Gemeinsame Ziele von Friedens- und Ökologiebewegung

Donnerstag, 16. Januar 2020 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Bernhard Trautvetter

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig


Tod eines Generals

Am 03.01.2020 wurde der Kommandeur der iranischen „Al-Kuds-Brigaden“, Ghassem Soleimani, durch eine US-amerikanische fliegende Bombe, „Drohne“ genannt, getötet.

Er gehört zu denen, die erst mit ihrem Tod weltweite Bekanntheit erlangten. Denn: Bis dato war er seiner Funktion entsprechend hauptsächlich nur FachjournalistInnen und -wissenschaftlerInnen bekannt. Analog zu seiner  herausragenden Stellung im iranischen Machtapparat wird nun darüber spekuliert, ob seine Tötung „nur“ eine Erhöhung der Anschlagsfrequenz zur Folge haben wird oder einen kriegerischen Flächenbrand im gesamten Nahen/Mittleren Osten auslöst. -  Schon jetzt aber ist klar, dass ein Krieg um Definitionen und Deutungshoheiten tobt.

 
18.2. bis 12.3.2020   Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr    Alter Zeughof 1,  38100 Braunschweig

Das Theologische Zentrum/ die Ev. Akademie Abt Jerusalem zeigt in Kooperation mit dem Friedenszentrum Braunschweig e.V. vom 18. Februar bis 12. März die Wanderausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung »Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale«, in der Zeitzeugen über deren Aktivitäten in den 1990er Jahren berichten und diese Zeit für den Betrachter erlebbar werden lassen.

»Es ist geradezu beängstigend, wie wenig wir von den Biographien der jeweils anderen wissen.«, sagt Heinrich Bedford Strohm, Ratsvorsitzender der EKD, in einem Interview zum 30. Jahrestag des Mauerfalls. Und wenn wir nicht ernsthaft gewillt sind, daran etwas zu ändern, können wir jetzt, nach überstandenen Feierlichkeiten wie bereits nach dem 10. und 20. Jahrestag ein in den Medien angedeutetes Interesse am Osten wieder auf ein Minimum zurückfahren, und die Ostdeutschen fin-den zurück in ihre verbittert, grummelig vorgetragene Geschichte von der friedlichen Revolution. Einer Revolution, der ein massiver Mangel an Anerkennung der Lebensleistung des Einzelnen folgte und große Demütigungen und eine Verachtung ihrer Kultur, Literatur, Wissenschaft und sozialen Infrastruktur.