Hallo Mitglieder und Interessierte,

Wir möchten auf die Braunschweiger Veranstaltung anlässlich des Flaggentag* (8.Juli) der Bürgermeister für den Frieden aufmerksam machen.


Am 8. Juli 2020 begehen die deutschen Mitgliedsstädte und -gemeinden gemeinsam den Flaggentag. Der Wunsch des Bündnisses ‚Bürgermeister für den Frieden, eine Welt ohne Atomwaffen zu schaffen, soll auch in 2020 gesehen und gehört werden!
In diesen fragilen Zeiten ist es umso wichtiger, ein Zeichen für den Frieden zu setzen, für mehr Solidarität und Gemeinsamkeit: Entschieden für den Frieden!


Der Vorstand des Friedenszentrums besteht aus 5 Mitgliedern, Menschen mit gleichen Zielen aber unterschiedlichen Einstellungen, wie  dieses Ziel erreicht werden kann. An dem  Thema  der aktuellen Israelpolitik gegenüber den Palästinensern konnten wir zu keiner gemeinsamen Aussage kommen. Es ist für unsere Mitglieder und Homepagebesucher dann auch zumutbar, die unterschiedlichen Auffassungen zu lesen, statt sie zuzudecken. Das ist ehrlicher und öffnet die Möglichkeit zu einer Diskussion.

Unser Vorstandsmitglied Burkhard Jäger hat zu dem Newsletter der "Jüdischen Stimme", seine Antwort geschrieben. Wir veröffentlichen sie unter der Überschrift  "Einige Anmerkungen zum Newsletter der „Jüdischen Stimme“ vom 19.06. zu den geplanten Annexionen der israelischen Regierung"

(Elke-Almut Dieter) 

                                    
Einige Anmerkungen zu den geplanten Annexionen der israelischen Regierung                                
                                     
28.6.2020 von Burkhard Jäger

Von vielen Seiten wird derzeit  mit dramatischem Gestus auf die geplante Annexion von Teilen (ca. 30 %) des Westjordanlandes (und hier insbesondere des Jordantals) durch die israelische Regierung hingewiesen; auf eine Entwicklung, die durch den sogenannten Trump-Friedensplan möglich geworden ist. - Dieser sieht vor, dass Israel unter Beibehaltung aller Siedlungen Teile der „Westbank“ annektieren darf. - Auf dem Restgebiet (zu dem auch die Ballungsgebiete gehören würden) könnten die Palästinenser dann einen eigenen Staat bilden. - Dieses Territorium wäre ein Flickenteppich aus vielen Ex- und Enklaven, von seiner ökonomischen Struktur her kaum lebensfähig. -

28.6.2020 Antwort von Ingeborg Gerlach zum den Ausführungen von Burkhard Jäger "Einige Anmerkungen zu den geplanten Annexionen der israelischen Regierung"


"Es ist anerkennenswert, dass Burkhard  die israelischen Annexionspläne verurteilt und auf die Gefahr eines neuen Nahostkonflikts hinweist.
Die Aufzählung der palästinensischen Versäumnisse ist korrekt, aber sie stellt nur das (durchaus parteiliche) israelische Narrativ dar. Was fehlt, ist jeder Hinweis auf die UN-Resolutionen nach dem Sechstagekrieg von 1967, welche eine Räumung des besetzten Westjordanlandes fordern., Israel hat die Resolutionen der UN schlicht ignoriert. Für das besetzte Territorium wirbt es systematisch Siedler an, meist aus den USA, die mit Tora und Gewehr ihre Siedlungen errichten. Wenn der potenzielle palästinensische Staat schon jetzt ein „Bantustan“ darstellt, dann nicht zuletzt dank dieser israelischen Strategie, welchen den Palästinensern  planmäßig Land entzieht, das deren Vorfahren schon seit vielen Jahrhunderten besiedelten.

28.6.2020 Antwort von Angela Vorwerk zur Rolle Deutschlands


"I can’t breath…!“ Die in den langen Minuten einer menschenverachtenden Tortur 11 Mal ausgestoßene flehentliche bitte von George Floyd ist in diesen Tagen zum Symbol für die Hilferufe von Unterdrückten und Entrechteten geworden. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Völker. Jetzt soll mit einer völkerrechtswidrigen Aneignung großer Teile des für einen palästinensischen Staat notwendigen Territoriums für fruchtbares Land annektiert werden. Dadurch würde einem Staat Palästina, für den sich nicht nur die internationale Gemeinschaft, sondern auch Deutschland einsetzt, die wichtigste Lebensgrundlage entzogen werden - über 30 % des Landes! Die Folgen wären unabsehbar: Eine neue Intifada drohte, bei der mehr Menschen als in früheren Jahren bereit sein könnten, Ihr Leben und das von Israelis nicht mehr zu schonen. die Friedensverträge mit Jordanien und Ägypten gerieten in Gefahr. die Region würde destabilisiert. Ein dauerhafter Friede für Israel rückte in weite Ferne. Nicht zuletzt könnten Juden auf der ganzen Welt Opfer eines sich verstärkenden Antisemitismus werden.

Das kann nicht in Deutschlands Interesse sein. Es muss verhindert werden!

26.6.2020 Zum Thema Annexion in Israel zulasten der Palästinenser... gibt es eine Erklärung von der IALANA.

IALANA fordert klare Stellungnahme und politische Schritte der Bundesregierung gegen die Pläne der israelischen Regierung, weite Teile des besetzten palästinensischen Westjordanlands zu annektieren

Die neugebildete Koalitionsregierung unter Benjamin Netanjahu und Benjamin Gantz hält an den schon vorher von Netanjahu verkündeten Plänen fest, alle 128 Siedlungen und das Jordantal, den fruchtbarsten Teil Palästinas, zu annektieren. Das Wahlergebnis zeigt, dass diese Annexionspläne von dem größten Teil der nichtarabischen Bevölkerung Israels geteilt werden. Voraussetzung für diesen radikalen Schritt war die Zustimmung der USA, die US-Außenminister Pompeo am 25. April gegeben hat. Andere Regierungen sind offenbar nicht konsultiert worden, vor allem nicht die betroffenen Palästinenser.

29.6.2020 Zum Thema Combattants for Peace

Der Annexionsplan der israelischen Regierung gefährdet den Frieden – Ein Aufruf zum Handeln


"
Wir, die Combatants für Peace in Israel/Palästina (CfP) und ihre Freund*innen in Deutschland (Friends of CfP Germany), vereint in unserer Hoffnung auf einen wahren und dauerhaften Frieden zwischen Palästinenser*innen und Israelis, verurteilen auf das Schärfste den Plan, sich Teile der besetzten palästinensischen Gebiete im Westjordanland durch eine Annexion anzueignen. Diesen Plan haben Mitglieder der Israelischen Regierung schon mehrfach angekündigt. Dieser sogenannte Annexionsplan ist nicht nur selbst unakzeptabel, illegal und beschämend, sondern er ist von einer pessimistischen Vision geprägt und von Werten, die wir nicht teilen, weil sie aus unserer Sicht verwerflich sind. Dies gilt besonders für die Konsequenzen dieses Plans im Nahen Osten, die weit über die eigentliche politische Handlung, das eigentliche Aneignen, hinausgehen.


22.6.2020 (Elke-Almut Dieter) "Ich bin betroffen über die politischen Entwicklungen in Israel und möchte dazu nicht schweigen, denn Frieden kann es nur mit Gerechtigkeit geben. Deshalb setzte ich diese Mahnung von der jüdischen Stimme , die wir ins Friedenszentrum geschickt bekamen auf unsere Homepage. Drei Mitglieder von unserem fünfköpfigen Vorstand haben zugestimmt.  -  In Kürze wird eine weitere Stellungnahme erfolgen." 

 

Aus dem Juni Newsletter (19.6.2020) von "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost" . www.juedische-stimme.de

 

Sagt nicht, Ihr hättet nichts gewusst!

Alle Welt weiß, dass die israelische Regierung die Annexion großer Teile des palästinensischen Westjordanlandes plant. Dieser Plan soll in wenigen Wochen umgesetzt werden.

Jeder Mensch weiß: Diese Annexion verstößt gegen geltendes Völkerrecht.

Die Wissenschaft ist sich einig: Es gibt keine Menschenrassen, noch weniger eine hierarchische Gliederung, die „überlegene“ und „unterlegene“ Rassen unterscheidet. Dennoch ist die Welt voll von rassistischen  Denkweisen und Strukturen. In den USA treten sie hauptsächlich als Überlegenheit der Weißen gegenüber Andersfarbigen in Erscheinung. Der brutale Einsatz eines weißen Polizisten gegen einen wehrlosen Schwarzen hat dort eine Welle der Empörung  ausgelöst, die sich auch in Deutschland verbreitete und verbreitet.

 
Am 18. Juni kann unsere geplante Veranstaltung aus der Reihe WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS in der VHS Braunschweig mit 10 Teilnehmern stattfinden:  

»Zur Ökonomie des Gemeinwohls - eine Chance für eine solidarische und friedliche Gesellschaft«

Referent: Norbert Stemmer

Einführungsvortrag  -  Fragen an den Referenten und Diskussion

am Donnerstag, 18. Juni um 19.00 Uhr
im Speicher der Alten Waage Braunschweig, Alte Waage 15

Unter dem Titel: "Erklärung zur nuklearen Teilhabe und zur geplanten Anschaffung neuer Trägerflugzeuge für den Atomwaffeneinsatz" brachte sich IALANA (International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms) in die aktuelle Debatte um die nukleare Teilhabe mit einer ausführlichen rechtlichen Analyse ein:

Erklärung zur nuklearen Teilhabe und zur geplanten Anschaffung neuer Trägerflugzeuge für den Atomwaffeneinsatz

Obwohl alle Nicht-Atomwaffenstaaten in Art. II Nichtverbreitungsvertrag (NPT) und Deutschland zusätzlich in Art. 3 des sog. Zwei-Plus-Vier-Vertrages vom 12.9.1990 völkerrechtlich verbindlich auf jede unmittelbare und mittelbare Verfügungsgewalt über Atomwaffen verzichtet haben, wird innerhalb der NATO weiterhin die nukleare Teilhabe praktiziert. Zur nuklearen Teilhabe gehört insbesondere,


"Wir lassen uns von Corona nicht vom Ostermarsch abhalten ... Ein herzliches Danke allen, die dazu beitragen und beigetragen haben!"

Fotogalerie - Redebeiträge - Video - Musik - Aufruf

 


Der Ostermarsch in Braunschweig am 11. April wird virtuell stattfinden in Bild, Text und Ton. Wir rufen dazu auf, um 11.00 Uhr über unserer Homepage  www.friedenszentrum.info an unserem virtuellen Ostermarsch teilzunehmen und uns gerne eine Rückmeldung zu geben. Facebooknutzer können über die Facebookseite des Friedenszentrums mittels der dortigen Kommentarfunktion aktiv mit Text und eigenem Foto teilnehmen.

Wer mag kann jetzt schon seine virtuelle Teilnahme vorbereiten und ein Fotoschicken von sich mit oder ohne Transparent. Es erscheint dann in unserer virtuellen Demo. Email an c.senftleben@t-online (Webmasterin). Auf unserer Homepage gilt Versammlungsfreiheit! Fühltr euch eingeladen. Ihr könnt auch noch nach Ostern ein Foto von schicken. Betreff: "Virtueller Ostermarsch". Im Text sowas wie "ich bin einverstanden, das das Foto auf www.friedenszentrum.info im Rahmen des virtuellen Ostermarsch 2020 erscheint" oder so in der Art. Das Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden. Das Bild wird dann schnellstmöglich von dieser Homepage (aber nicht aus dem google-cache!!!!) gelöscht 
Danke schon mal fürs Mitmachen .... (über demonstrierende Friedens-"Ostereier" aller Farben und Formen freut sich Corinna - die Webmasterin, und die braunschweiger Friedensbewegung)


Aufruftext:

(von Gabriele Canstein) -  Nach Beendigung der Corona-Krise bietet sich die Chance auf eine Veränderung des Wirtschaftssystems hin zu einer Gemeinwohl-orientierten Wirtschaft, die sich an den Maßstäben Menschenwürde und Achtsamkeit, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz orientiert.

(von Ingeborg Gerlach) - In Zeiten von Corona gibt es anscheinend keine anderen Probleme mehr. Vom Klima, dem Mega-Thema der vergangenen Monate und Jahre, spricht keiner mehr. Man wird den Verdacht nicht los, dass das manchen, vor allem in Kreisen der Energiewirtschaft, nicht ganz unlieb ist. Hier sollte man wachsam sein.

Auch die Gelder, die es in Milliardenhöhe regnet, verdienen Aufmerksamkeit.

(von Burkhard Jäger) - Um Trends und Entwicklungen zu verdeutlichen, ist es bisweilen hilfreich, sich Chronologien zeitgerafft vorzustellen: Wer hätte vor drei Wochen geahnt, dass die Menschen in Deutschland in ihrer Bewegungsfreiheit, ihren Kommunikationsmöglichkeiten … derart massiven Einschränkungen unterworfen werden würden? - Um nicht missverstanden zu werden: Es geht hier nicht darum, die Bedrohung durch den Coronavirus zu relativieren. - Es geht aber sehr wohl darum, sich die Mechanismen des Krisenmanagements ein wenig genauer anzuschauen. Im Folgenden soll der Stellenwert der wahrscheinlichen und möglichen  Entwicklungen als Herausforderung auch an die Friedensbewegung dargestellt werden.


Film mit anschließender Diskussion im Beisein des Zeitzeugen Eckhard Netzmann*

Ort: Universum-Filmtheater, Neue Straße 8, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

+++ Hinweis vom 16.3. wg. Corona-Vorsichtsmaßnahmen in Braunschweig:
leider müssen wir unsere Veranstaltung am Mittwoch, den 18.März 2020 um 19 Uhr im Universum Filmtheater absagen.

Wir beabsichtigen den Film später im Jahr zu zeigen.
 


Montag, 9. März 2020, 19 Uhr
im Haus der Kulturen - Kleiner Saal (Am Nordbahnhof 1, Braunschweig)

Im Jahr 2020 jährt sich die Befreiung Deutschlands vom Faschismus zum 75sten Mal. An der Befreiung hatte die damalige Sowjetunion einen überragenden Anteil, auch hatte sie die meisten Opfer zu beklagen: 27 Millionen Menschen verloren ihr Leben!

Vor diesem Hintergrund führt die NATO eines der größten Manöver der Nachkriegszeit durch. 37.000 US-Soldaten sollen auf schnellstem Wege an die Grenze zu Russland verlegt werden.Weil Russland angeblich uns und die baltischen Nachbarn bedroht und selbst auch Manöver durchgeführt habe.


(Wegen Corona-Krise findet der Vortrag am 23.4.2020 NICHT statt.)

NEUER Termin: Donnerstag, 21. Januar 2021 um 19.00 Uhr


Vortrag und Diskussion

Referent: Prof. Wolfgang Engler

Ort: VHS Braunschweig, Foyer der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Das Friedenszentrum Braunschweig e. V. hat im Frühjahr 2020 dem Thema Wiedervereinigung und Treuhand einen ganzen Block mit drei Veranstaltungen gewidmet, um das Gefälle zwischen Ost- und Westdeutschland, seine möglichen Ursachen und die Auswirkungen der Wiedervereinigung, die im Rückblick von einigen Autoren als Übernahme bezeichnet wird, genauer anzuschauen.

Wanderausstellung: »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«
Film: »Der deutsche Goldrausch - die Eliminierung der ostdeutschen Industrie«
Vortrag »Die Auswirkungen der Wiedervereinigung - Hoffnung und Enttäuschung«<


18.2. bis 12.3.2020

Das Theologische Zentrum zeigt in Kooperation mit dem Friedenszentrum Braunschweig e.V. vom 18. Februar bis 12. März die Wanderausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«, in der Zeitzeugen über deren Aktivitäten in den 1990er Jahren berichten und diese Zeit für den Betrachter erlebbar werden lassen.
Die Ausstellung ist Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr geöffnet, Alter Zeughof 1, und zusätzlich zu den Abendveranstaltungen der Ev. Akademie am 27.2., 5.3. und 11.3. bis 21.30 Uhr. Ein Begleitbuch mit Geschichten der Zeitzeugen ist in der Ausstellung kostenlos erhältlich.

Die Eröffnung findet in Form eines Erzählsalons am 17.2. um 19.00 Uhr im Franziskussaal, Alter Zeughof 2/3, 38100 Braunschweig, statt.

Gäste:
Prof. Christa Luft (Wirtschaftsministerin der Modrow-Regierung, 1989-90), Axel Becker (Bankabteilungsdirektor a.D., Wirtschaftsförderung Sachsen-Anhalt), Uwe Trostel (Wirtschaftssekretär des Bezirkes Erfurt, später Mitarbeiter der Treuhand). Moderat ion: Katrin Rohnstock (Kuratorin der Ausstellung). Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

14.2.2020 - Die Wahl des FDP-Fraktionsvorsitzenden Kemmerich zum Ministerpräsidenten Thüringens am 05 02.2020 wird in die Geschichtsbücher eingehen. Erstmals hat sich ein Politiker mit den Stimmen einer Partei, deren dortiger Fraktionsvorsitzender laut Gerichtsurteil als Faschist bezeichnet werden darf, in das o. a.  Amt wählen lassen.


Donnerstag, 13. Februar 2020 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Richard Gebhardt

Ort: VHS Braunschweig, Foyer der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig


Gemeinsame Ziele von Friedens- und Ökologiebewegung

Donnerstag, 16. Januar 2020 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Bernhard Trautvetter

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig


Tod eines Generals

Am 03.01.2020 wurde der Kommandeur der iranischen „Al-Kuds-Brigaden“, Ghassem Soleimani, durch eine US-amerikanische fliegende Bombe, „Drohne“ genannt, getötet.

Er gehört zu denen, die erst mit ihrem Tod weltweite Bekanntheit erlangten. Denn: Bis dato war er seiner Funktion entsprechend hauptsächlich nur FachjournalistInnen und -wissenschaftlerInnen bekannt. Analog zu seiner  herausragenden Stellung im iranischen Machtapparat wird nun darüber spekuliert, ob seine Tötung „nur“ eine Erhöhung der Anschlagsfrequenz zur Folge haben wird oder einen kriegerischen Flächenbrand im gesamten Nahen/Mittleren Osten auslöst. -  Schon jetzt aber ist klar, dass ein Krieg um Definitionen und Deutungshoheiten tobt.