(von Gabriele Canstein) -  Nach Beendigung der Corona-Krise bietet sich die Chance auf eine Veränderung des Wirtschaftssystems hin zu einer Gemeinwohl-orientierten Wirtschaft, die sich an den Maßstäben Menschenwürde und Achtsamkeit, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz orientiert.

(von Ingeborg Gerlach) - In Zeiten von Corona gibt es anscheinend keine anderen Probleme mehr. Vom Klima, dem Mega-Thema der vergangenen Monate und Jahre, spricht keiner mehr. Man wird den Verdacht nicht los, dass das manchen, vor allem in Kreisen der Energiewirtschaft, nicht ganz unlieb ist. Hier sollte man wachsam sein.

Auch die Gelder, die es in Milliardenhöhe regnet, verdienen Aufmerksamkeit.

(von Burkhard Jäger) - Um Trends und Entwicklungen zu verdeutlichen, ist es bisweilen hilfreich, sich Chronologien zeitgerafft vorzustellen: Wer hätte vor drei Wochen geahnt, dass die Menschen in Deutschland in ihrer Bewegungsfreiheit, ihren Kommunikationsmöglichkeiten … derart massiven Einschränkungen unterworfen werden würden? - Um nicht missverstanden zu werden: Es geht hier nicht darum, die Bedrohung durch den Coronavirus zu relativieren. - Es geht aber sehr wohl darum, sich die Mechanismen des Krisenmanagements ein wenig genauer anzuschauen. Im Folgenden soll der Stellenwert der wahrscheinlichen und möglichen  Entwicklungen als Herausforderung auch an die Friedensbewegung dargestellt werden.


Film mit anschließender Diskussion im Beisein des Zeitzeugen Eckhard Netzmann*

Ort: Universum-Filmtheater, Neue Straße 8, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

+++ Hinweis vom 16.3. wg. Corona-Vorsichtsmaßnahmen in Braunschweig:
leider müssen wir unsere Veranstaltung am Mittwoch, den 18.März 2020 um 19 Uhr im Universum Filmtheater absagen.

Wir beabsichtigen den Film später im Jahr zu zeigen.
 


Montag, 9. März 2020, 19 Uhr
im Haus der Kulturen - Kleiner Saal (Am Nordbahnhof 1, Braunschweig)

Im Jahr 2020 jährt sich die Befreiung Deutschlands vom Faschismus zum 75sten Mal. An der Befreiung hatte die damalige Sowjetunion einen überragenden Anteil, auch hatte sie die meisten Opfer zu beklagen: 27 Millionen Menschen verloren ihr Leben!

Vor diesem Hintergrund führt die NATO eines der größten Manöver der Nachkriegszeit durch. 37.000 US-Soldaten sollen auf schnellstem Wege an die Grenze zu Russland verlegt werden.Weil Russland angeblich uns und die baltischen Nachbarn bedroht und selbst auch Manöver durchgeführt habe.


(Wegen Corona-Krise findet der Vortrag am 23.4.2020 NICHT statt.)

NEUER Termin: Donnerstag, 21. Januar 2021 um 19.00 Uhr


Vortrag und Diskussion

Referent: Prof. Wolfgang Engler

Ort: VHS Braunschweig, Foyer der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Das Friedenszentrum Braunschweig e. V. hat im Frühjahr 2020 dem Thema Wiedervereinigung und Treuhand einen ganzen Block mit drei Veranstaltungen gewidmet, um das Gefälle zwischen Ost- und Westdeutschland, seine möglichen Ursachen und die Auswirkungen der Wiedervereinigung, die im Rückblick von einigen Autoren als Übernahme bezeichnet wird, genauer anzuschauen.

Wanderausstellung: »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«
Film: »Der deutsche Goldrausch - die Eliminierung der ostdeutschen Industrie«
Vortrag »Die Auswirkungen der Wiedervereinigung - Hoffnung und Enttäuschung«<


18.2. bis 12.3.2020

Das Theologische Zentrum zeigt in Kooperation mit dem Friedenszentrum Braunschweig e.V. vom 18. Februar bis 12. März die Wanderausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«, in der Zeitzeugen über deren Aktivitäten in den 1990er Jahren berichten und diese Zeit für den Betrachter erlebbar werden lassen.
Die Ausstellung ist Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr geöffnet, Alter Zeughof 1, und zusätzlich zu den Abendveranstaltungen der Ev. Akademie am 27.2., 5.3. und 11.3. bis 21.30 Uhr. Ein Begleitbuch mit Geschichten der Zeitzeugen ist in der Ausstellung kostenlos erhältlich.

Die Eröffnung findet in Form eines Erzählsalons am 17.2. um 19.00 Uhr im Franziskussaal, Alter Zeughof 2/3, 38100 Braunschweig, statt.

Gäste:
Prof. Christa Luft (Wirtschaftsministerin der Modrow-Regierung, 1989-90), Axel Becker (Bankabteilungsdirektor a.D., Wirtschaftsförderung Sachsen-Anhalt), Uwe Trostel (Wirtschaftssekretär des Bezirkes Erfurt, später Mitarbeiter der Treuhand). Moderat ion: Katrin Rohnstock (Kuratorin der Ausstellung). Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

14.2.2020 - Die Wahl des FDP-Fraktionsvorsitzenden Kemmerich zum Ministerpräsidenten Thüringens am 05 02.2020 wird in die Geschichtsbücher eingehen. Erstmals hat sich ein Politiker mit den Stimmen einer Partei, deren dortiger Fraktionsvorsitzender laut Gerichtsurteil als Faschist bezeichnet werden darf, in das o. a.  Amt wählen lassen.


Donnerstag, 13. Februar 2020 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Richard Gebhardt

Ort: VHS Braunschweig, Foyer der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig


Gemeinsame Ziele von Friedens- und Ökologiebewegung

Donnerstag, 16. Januar 2020 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Bernhard Trautvetter

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig


Tod eines Generals

Am 03.01.2020 wurde der Kommandeur der iranischen „Al-Kuds-Brigaden“, Ghassem Soleimani, durch eine US-amerikanische fliegende Bombe, „Drohne“ genannt, getötet.

Er gehört zu denen, die erst mit ihrem Tod weltweite Bekanntheit erlangten. Denn: Bis dato war er seiner Funktion entsprechend hauptsächlich nur FachjournalistInnen und -wissenschaftlerInnen bekannt. Analog zu seiner  herausragenden Stellung im iranischen Machtapparat wird nun darüber spekuliert, ob seine Tötung „nur“ eine Erhöhung der Anschlagsfrequenz zur Folge haben wird oder einen kriegerischen Flächenbrand im gesamten Nahen/Mittleren Osten auslöst. -  Schon jetzt aber ist klar, dass ein Krieg um Definitionen und Deutungshoheiten tobt.