung ist eine unsolidarische Belastung der Südstaaten, macht Deutschland grundsätzlich flüchtlingsfrei, zudem kann das ursprüngliche Asylrecht denen verweigert werden, wenn Geflüchtete aus einem Mitgliedsland, sicherem Drittstaat, Herkunftsland kommen. Vertikales Schisma: Bürgerschaftliche Initiativen Regierende: Abschreckung, „Asylmissbrauch“, abgesenkte Sozialleistungen, Afghanistan ist sicher, Wohnsitzauflagen, 1 €-Jobs.
Was ist schief gelaufen: Einsame Entscheidung, Ahnungslos gegenüber Dublin III, Ressortkompetenz, Teufelskreis: Fremdenfeindlichkeit, schärfere Gesetze, Reaktion auf Gewalt. Falsche Erwartung an die Solidarität der Mitgliedsländer nach einer Verletzung der Solidarität.
Europas Mauer: „Mare Monstrum“ - Diese Wirtschaft tötet“ (Franziskus), 5000 Ertrunkene im Mittelmeer 2016, Konferenz der Westbalkanstaaten in Wien 2016, Abstimmung auf Obergrenzen. Migrationsgipfel 2016 in Wien, Abriegelung der Grenzen. „Balkanroute für immer geschlossen“. Neue Migrationspolitik als Grenzbefestigung, Abkommen mit Herkunftsländern, Abfanglager, Privat-öffentliche Agenturen der Grenzsicherung, Verlagern der Grenze in die afrikanische Wüste, Ächtung und Kriminalisierung ziviler Initiativen der Rettung aus Seenot. Flüchtlingsgipfel in Valletta und Paris, Türkei-Deal: Abwehr Geflüchteter gegen Eurozahlung, Migrationspartnerschaften mit Libyen, mit afrikanischen Staaten südlich der Sahara.
(3) Die Europäische Union - eine Doppeldemokratie
• Schlamassel der Verfahren und Institutionen:
Zwei Verfahren - die „Gemeinschaftsmethode“ (Kommission, Parlament, Ministerrat) und die „Unionsmethode“ (Rat der EU). - Drei/vier zentrale Institutionen: der Europäische Rat, die Träger der ordentlichen Gesetzgebung, die Staaten der Eurozone, die völkerrechtliche Verträge schließen, und die EZB.
• Fragile Demokratie:
Die Institutionen streiten um Entscheidungskompetenzen, wählen die Verfahren beliebig aus. Dominanz von Binnenmarkt und Finanzsphäre, Politik in Geiselhaft der Konzerne und Lobbyisten, statt Richtlinienkompetenz Ressortmanagement, Wahlenthaltung der unteren Schichten.
• Zwei Souveränitäten:
die EU-Bürgerinnen und Bürger, die ein nationales Parlament wählen. Die souveränen Nationalstaaten geben begrenzte Teile und Kompetenzen an ein supranationales Rechtssubjekt ab. Die EU ist ein Staatenverbund, eine freie Republik souveräner Staaten, eine Doppeldemokratie - Verfassung: souveräne Parlamente, Exekutive, Länderkammer, Gerichtshof.
• Charme des Nationalen:
Die primäre Staatlichkeit liegt bei den Nationalstaaten, Garanten des Rechts, der universalen Menschenrechte, Recht auf eigene Identität, deshalb Respekt vor der Geographie, möglichen Gravitationsfeldern, Gruppierungen der Nationen der EU.
• Gewicht der Regionen:
Emotionale Bindung an überschaubare Gemeinschaften, Landschaften, Geschichte, Kultur; Austausch von Schülern, Auszubildenden, Studenten. Elementare Ressource zivilgesellschaftlicher Initiativen und Bewegungen - gegen staatliche Hysterie der Bedrohung und Verteidigung, Aufrüstung und Sicherheitsängste, die den Einsatz für den Frieden verdrängt.
Friedenszentrum / Braunschweiger Friedensbündnis , 16.11.17, Friedhelm Hengsbach SJ, Nell-Breuning Institut
s. auch Beitrag von Friedrich Hengsbach am 24.3.2017 in der Frankfurter Rundschau "Europa ist eine Sozialunion - Zum Jubiläum darf die EU nicht nur jubeln. Sie muss sich fragen, wie ein Neustart gelingen kann."
Themen:
- Nordkorea-Konflikt
- Berichte
- Friedenszug zum Antikriegstag
- Initiative »Neue Entspannungspolitik jetzt!«
- Menschenkette gegen Atomwaffen
- u.a. - Vorträge VHS-Reihe »Wege zu einer Kultur des Friedens«:
- »Der heimliche Tod - Drohnen aus Deutschland«
- »Dokumentarfilm: 1000 Frauen und ein Traum«
- »Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels«
- »Die EU – sozial zerrissen und demokratisch gelähmt?«
- »Disturbing the Peace - den Frieden stören« - Aktuelle Initiativen und Kampagnen
- »Europa« als Hauptthema des Friedenszentrums im 1. Halbjahr
- Termine

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Dezember 2017:
Bericht zu Filmvorführung und Diskussion (über Internet direkt mit Menschen in Bethlehem): mit Hubert Schipmann am 7.12.2017 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Viele Mitglieder der Combatants for Peace haben durch Krieg und gegenseitige Gewalt im Nahost-Konflikt unerträgliches Leid erfahren und Familienangehörige verloren. Schuld daran waren immer „die Anderen“, die „Bösen“ auf der anderen Seite. Bis sie sich kennen- und schätzen gelernt haben.
Petition, Aufruf, Umfrage
- IPPNW und ICAN haben eine neue Petition an die künftige Bundesregierung gestartet. Mit dieser sollten wir Druck machen, damit Deutschland das UN-Atomwaffen-Verbot unterzeichnet.
Zum Unterzeichnen: https://aktion.nuclearban.de/node/9
- Jetzt bitte Aufruf "abrüsten statt aufrüsten" unterschreiben: www.abruesten.jetzt
- Adrian Rothers von der Uni Marburg sucht politisch interessierte Menschen für eine online-Befragung zu Auseinandersetzungen über politische Meinungsverschiedenheiten. Die Befragung dauert ca. 15-20 Minuten, Befragte haben die Möglichkeit, an einer Verlosung von Gutscheinen (5x20€) teilzunehmen. Viele Grüße und Dank an alle, die sich die Zeit nehmen!
https://www.unipark.de/uc/polit_Meinungsverschiedenheiten/
Falls es dazu Rückfragen gibt, bitte direkt an ihn richten:
https://www.uni-marburg.de/fb04/team-sozialpsychologie/team/rothers_adrian

Donnerstag 7.12.2017 um 19.00 Uhr
Dokumentarfilm mit deutschen Untertiteln
Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, BraunschweigModeration bei der anschließenden Diskussion: Hubert Schipmann
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
DAKS-Newsletter Ausgabe November / 2017 Nr. 146 ist erschienen
Thema des neuen Newsletters:
- Keine Munitionsfabrik in Lahr/Schwarzwald
- Friedensforum bedankt sich und lädt zu Fest ein
- Heckler & Koch: Auftrag vom Kommando Spezialkräfte
- Small Arms Survey: „Update“-Publikation zum weltweiten Kleinwaffenhandel
- Monitor-Sendung: Stellung deutscher Kleinwaffenfirmen in den USA
- BICC-Jahresbericht 2017 erschienen
- Schweizer Waffenexporte bei über 250 Millionen Franken
- Früher Kindersoldat, heute Söldner: die neue Dimension kriegerischer Ausbeutung
- Vom kolonialen Bombenkrieg zum „Drone War“: Studie von Thomas Hippler übersetzt
Website: DAKS
Vortrag von Andreas Zumach mit anschließender Diskussion und Übersetzung in GebärdenspracheAndreas Zumach (Genf) ist Journalist, UNO-Korrespondent und Nahostexperte.
21.11. 2017, 19.00 Uhr
Kulturzentrum Brunsviga , Karlstraße 35, 38100 Braunschweig

Donnerstag 16.11.2017 um 19.00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach, SJ
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig in Kooperation mit dem Dominikanerkloster St. Albertus Magnus Braunschweig
Die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens kommen nicht voran. Deutschland und weitere Mitgliedsländer sind durch Parlamentswahlen oder Koalitionsbildungen gelähmt. Der Umgang mit den Geflüchteten entzündet einen endlosen Streit. Was ist los mit dir, Europa?
Die Spirale der Gewalt beenden – für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik jetzt!
Die Tagung vom Darmstädter Signal am 13. ,14., 15. Oktober 2017 diskutierte die Möglichkeiten eines deutsch-europäisch – russischen Dialoges und die Perspektiven einer aktualisierten Entspannungspolitik mit Russland. Es kommt darauf an, alle Möglichkeiten des Dialoges, der Vertrauensbildung und der Rüstungskontrolle zu nutzen, um zur Abrüstung von Atomwaffen und zum Stopp des wieder angefachten Wettrüstens beizutragen. Die Tagung machte Hoffnung auf eine andere Politik.

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Oktober 2017:
Bericht des Vortrags von Martin Schult am 19.10.2017 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Martin Schult hat als Mitglied des Börsenvereins und als Geschäftsführer des Friedenspreises des deutschen Buchhandels den jährlichen Festakt in der säkularisierten Paulskirche in Frankfurt hautnah miterlebt. So berichtete er sehr lebendig über die Vergabe der Friedenspreise an Menschen, die von den Buchhandlungen vorgeschlagen und von einer Jury als Preisträger ausgewählt wurden. Nach der unrühmlichen Vorgeschichte des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels (Zusammenarbeit mit den Nazis) stiftete der Schriftsteller und Autor Hans Schwarz zusammen mit einigen Verlegern den Friedenspreis in der Hoffnung, Deutschland aus der kulturellen Isolation heraus zu holen und das humanistische Gedankengut wieder in die Gesellschaft einzubringen. „Da es sich um einen Brückenschlag und Völkerversöhnung handelt, müsste es ein Friedenspreis für alle werden, die draußen für uns einstehen.“ (Hans Schwarz).
Filmvorführung und Gesprächsrunde mit den Combatants for Peace*
*nominiert für den Friedensnobelpreis 2017
Montag 23. Oktober 2017, 18:30 Uhr
Roter Saal, Schloßplatz 1, 38100 Braunschweig
Vorstellungen: 27. und 28. Oktober 2017, 20.00 Uhr
Ein großer, unbekannter Soldat hat sich in meine Träume geschlichen. Manchmal redet er mit mir. Und manchmal stehen wir einfach nur nebeneinander. Ich, im Schatten von seinem Körper.In einer Landschaft, die keine ist, in einem Krieg, der woanders stattfindet, schlagen sechs Soldaten ihr Lager auf und halten die Stellung, während ihre Welt explodiert. Sie haben den Krieg nie erlebt und sind nun doch Teil davon. Zwischen Drill und Routine, Feldpost und Drohnen, Traum und Paranioa beginnt die Auflösung von allem.

Donnerstag 19.10.2017 um 19.00 Uhr
Referent: Martin Schult
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
Seit 1950 verleiht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Berufsorganisation der Verlage und Buchhandlungen in der Bundesrepublik Deutschland, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
DAKS-Newsletter Ausgabe Oktober / 2017 Nr. 145 ist erschienen
Thema des neuen Newsletters:
- Die Heckler & Koch-Hauptversammlung und ihre Folgen
– ein Interview mit Jürgen Grässlin
"Eine wundersame Wandlung der Geschäftspolitik von Heckler & Koch (H&K) – so lässt sich die aktuelle Entwicklung beim führenden Kleinwaffenexporteur der Republik beschreiben. Der Weg dahin war weit. (...)"
Website: DAKS
Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933. Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies"Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt."
»» mehr zum Inhalt des Filmes
Verfolgung, Hunger, Krieg, Armut und Naturkatastrophen treiben Millionen Menschen weltweit in die Flucht. Einige von ihnen haben in Deutschland Schutz gesucht. Viele von ihnen werden trotz dieser lebensbedrohlichen Umstände gezwungen, das Land wieder zu verlassen - darunter auch Kinder und Jugendliche. Auch in Braunschweig werden immer mehr Fälle bekannt, in denen Geflüchteten die Abschiebung droht. Wir wollen uns politisch gegen Abschiebungen engagieren und erklären uns mit den Betroffenen solidarisch.
Für diese Forderung geht das Bündnis, Hiergeblieben! Bleiberecht ist Menschenrecht, am 7.10. auf die Straßen. Die Kundgebung beginnt um 13:00 Uhr am Schlossplatz.

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - August 2017:
Bericht des Vortrags von Reiner Braun am 17.8.2017 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Drohnen – der heimliche Tod aus Deutschland
Der Tod durch Drohnen kommt in den Nachrichten selten vor – und doch ist er inzwischen Alltag in Pakistan, Afghanistan, Jemen, Libyen und in Somalia. Die Menschen in diesen Ländern müssen mit dem allgegenwärtigen Tod rechnen: in der Stadt – auf dem Feld - bei Hochzeiten - bei Beerdigungen – wenn Menschen zueinander kommen. Die Bedrohung ist täglich und ununterbrochen.. Man kann sich daran nicht gewöhnen. Das ist psychische Folter.
Offiziell gab es 5000 Drohneneinsätze mit Toten im 5-stelligen Bereich, 80% davon sind Zivilisten.

Donnerstag 21.9.2017 um 19.00 Uhr
Referentin: Gudula Wegmann
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
Frauen organisieren und leiten Friedenstische in Konflikt- und Postkonfliktgebieten, in Ländern mit laufenden Friedensverhandlungen - parallel zu den offiziellen Verhandlungen. Über 30 FrauenFriedensTische im Jahr 2017! In Afghanistan, Algerien, Bangladesch, Brasilien, Burma/Myanmar, Burundi, DR Kongo, Fidschi, Honduras, Indien, Indonesien, Kenia, Kolumbien, Laos, Mali, Marokko, Mexiko, Nepal, Pakistan, Palästina, Philippinen, Senegal, Sri Lanka, Sudan, Schweiz und Vanuatu.
Wir zeigen den Dokumentarfilm »1000 Frauen und ein Traum«.

Ausstellung 10.9.-17.9.2017: Drogerie, Berliner Straße 99 | 38104 Braunschweig
Die Ausstellung ist geöffnet:
Montag bis Sonntag:14.00-20.00 Uhr
Veranstaltungen während der Ausstellung:

Samstag 2.9.2017 von 11.00 - 13.00 Uhr
Eine Veranstaltung des Friedensbündnisses Braunschweig
Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.«
Die Drohung eines Atomschlags wird offen ausgesprochen.
Wir aber wollen leben, niemand will im Atomkrieg sterben: Die Politik der Abschreckung mit Atomwaffen ist gescheitert
und droht in einer Katastrophe zu enden.
Deshalb gehören endlich alle Atomwaffen verschrottet einschließlich der Atomwaffen im deutschen Standort Büchel! Die Zweiklassengesellschaft im UN-Sicherheitsrat bedarf einer Transformation und einer Gleichberechtigung aller Staaten.
Themen:
- Zur Bundestagswahl
- Berichte
- Friedenswanderer »Repubblica Nomade«
- »Flaggentag« der Mayors for Peace
- Verbotsvertrag für Atomwaffen beschlossen !
- »100 Kerzen auf der Oker«
- »30 Jahre Friedenszentrum« in Radio Okerwelle
- FZ unterstützt Aufruf der Pacemakers an die Bundesregierung - Vorträge VHS-Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens":
- »(Über)leben in Syrien – die aktuelle Lage in einem Kriegsgebiet«
- »Vom Ende des Kalten Krieges zur multipolaren Weltordnung« - Aktuelle Initiativen und Kampagnen
- G20
- Termine

Donnerstag 17.8.2017 um 19.00 Uhr
Referent: Reiner Braun (IALANA, IPB)*
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
Der Tod durch Drohnen kommt in den Nachrichten selten vor. Und doch ist der Drohnenkrieg inzwischen Alltag – nicht nur in Somalia, Afghanistan und Jemen. Auch in diesem Bereich wird die militärische Aufrüstung ausgeweitet: Die Bundesregierung will Drohnen in Israel bestellen und beteiligt sich an der Entwicklung der europäischen Drohne. Die Air Base Ramstein wird ausgebaut und Deutschland beteiligt sich daran, u.a. mit 180 Millionen Euro für ein neues Krankenhaus. Dabei können Rüstungsausgaben auch in anderen Haushaltstiteln versteckt werden.
Drohnenkrieg bedeutet auch immer Ramstein. Ohne die Satelliten-Relais-Station in Deutschland wäre der tägliche mörderische Einsatz der Drohnen nicht möglich. Mit der »Kampagne STOPP Air Base Ramstein« fordern wir die Schließung dieser Air Base. Reiner Braun wird diese Kampagne vorstellen und zu aktuellen Drohnenentwicklungen und der Bedeutung der Airbase Ramstein in aktuellen Kriegen und Konflikten sprechen.
Freitag, 4. August 2017 - Treffpunkt: ab 20 Uhr

72 Jahre nach dem ersten Atombombenabwurf gedenken wir der Opfer der ersten und hoffentlich letzten nuklearen Massenvernichtungsaktion der Geschichte, durch die im August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki verwüstet wurden.
Mit 100.000 leuchtenden Papierlaternen auf dem Fluss Motoyasu gedenken die Einwohner von Hiroshima in jedem Jahr der zahllosen Opfer der Atombombenabwürfe. Die Lichter erinnern heute symbolisch an die vielen Menschen, die bei der Katastrophe verzweifelt im kühlenden Wasser der Flüsse in Hiroshima und Nagasaki Rettung vor dem ‚atomaren Feuer’ suchten.
Beginn der Lichterprozession: 21 Uhr (bereits ab 20 Uhr gibt es einen Infostand an der Okerbrücke Jasperallee)
Hiroshima-Ufer, (nördlich des Staatstheaters, an der Oker) • Braunschweig
Anlässlich des Flaggentages der Mayors for Peace und des Gedenktages für das Manifest von Russell und Einstein laden wir ein zu einer Veranstaltung der Friedensbewegung am
Freitag, 7. Juli 2017 - 17.00 Uhr in die Dornse im Altstadtrathaus (Altstadtmarkt), Braunschweig
Die Atomwaffe ist in der Lage, alles Leben unwiderruflich zu vernichten. Trotzdem sind Atombomben die einzigen Massenvernichtungswaffen, die nicht verboten sind. Ende letzten Jahres verlangte nun eine überwältigende Mehrheit der UNO-Vollversammlung, Verhandlungen zur Ächtung der Atomwaffen aufzunehmen. Die Bundesregierung verweigert sich diesen Verhandlungen, obwohl sie offiziell für eine atomwaffenfreie Welt eintritt!
Warum ist die Ächtung der Atomwaffen so wichtig?
Was können die Verhandlungen bewirken?
Was können wir tun?
Dazu referiert und diskutiert am Tage des voraussichtlichen Endes der Verhandlungen: Roland Blach*
DAKS-Newsletter Ausgabe Juli / 2017 Nr. 142 ist erschienen
Die Themen des neuen Newsletters:
- Frieden geht! - Staffellauf 2018 gegen Rüstungsexport
- „Rüstungsexporte in Konfliktregionen sind Brandbeschleuniger“ – Kirchen fordern ein wirksames Rüstungsexportkontrollgesetz
- Auswertung Rüstungsexporte Januar bis April 2017
- Heckler & Koch auf dem Balkan: Länderbeispiel Montenegro
- Heckler & Koch in den USA: Keine Aussicht auf einen Vergleich?
- Informationsstelle Militarisierung berichtet über Einrichtung von EU-Rüstungshaushalt
- Rechts um? – Über eine fatale Entwicklung der Bundeswehr
- Neue Spielfilme zu den Themen Krieg und Kampf
Website: DAKS

Rieseberg Gedenkfeier Dienstag, 4. Juli 2017
Kurzablauf der Veranstaltung:
16.30 Uhr Jasperehrenmal am Ruhfäutchenplatz (Rückseite Nord LB)
16.45 Abfahrt Sonderbus nach Rieseberg
17.00 Uhr Hauptfriedhof Braunschweig
Kranzniederlegung an den Gräbern der Riesebergopfer
18.15 Uhr Gedenken Rieseberg
Begrüßung durch Michael Kleber (DGB Regionsgeschäftsführer SON)
In diesem Jahr spricht Garnet Alps, 2. Bevollmächtigte/Geschäftsführerin IG Metall Braunschweig, und die musikalische Begleitung erfolgt vom IG Metall Chor "Gegenwind".
19.00 Busabfahrt nach Braunschweig
Ein Bus für die Fahrt zum Hauptfriedhof, nach Rieseberg und für die Rückfahrt wird wieder zur Verfügung stehen.
DAKS-Newsletter Ausgabe Juni / 2017 Nr. 141 ist erschienen
Die Themen des neuen Newsletters:
- Rheinmetall-Hauptversammlung: „Gepanzerte“ Proteste gegen Rüstungsproduktion
- Heckler & Koch baut neue Waffenfabrik in den USA
- Der Schahbesuch 1967, das Gewehr G3 und eine „Mehrzweckanlage“
- CQB und Urban Warfare: Waffentechnik im Wandel
- „Franco A.“ und der eigentliche Skandal
- „Märkte, Macht und Muskeln“: Texte zur (Kriegs-)Politik der EU und Österreichs
Website: DAKS

Donnerstag 15.6.2017 um 19.00 Uhr
Referent: Jörg Kronauer
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
Mit dem Jahr 1989 endet der »Kalte Krieg«. Nach dem Sieg über ihren östlichen Kontrahenten sehen sich die USA jedoch neuen aktuellen und potenziellen Rivalen gegenüber.
- Wie werden sie sich - im Bewusstsein bis dato erfolgreichen Hegemonialstrebens - dieser neuen Herausforderung gegenüber verhalten?
- Wie konfliktträchtig wird die sich jetzt neu herausbildende Weltordnung sein?
- Welche Ursachenkomplexe wirken im Hintergrund?
Diese Befunde und Fragen sind Gegenstand des Vortrages. Jörg Kronauer ist Buchautor, in vielen Fachzeitschriften publizierender Journalist und Sozialwissenschaftler.
Reinhard Bein wird über "Die Entstehung und die heutige Bedeutung der Totenbücher in der Friedenskapelle" sprechen.
Es wird um die Gründe für diese Initiative gehen, ihre Ausführung und darum, wie heute noch mit Hilfe der Totenbücher Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit geleistet werden kann. Wenn man bedenkt, dass dadurch heute noch das Schicksal z. B. sowjetischer Soldaten oder von Zwangsarbeitern geklärt werden kann, hat sich die Arbeit gelohnt.
Ort: Friedenskapelle Helmstedter Straße 54 A um 19 Uhr statt. Parkmöglichkeiten gibt es im Franz-Frese-Weg gleich um die Ecke.
Donnerstag 18.5.2017 um 19.00 Uhr
Referentin: Karin Leukefeld*
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
Karin Leukefeld berichtet seit 12 Jahren aus der arabischen Welt, u.a. aus der Türkei und dem Iran. Seit 2010 ist sie als Korrespondentin des Neuen Deutschland in Syrien akkreditiert.
DAKS-Newsletter Ausgabe April / 2017 Nr. 139 ist erschienen
Die Themen des neuen Newsletters:
- G36-Nachfolge: Ausschreibungsverfahren beginnt
- Bayern: neue Dienstpistolen für die Polizei
- Weltweite Rüstungsausgaben steigen: SIPRI veröffentlicht neue Zahlen für das Jahr 2016
- Keine Waffen für (Rechts-)Extreme
- Munition und Sicherheit: Explosion in ukrainischem Munitionslager
- H&K-Hauptgesellschafter Heeschen will Whistleblowing gerichtlich unterbinden
- „Krieg im Comic? Grafisches Erzählen zu Militarismus und Gewalt“
Website: DAKS
Themen:
- Jubiläum "30 Jahre Friedenszentrum"
- Berichte
- Vorträge VHS-Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens":
- Das neue Weißbuch der Bundeswehr - Eine Antwort auf die Krisen?
- Rüstet Japan auf? - Der Versuch einer Abschaffung des Krieges - Neues von der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“:
- Termine
Führung zur Geschichte der NS-Diktatur in Braunschweig mit Silke Böhme
09.04.2017, 15:00 Uhr
Ort: Ferdinandbrücke, Ferdinandstraße (Treffpunkt)
Veranstalter: Friedenszentrum in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Andere Geschichte

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - März 2017:
Bericht des Vortrags von Klaus Schlichtmann am 14.3.2017 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Der Versuch einer Abschaffung des Krieges
Am 14. März 2017 referierte der in der Nähe von Tokio lebende Friedensaktivist Dr. Klaus Schlichtmann über die im Gang befindliche Aufrüstung Japans. Er führte die Zuhörer zurück in die unmittelbare Nachkriegszeit, als eine Reihe von Staaten bereit war, auf den Krieg als legales Mittel eines souveränen Staates zu verzichten in der Hoffnung auf eine gerechte Weltordnung, die mit Hilfe einer Weltgerichtsordnung den Krieg überflüssig machen sollte. Sie hätte jedoch nur das Ergebnis eines dynamischen Prozesses sein können; bis dahin sollte die UNO die Rechtsordnung garantieren.
Dienstag 14.3.2017 um 19.00 Uhr
Referent: Dr. Klaus Schlichtmann*
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V.
Nach dem 2. Weltkrieg sollte ein Übergang zu kollektiver Sicherheit und Abrüstung erfolgen. Während jedoch die Bundesrepublik schon in den fünfziger Jahren eine Wiederaufrüstung vollzog, hielt Japan, ebenfalls Verlierer des Krieges, an seiner pazifistischen Verfassung fest, welche der Kriegführung eine Absage erteilte.
Mit einem Rückblick von Dietrich Kuessner und einem musikalischen Beitrag von Hans W. Fechtel
Samstag 18. März um 11.00 Uhr
im Speicher der VHS Braunschweig, Alte Waage 15
Ende März findet der erste Teil der historischen Verhandlungen für ein Atomwaffenverbot statt – bisher ohne Deutschland (https://www.spiegel.de/politik/ausland/deutschland-will-nicht-ueber-atomwaffenverbot-verhandeln-a-1135014.html). Gleichzeitig startet die Aktionspräsenz am Atomwaffenlager Büchel.
- Kommt nach Büchel am März
- Macht mit in eurer Stadt und nehmt dazu Kontakt zu euren Bürgermeistern auf. Bestellt dazu unsere Aktionsschilde
- Beteiligt euch an der Unterschriftensammlung
- Spendet für unsere Kampagne:
Kontoinhaber: IPPNW / Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE39 | 1002 | 0500 | 0002 | 2222 | 10, Verwendungszweck: „atomwaffenfrei“,
Ein Gespräch über Ursachen, Haltungen, Feindbilder und politische Strategien
Montag 27.3.2017 um 19.00 Uhr
Ort: Brunsviga-Kulturzentrum, Karlstraße 35, Braunschweig
Do 23.3.2017 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Bente Scheller, Leiterin des Libanon-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung,
Veranstaltungsort: Neue Schule, Wilhelmstr. 5, Braunschweig
DAKS-Newsletter Ausgabe Januar / 2017 Nr. 136 ist erschienen
Die Themen des neuen Newsletters:
- SIG Sauer: Pistolen für die US-Armee
- Wirtschaftsministerin Zypries: Hoffnung für Waffenexportreduzierung?
- Bundeswehr-Werbung in der Kritik
Website: DAKS
Donnerstag 16.2.2017 um 19.00 Uhr
Referent: Jürgen Rose
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V.
Mehr Macht für die Bundeswehr?
Mehr Auslandseinsätze?
Mehr Werbung für Bundeswehr und Kriegseinsätze?
Mehr Geld für Rüstung?
Zusammenarbeit von Industrie und Staat
im Rüstungsbereich?
Bundeswehreinsätze im Innern?
Ist die Bundeswehr das Werkzeug wirtschaftlicher Interessen?
Jürgen Rose*, Publizist und Oberstleutnant i.R., wird sich den Fragen stellen.

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Januar 2017:
Bericht des Vortrags von Elvira Claßen am 19.01.2017 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Frau Claßen (Dipl. Soz) ist seit 1979 in der Friedensbewegung aktiv. Seit Beginn der Friedensbewegung hat es die Suche nach Alternativen zu militärischen Einsätzen gegeben, nach Möglichkeiten der zivilen Konfliktbearbeitung, d.h. „ohne physische Gewalt anzuwenden oder diese anzudrohen“ (Def. nach Christiane Schweitzer, Bund für soziale Verteidigung BSV). Friedens- und Konfliktforschung und ihre Akteure haben Mittel und Instrumente entwickelt und in etlichen Fällen auch mit Erfolg erprobt, leider ohne in der Öffentlichkeit entsprechend gewürdigt zu werden.
Voraussetzung für die Lösung eines Konflikts ist zunächst die Analyse. Welche Interessen haben die Konfliktparteien? Wie können sie erreichen, dass sie „auf Augenhöhe“ miteinander reden?
Freitag, 27. Januar 2017, 10.00 Uhr
Schlossplatz vor der Schlossfassade in Braunschweig
SchülerInnen der Oskar-Kämmer-Schule stellen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Beiträgen die Ergebnisse ihrer Projektwoche zum Thema Opfer des Nationalsozialismus vor.
Anschließend "Gedenkmarsch" zur Gedenkstätte Schillstraße.
Dort Präsentation der Arbeitsergebnisse und Diskussion mit Interessierten.
https://www.oks.de/news/braunschweig-gedenkmarsch-fuer-die-opfer-des-nationalsozialismus
Gerne rufen wir dazu auf, daran teilzunehmen.
Die Veranstalter möchten gerne, dass die Arbeiten der SchülerInnen im Mittelpunkt stehen. Darum bitte keine eigenen Plakate und Transparente mitbringen.
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