Solidarität für das wirklich Wichtige -
statt Aufrüstung!
Gerade jetzt in der Corona-Pandemie

In der gegenwärtigen ernsten Corona-Pandemie wurde deutlich, was wirklich für unser Leben wichtig ist:

- Ein gut ausgestattetes öffentliches Gesundheitswesen, statt Gesundheit als Geschäft für Konzerne.

- Eine auskömmliche Entlohnung für jene, die täglich hart für uns alle arbeiten

- sei es in der Pflege, in der Medizin, in der Lebensmittelproduktion, im Einzelhandel, wo wir das Lebensnotwendige erhalten.

In der zweiten Dezemberwoche berät der Bundestag über den Haushaltsplan 2021. Dieser konzentriert sich nicht auf diese lebenswichtigen Fragen, auch nicht auf Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern sieht erneut eine erhebliche Erhöhung des Rüstungsetats vor. Dagegen rufen wir zum Protest auf!

Wir schließen uns dem Aufruf der bundesweiten Friedensbewegung und dem Aktionstag am 5. Dezember 2020 an und laden ein zur Friedenskette durch die Braunschweiger Fußgängerzone

Start 11.00 Uhr BS-Kohlmarkt
Abschlusskundgebung 12.00 Uhr BS-Kohlmarkt

Wir bitten hierbei eindringlich
um die Beachtung der Pandemie-Hygieneregeln!

Veranstalter: IPPNW Regionalgruppe Braunschweig, Friedenszentrum Braunschweig e.V., Friedensbündnis Braunschweig

 


Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
+++ NACHHOLTERMIN für 17.11. +++
Donnerstag, 10. Dezember 2020 von 19.00-21.15 Uhr


Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Dr. Lothar Zechlin

bislang geplant: Coronabedingt beschränkte Teilnehmer*innenzahl

Ort: Brunsviga Kulturzentrum (Kleiner Saal), Karlstr. 35, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig



Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
!!!ONLINE-Veranstaltung!!!
Donnerstag, 29. Oktober 2020 von 19.00-21.15 Uhr


Vortrag und Diskussion
Referent: Ingar Solty

Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Der Vortrag findet aufgrund der beschränkten inländischen Reisegenehmigungen und Beherbergungsverbote als kostenlose Zoom-Veranstaltung online statt. Der Zoom-Link, der es ermöglicht, den Vortrag am heimischen Computer zu hören und zu sehen und sich anschließend auch an der Diskussion zu beteiligen, steht am Ende dieses Beitrages.

Im Speicher der VHS Braunschweig wird am 29. Oktober um 19.00 Uhr per Beamer die ZOOM-Veranstaltung mitzuverfolgen sein. 10 Personen sind zugelassen. Bitte beim Friedenszentrum anmelden. Per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch bei Elke Almut Dieter 0531 603356

Sondernewsletter Netzwerk Friedenskooperative vom 25.10.2020

"Es ist wirklich geschafft und ein riesiger Erfolg der Friedensbewegung weltweit: Das UN-Atomwaffenverbot wird am 22. Januar in Kraft treten. Durch die Ratifizierung Honduras sind gestern die dafür benötigten 50 Ratifizierungen bei den Vereinten Nationen eingegangen. Das ist ein großer Erfolg der Friedensbewegung weltweit!

Das Netzwerk Friedenskooperative setzt sich seit seinem Bestehen für eine atomwaffenfreie Welt ein. Der Verbotsvertrag ist ein wichtiger Schritt, um die Vision einer Welt ohne Atomwaffen wahr werden zu lassen. Wenn du wissen möchtest, was sich durch das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrags ändern wird, dann wirf hier einen Blick auf das neue Fact Sheet der von uns mitgetragenen Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.

Nächstes Ziel: Deutschland tritt bei und wird atomwaffenfrei"
 

» weiterlesen auf https://www.friedenskooperative.de/sondernewsletter-atomwaffenverbot-tritt-2021-in-kraft

 

Samstag 17. 10. 2020 Mahnwache auf dem Kohlmarkt  11.00 bis 12.00 Uhr

zur Zeit finden in Deutschland Manöver zum Einsatz von Atomwaffen statt (s. angehängten Flyer und die Links). Um unseren Protest dagegen zum Ausdruck zu bringen, ruft das Friedensbündnis Braunschweig und das Friedenszentrum Braunschweig morgen von 11 bis 12 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Kohlmarkt auf.

Es wäre schön, wenn viele Menschen mit Protestschildern und Transparenten zusammen kämen, um ihre Haltung zum Ausdruck zu bringen.

(14.10.2020) Während die Aufmerksamkeit auf die Coronanachrichten gelenkt wird, geht hinter unserem Rücken die Politik der Aufrüstung und Militarisierung weiter.

Die Atomkriegsgefahr rückt näher - Die Nato übt in Deutschland den Ernstfall - Die Gefahr einer militärischen Eskalation ist Experten zufolge zuletzt deutlich gestiegen.

Auf dem Fliegerhorst Nörvenich in Nordrhein-Westfalen wird aktuell der Einsatz von Jagdbombern trainiert, die im Kriegsfall mit Nuklearwaffen bestückt werden könnten.
Der Standort gilt als möglicher Ausweichstandort für die taktischen US-Atomwaffen vom Typ B61, die im Rheinland-Pfälzischen Büchel lagern.


Donnerstag, 15. Oktober 2020 um 19.00 Uhr
Ort: Brunsviga (Kleiner Saal), Karlstraße 35, Braunschweig

Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. Wolfgang Engler

Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Unter Coronabedingungen ist die Teilnehmerzahl auf 40 begrenzt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig, wir bitten die Teilnehmer, sich  vor Ort in Listen einzutragen.

Der Vortrag wird aufgezeichnet und auf der Homepage veröffentlicht.


Filmvorführung

Ort: Brunsviga (Kleiner Saal), Karlstraße 35, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

+++ auf 40 Personen begrenzte Teilnehmerzahl unter Coronaauflagen +++

Braunschweig, 17. September 2020

Stellungnahme des Friedenszentrum Braunschweig e.V. zur Polizeigewalt am Samstag, den 12.9.2020

Wir protestieren!

Das Friedenszentrum Braunschweig e.V. setzt sich für einen gewaltfreien Umgang miteinander ein. Daher protestieren wir gegen die Polizeigewalt gegenüber den Anti-AfD-Demonstranten am vergangenen Samstag, 12.09.2020 in Braunschweig, Emsstraße. Wir halten den Einsatz von Pfefferspray und einer Hundestaffel gegen friedliche Demonstranten für unverhältnismäßig. Zur Auflösung einer Blockade wären weniger gewaltsame Methoden angebracht.

Wir fragen:
Wer hat diesen Einsatz angeordnet?
Fand er auf Drängen der AfD statt


WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Vortragsreihe des Friedenszentrums und des Friedensbündnisses in der Volkshochschule

Donnerstag, 17. September 2020 um 19.00 Uhr


Vortrag und Diskussion

Referent: Prof. Gottfried Orth

Ort: VHS Braunschweig, Foyer der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Teilnahme bitte anmelden bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Corona-Pandemie begrenzt.

Der Vortrag wird in Form eines Mosaiks unterschiedliche Ansätze und Chancen gewaltfreien Handelns darstellen und miteinander in Beziehung setzen:

Foto von Renate Rosenbaum


(7.9.2020) Trotz der Coronaeinschränkungen (keine Flyer aus unseren Händen, Unterschrift nur mit eigenem Kugelschreiber!) und trotz regnerischem Morgen konnte die Veranstaltung zum Antikriegstag am Vormittag des 5. Septembers stattfinden. Die Lieder vom Musikerduo Matthias Wesche und Corinna Senftleben machten gute Laune, die Stände vom Friedenszentrum und von den Linken hielten Informationen bereit. Die Polizei und die Presse der BZ waren vertreten.

Bild links: © Renate Rosenbaum


Samstag, 5. September 2020

11.00 Uhr Auftakt auf dem Kohlmarkt
»Friedenszug zum Antikriegstag« unter Einhaltung der Auflagen zum Gesundheitsschutz
parallel Infostände und Musik auf dem Kohlmarkt

ca. 12.15 Uhr
Ankunft des Friedenszuges auf dem Kohlmarkt und Kundgebung
mit Texten von Thorsten Stelzner


Donnerstag, 27. August 2020 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Friedrich Burschel

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Die Aktualität der hier darzulegenden Zusammenhänge ist durch die jüngsten Skandale um Mails mit dem Absender „NSU 2.0“ ,die sich auf Informationen aus Polizeicomputern stützten, hinlänglich verdeutlicht. – Im Zusammenhang mit der Chatgruppe Nordkreuz, Hannibal-Netzwerk u.a. soll ebenso die Rolle von Teilen des Verfassungsschutzes, Verstrickungen von Beamten des MAD kritisch hinterfragt werden.

Wegen der coronabedingt beschränkten Teilnehmer*innenzahl (10 Personen) bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter der E-Mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Der Vortrag wird aufgezeichnet und auf der Homepage veröffentlicht.

Im nachfolgenden Text gibt der Referent einen kurzen Abriss zu der von ihm zu behandelnden Thematik.

 

Gedenken am Hiroshima-Ufer (Foto Silke Westphal)

Am Freitag, 07.08.2020, fand die Veranstaltung "100 Kerzen auf der Oker" zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima vor 75 Jahren statt.

 

Das Friedenszentrum lädt zum diesjährigen Braunschweiger Gedenken an die Atombombenopfer in Hiroshima und Nagasaki ein:

Freitag, 7. August 2020 - ab 21 Uhr am Okerufer im Theaterpark (Hiroshima-Ufer)
Lesung & Musik
(Mechthild Werner, Geige u. Corinna Senftleben, Gitarre) 

 

Donnerstag, 20. August 2020 - ab 20 Uhr  auf 104,6 Radio Okerwelle

Elke Almut Dieter und Ulli Schmitz vom Vorstand des Friedenszentrums sowie die Mitglieder Inge Gerlach und Pastor Ekkehard Binder, der regelmäßig Israel und Palästina besucht, gehen Fragen zur Friedensarbeit nach. Angesichts der atomaren Aufrüstung, ständig steigender Waffenexporte und einer Aufrüstung der EU zu einer Militärmacht sind uns die Alternativen wichtig: der UN-Atomverbotsvertrag, der Denkansatz der Kirche mit dem Titel “ Sicherheit neu denken“. Was wäre, wenn die Regierung das Militär abschaffen würde? Aus Coronazeiten wissen wir: Keine Waffe hält das Virus auf.

Hallo Mitglieder und Interessierte,

Wir möchten auf die Braunschweiger Veranstaltung anlässlich des Flaggentag* (8. Juli) der Bürgermeister für den Frieden aufmerksam machen.


Am 8. Juli 2020 begehen die deutschen Mitgliedsstädte und -gemeinden gemeinsam den Flaggentag. Der Wunsch des Bündnisses ‚Bürgermeister für den Frieden, eine Welt ohne Atomwaffen zu schaffen, soll auch in 2020 gesehen und gehört werden!
In diesen fragilen Zeiten ist es umso wichtiger, ein Zeichen für den Frieden zu setzen, für mehr Solidarität und Gemeinsamkeit: Entschieden für den Frieden!


Der Vorstand des Friedenszentrums besteht aus 5 Mitgliedern, Menschen mit gleichen Zielen aber unterschiedlichen Einstellungen, wie  dieses Ziel erreicht werden kann. An dem  Thema  der aktuellen Israelpolitik gegenüber den Palästinensern konnten wir zu keiner gemeinsamen Aussage kommen. Es ist für unsere Mitglieder und Homepagebesucher dann auch zumutbar, die unterschiedlichen Auffassungen zu lesen, statt sie zuzudecken. Das ist ehrlicher und öffnet die Möglichkeit zu einer Diskussion.

Unser Vorstandsmitglied Burkhard Jäger hat zu dem Newsletter der "Jüdischen Stimme", seine Antwort geschrieben. Wir veröffentlichen sie unter der Überschrift  "Einige Anmerkungen zum Newsletter der „Jüdischen Stimme“ vom 19.06. zu den geplanten Annexionen der israelischen Regierung"

(Elke-Almut Dieter) 

                                    
Einige Anmerkungen zu den geplanten Annexionen der israelischen Regierung                                
                                     
28.6.2020 von Burkhard Jäger

Von vielen Seiten wird derzeit  mit dramatischem Gestus auf die geplante Annexion von Teilen (ca. 30 %) des Westjordanlandes (und hier insbesondere des Jordantals) durch die israelische Regierung hingewiesen; auf eine Entwicklung, die durch den sogenannten Trump-Friedensplan möglich geworden ist. - Dieser sieht vor, dass Israel unter Beibehaltung aller Siedlungen Teile der „Westbank“ annektieren darf. - Auf dem Restgebiet (zu dem auch die Ballungsgebiete gehören würden) könnten die Palästinenser dann einen eigenen Staat bilden. - Dieses Territorium wäre ein Flickenteppich aus vielen Ex- und Enklaven, von seiner ökonomischen Struktur her kaum lebensfähig. -

28.6.2020 Antwort von Ingeborg Gerlach zum den Ausführungen von Burkhard Jäger "Einige Anmerkungen zu den geplanten Annexionen der israelischen Regierung"


"Es ist anerkennenswert, dass Burkhard  die israelischen Annexionspläne verurteilt und auf die Gefahr eines neuen Nahostkonflikts hinweist.
Die Aufzählung der palästinensischen Versäumnisse ist korrekt, aber sie stellt nur das (durchaus parteiliche) israelische Narrativ dar. Was fehlt, ist jeder Hinweis auf die UN-Resolutionen nach dem Sechstagekrieg von 1967, welche eine Räumung des besetzten Westjordanlandes fordern., Israel hat die Resolutionen der UN schlicht ignoriert. Für das besetzte Territorium wirbt es systematisch Siedler an, meist aus den USA, die mit Tora und Gewehr ihre Siedlungen errichten. Wenn der potenzielle palästinensische Staat schon jetzt ein „Bantustan“ darstellt, dann nicht zuletzt dank dieser israelischen Strategie, welchen den Palästinensern  planmäßig Land entzieht, das deren Vorfahren schon seit vielen Jahrhunderten besiedelten.

28.6.2020 Antwort von Angela Vorwerk zur Rolle Deutschlands


"I can’t breath…!“ Die in den langen Minuten einer menschenverachtenden Tortur 11 Mal ausgestoßene flehentliche bitte von George Floyd ist in diesen Tagen zum Symbol für die Hilferufe von Unterdrückten und Entrechteten geworden. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Völker. Jetzt soll mit einer völkerrechtswidrigen Aneignung großer Teile des für einen palästinensischen Staat notwendigen Territoriums für fruchtbares Land annektiert werden. Dadurch würde einem Staat Palästina, für den sich nicht nur die internationale Gemeinschaft, sondern auch Deutschland einsetzt, die wichtigste Lebensgrundlage entzogen werden - über 30 % des Landes! Die Folgen wären unabsehbar: Eine neue Intifada drohte, bei der mehr Menschen als in früheren Jahren bereit sein könnten, Ihr Leben und das von Israelis nicht mehr zu schonen. die Friedensverträge mit Jordanien und Ägypten gerieten in Gefahr. die Region würde destabilisiert. Ein dauerhafter Friede für Israel rückte in weite Ferne. Nicht zuletzt könnten Juden auf der ganzen Welt Opfer eines sich verstärkenden Antisemitismus werden.

Das kann nicht in Deutschlands Interesse sein. Es muss verhindert werden!

26.6.2020 Zum Thema Annexion in Israel zulasten der Palästinenser... gibt es eine Erklärung von der IALANA.

IALANA fordert klare Stellungnahme und politische Schritte der Bundesregierung gegen die Pläne der israelischen Regierung, weite Teile des besetzten palästinensischen Westjordanlands zu annektieren

Die neugebildete Koalitionsregierung unter Benjamin Netanjahu und Benjamin Gantz hält an den schon vorher von Netanjahu verkündeten Plänen fest, alle 128 Siedlungen und das Jordantal, den fruchtbarsten Teil Palästinas, zu annektieren. Das Wahlergebnis zeigt, dass diese Annexionspläne von dem größten Teil der nichtarabischen Bevölkerung Israels geteilt werden. Voraussetzung für diesen radikalen Schritt war die Zustimmung der USA, die US-Außenminister Pompeo am 25. April gegeben hat. Andere Regierungen sind offenbar nicht konsultiert worden, vor allem nicht die betroffenen Palästinenser.

29.6.2020 Zum Thema Combattants for Peace

Der Annexionsplan der israelischen Regierung gefährdet den Frieden – Ein Aufruf zum Handeln


"
Wir, die Combatants für Peace in Israel/Palästina (CfP) und ihre Freund*innen in Deutschland (Friends of CfP Germany), vereint in unserer Hoffnung auf einen wahren und dauerhaften Frieden zwischen Palästinenser*innen und Israelis, verurteilen auf das Schärfste den Plan, sich Teile der besetzten palästinensischen Gebiete im Westjordanland durch eine Annexion anzueignen. Diesen Plan haben Mitglieder der Israelischen Regierung schon mehrfach angekündigt. Dieser sogenannte Annexionsplan ist nicht nur selbst unakzeptabel, illegal und beschämend, sondern er ist von einer pessimistischen Vision geprägt und von Werten, die wir nicht teilen, weil sie aus unserer Sicht verwerflich sind. Dies gilt besonders für die Konsequenzen dieses Plans im Nahen Osten, die weit über die eigentliche politische Handlung, das eigentliche Aneignen, hinausgehen.


22.6.2020 (Elke-Almut Dieter) "Ich bin betroffen über die politischen Entwicklungen in Israel und möchte dazu nicht schweigen, denn Frieden kann es nur mit Gerechtigkeit geben. Deshalb setzte ich diese Mahnung von der jüdischen Stimme , die wir ins Friedenszentrum geschickt bekamen auf unsere Homepage. Drei Mitglieder von unserem fünfköpfigen Vorstand haben zugestimmt.  -  In Kürze wird eine weitere Stellungnahme erfolgen." 

 

Aus dem Juni Newsletter (19.6.2020) von "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost" . www.juedische-stimme.de

 

Sagt nicht, Ihr hättet nichts gewusst!

Alle Welt weiß, dass die israelische Regierung die Annexion großer Teile des palästinensischen Westjordanlandes plant. Dieser Plan soll in wenigen Wochen umgesetzt werden.

Jeder Mensch weiß: Diese Annexion verstößt gegen geltendes Völkerrecht.

Die Wissenschaft ist sich einig: Es gibt keine Menschenrassen, noch weniger eine hierarchische Gliederung, die „überlegene“ und „unterlegene“ Rassen unterscheidet. Dennoch ist die Welt voll von rassistischen  Denkweisen und Strukturen. In den USA treten sie hauptsächlich als Überlegenheit der Weißen gegenüber Andersfarbigen in Erscheinung. Der brutale Einsatz eines weißen Polizisten gegen einen wehrlosen Schwarzen hat dort eine Welle der Empörung  ausgelöst, die sich auch in Deutschland verbreitete und verbreitet.

 
Am 18. Juni kann unsere geplante Veranstaltung aus der Reihe WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS in der VHS Braunschweig mit 10 Teilnehmern stattfinden:  

»Zur Ökonomie des Gemeinwohls - eine Chance für eine solidarische und friedliche Gesellschaft«

Referent: Norbert Stemmer

Einführungsvortrag  -  Fragen an den Referenten und Diskussion

am Donnerstag, 18. Juni um 19.00 Uhr
im Speicher der Alten Waage Braunschweig, Alte Waage 15

Unter dem Titel: "Erklärung zur nuklearen Teilhabe und zur geplanten Anschaffung neuer Trägerflugzeuge für den Atomwaffeneinsatz" brachte sich IALANA (International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms) in die aktuelle Debatte um die nukleare Teilhabe mit einer ausführlichen rechtlichen Analyse ein:

Erklärung zur nuklearen Teilhabe und zur geplanten Anschaffung neuer Trägerflugzeuge für den Atomwaffeneinsatz

Obwohl alle Nicht-Atomwaffenstaaten in Art. II Nichtverbreitungsvertrag (NPT) und Deutschland zusätzlich in Art. 3 des sog. Zwei-Plus-Vier-Vertrages vom 12.9.1990 völkerrechtlich verbindlich auf jede unmittelbare und mittelbare Verfügungsgewalt über Atomwaffen verzichtet haben, wird innerhalb der NATO weiterhin die nukleare Teilhabe praktiziert. Zur nuklearen Teilhabe gehört insbesondere,


"Wir lassen uns von Corona nicht vom Ostermarsch abhalten ... Ein herzliches Danke allen, die dazu beitragen und beigetragen haben!"

Fotogalerie - Redebeiträge - Video - Musik - Aufruf

 


Der Ostermarsch in Braunschweig am 11. April wird virtuell stattfinden in Bild, Text und Ton. Wir rufen dazu auf, um 11.00 Uhr über unserer Homepage  www.friedenszentrum.info an unserem virtuellen Ostermarsch teilzunehmen und uns gerne eine Rückmeldung zu geben. Facebooknutzer können über die Facebookseite des Friedenszentrums mittels der dortigen Kommentarfunktion aktiv mit Text und eigenem Foto teilnehmen.

Wer mag kann jetzt schon seine virtuelle Teilnahme vorbereiten und ein Fotoschicken von sich mit oder ohne Transparent. Es erscheint dann in unserer virtuellen Demo. Email an c.senftleben@t-online (Webmasterin). Auf unserer Homepage gilt Versammlungsfreiheit! Fühltr euch eingeladen. Ihr könnt auch noch nach Ostern ein Foto von schicken. Betreff: "Virtueller Ostermarsch". Im Text sowas wie "ich bin einverstanden, das das Foto auf www.friedenszentrum.info im Rahmen des virtuellen Ostermarsch 2020 erscheint" oder so in der Art. Das Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden. Das Bild wird dann schnellstmöglich von dieser Homepage (aber nicht aus dem google-cache!!!!) gelöscht 
Danke schon mal fürs Mitmachen .... (über demonstrierende Friedens-"Ostereier" aller Farben und Formen freut sich Corinna - die Webmasterin, und die braunschweiger Friedensbewegung)


Aufruftext: