Donnerstag, 17. Oktober 2019 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Tobi Rosswog

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Ein  Projekt des Friedenszentrums Braunschweig mit dem Bildermacher Wolf Menzel


»Geben Sie dem Grundgesetz ein neues Gesicht und gestalten Sie mit«:

Vom 4. Oktober bis zum 20. Dezember
Jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr
In der Ernst-Amme-Straße 5 , 38114 Braunschweig

Das ist ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben“. Ihre Arbeiten werden im nächsten Jahr am 23. Mai, dem Tag des Grundgesetztes ausgestellt. Sie wählen  einen der ersten 19 Artikel des Grundgesetzes und machen dazu eine eigne Gestaltung des Grundgesetzbuchdeckels. Wolf Menzel ist dabei und stellt das Material.
Projekthomepage: https://du-hast-das-recht.jimdosite.com/

Im Nachgang zum zum Vortrag "Der zweite Weltkrieg als Einschnitt in die alte Weltordnung" (Referent Dr. Klaus Latzel) möchte das Friedenszentrum auf den folgenden Beitrag des Historikers und Publizisten Hannes Heer aufmerksam machen.

"Schuldhaft verstrickt?" - Hannes Heer über den Eroberungs- und Vernichtungskrieg der Wehrmacht, einen Mythos und fatale Traditionen

Der Artikel (erschienen am 31. 08./01.09. im "Neuen Deutschland") setzt sich mit der erinnerungskulturellen Tradition und Aufarbeitung des 2. Weltkrieges seit 1945 auseinander. Er bildet unseres Erachtens eine sinnvolle Ergänzung und zusätzliche Hintergrundinformation zu diesem Vortrag.

Hannes Heer ist insbesondere als wissenschaftlicher Gestalter der Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Er widerlegte damit die bis dahin noch weit verbreitete Vorstellung von der "sauberen Wehrmacht".

Für diese Leistung erhielten er und sein Team 1997 die Carl von Ossietzky-Medaille.

» Artikel "Schuldhaft verstrickt?" als PDF

Wir danken dem Verlag für die Genehmigung den Beitrag an dieser Stelle veröffentlichen zu dürfen.

Donnerstag, 19. September 2019 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Dr. Klaus Latzel

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Freitag, 20. September 2019 um 18.00 Uhr

Fotos der Fotojournalistin Emine Akbaba

Ausstellungseröffnung, Film, Gespräche

„Beyond dreams and hopes“ ist eine Fotoreportage über eine einzelne syrische Familie, die jeden Tag in Syrien in Angst und Elend gelebt hat. Turkiye ist die Flucht mit ihren vier Töchtern gelungen. Jedoch endet das Dilemma nicht mit der Flucht. Nach ihrer Flucht in die Türkei versuchen sie ihre seelischen Wunden zu heilen und kämpfen ums Überleben. Sie haben ein friedliches, geregeltes und schönes Leben, welches sie vor dem Krieg und all den schrecklichen Erfahrungen hatten, hinter sich gelassen.

Zur Eröffnung der Ausstellung ist Emine Akbaba anwesend und zeigt uns ihren Film „Syria`s leftover“. Außerdem wird sie uns ihre ausgestellten Fotoreportagen im Gespräch erläutern.

Ort und Veranstalter:
frauenBUNT e.V.
John-F.-Kennedy-Platz 10, 38100 Braunschweig, www.frauen-bunt.de
Flyer mit Begleitprogramm

 

Die Ausstellung kann während Veranstaltungen und auf Anfrage unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! im frauenBUNT angesehen werden.

Um die Arbeiten von Emine Akbaba aus der Serie “beyond dreams and hopes” über eine syrische Flüchlingsfamilie in der Türkei besser zu verstehen, kann dieser Film angesehen werden:

Rettungswesten-Aktion und Aktionsprogramm

„Kirche trifft Seebrücke“ ist das Motto der gemeinsamen Aktion von mindestens 20 Kirchengemeinden und der „Seebrücke“ in Braunschweig vom 14. September bis 14. Oktober 2019.

Mit den orangen Rettungswesten an den Kirchen wird ein sichtbares Zeichen gegen das Sterben im Mittelmeer und der Solidarität mit Menschen auf der Flucht und in Seenot gesetzt.

Dazu laden verschiedenen Veranstaltungen im Aktionsprogramm ein, die auf die Situation von Flüchtlingen im Mittelmeerraum und an den Grenzen der europäischen Gemeinschaft aufmerksam machen, über die Arbeit der zivilen Seenotrettung und Fluchtursachen im globalen Kontext informieren wollen. Darüber hinaus wird es thematische Andachten und Gottesdienste, Benefizkonzerte und Diskussionsveranstaltungen geben.

„Schafft sichere Häfen!“ lautet eine zentrale Forderung der „Seebrücke“. Sie ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen. Die „Seebrücke“ tritt für eine starke Seenotrettung, offene Häfen und sichere Fluchtrouten eintritt.
Jede Unterstützung zählt, damit die Botschaft der Solidarität auf die Straßen Europas getragen wird:

  • Gegen das Sterben im Mittelmeer
  • Entkriminalisierung der Seenotrettung
  • Für sichere Häfen in Europa
  • Informieren, sich einmischen und mitdiskutieren!

Aktionsprogramm 14. September bis 14. Oktober 2019

Samstag 10. August 2019 um 11.00 Uhr auf dem Kohlmarkt

Kundgebung der Friedensbewegung wegen der Gefahr eines Irankrieges. Dieser ist durch die Ereignisse in der Straße von Hormuz wahrscheinlich geworden und würde großes Leid und große Gefahren für die gesamte Menschheit mit sich bringen.

Ein kritischer Blick auf die Rolle der Medien

Donnerstag, 15. August 2019 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referentin: Claudia Haydt

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Freitag, 9. August 2019 - ab 20 Uhr

Gedenken an die Opfer der ersten nuklearen Massenvernichtungsaktion der Geschichte, durch die im August 1945
die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki verwüstet wurden.

20.00 Uhr auf der Okerbrücke Jasperallee, Braunschweig
Treffpunkt und Informationstisch mit Paul Koch und Bodo Walther vom Arbeitskreis Japan der Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig
21.00 Uhr Lichtergang, Lesung & Musik (»Meyers Katze«) am Hiroshima-Ufer in Braunschweig

Auch 74 Jahre nach dem ersten Atombombenabwurf gedenken die Einwohner von Hiroshima mit 100.000 leuchtenden Papierlaternen auf dem Fluss Motoyasu in jedem Jahr der zahllosen Opfer der Atombombenabwürfe. Die Lichter erinnern heute symbolisch an die vielen Menschen, die bei der Katastrophe verzweifelt im kühlenden Wasser der Flüsse in Hiroshima und Nagasaki Rettung vor dem ‚atomaren Feuer’ suchten.

Das Friedenszentrum Braunschweig schließt sich der folgenden Forderung an: Kein deutscher Militäreinsatz vor der Küste Irans!

Erklärung der Kooperation für den Frieden:
Kein deutscher Militäreinsatz vor der Küste Irans!

Mit größter Sorge verfolgt die Kooperation für den Frieden, ein Zusammenschluss von Friedensorganisationen und Initiativen, die Diskussion um die Beteiligung der Bundeswehr an einer militärischen Mission in der Straße von Hormus, die sich Oman und Iran als Hoheitsgewässer teilen. Die Kooperation fordert die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, diese Mission abzulehnen und stattdessen alles zu tun, um die drohende militärische Eskalation zu verhindern.

Samstag, 31. August 2019

11.00 Uhr Auftaktkundgebung auf dem Kohlmarkt
»Friedenszug zum Antikriegstag« durch die Braunschweiger Innenstadt,
parallel Infostände auf dem Kohlmarkt

ca. 12.30 Uhr
Abschlusskundgebung und Musik auf dem Kohlmarkt

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Woche wurde von berufener Seite vor den Gefahren gewarnt, die vor allem mit einem drohenden Irankrieg verbunden sind. Professor Mohssen Massarrat hatte auf die primär ökonomischen Interessen hingewiesen, die die USA an einem Regimewechsel in Teheran hegen. Am Flaggentag, der feierlich in der Dornse am 12. Juli begangen wurde, wies Professor Norman Paech auf die Gefahren eines Atomkrieges hin, die den heutigen Generationen nicht mehr in solcher Deutlichkeit im Bewusstsein sind wie den vorangegangenen. Die Militärs beider Seiten, so Paech, spielen wieder ernsthaft mit der Möglichkeit, einen atomaren Krieg zu führen – eine Möglichkeit, die in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts durch Verträge gebannt schien. Doch nun werden diese Verträge, vor allem der INF-Vertrag, von den Großmächten gekündigt. Die Gefahr wird verschärft durch die Entwicklung „niedrigschwelliger“ Atombomben, die taktisch eingesetzt werden können. Aber auch sie besitzen noch die Zerstörungskraft einer Hiroshima-Bombe. Paech zitierte einen hohen britischen Offizier, der propagierte, der Westen müsse sich vorbereiten auf  einen atomaren Schlag.  

Das Friedensbündnis und das Friedenszentrum Braunschweig e.V. solidarisieren sich mit dem Bündnis gegen Rechts und fordern konsequentes Vorgehen gegen Rechtsextremismus!

Nach der Ermordung des Politikers Walter Lübcke nutzen polizeibekannte Braunschweiger Neonazis Social Media, um Gewaltdrohungen gegenüber dem Sprecher des Bündnis gegen Rechts, David Janzen, zu verbreiten. Wir solidarisieren uns mit David Janzen und dem Braunschweiger Bündnis gegen Rechts. Wir fordern, dass David Janzen besser geschützt werden muss. Was für Kommunalpolitiker gilt, sollte auch für ihn gelten.

Friedenschaffen ist das Gebot der Stunde.

Die Mayors for Peace fordern die Ächtung aller Nuklearwaffen! Die UNO beschloss am 7.7.2017 den Atomwaffenverbotsvertrag. Auch Deutschland muss diesem Vertrag beitreten.

Einladung zu einer Veranstaltung anlässlich des Flaggentages der Mayors for Peace und des Gedenktages für das Manifest von Russell und Einstein.

Vortrag

Prof. Dr. Norman Paech
»Atomkrieg: Panikmache oder verdrängte Wirklichkeit?«

Freitag, 12. Juli 2019 - 18.00 Uhr
in der Dornse im Altstadtrathaus (Altstadtmarkt), Braunschweig

Läuft Deutschland Gefahr, in einen völkerrechtswidrigen Krieg hineingezogen zu werden?


Trotz der extremen Hitze waren am 26. Juni 2019 fast 100 Menschen in die Brunsviga  gekommen, um den Vortrag von Professor Mohssen Massarrat zu hören. Der Ernst der Lage war den meisten bewusst. Von dem aus dem Iran stammenden Massarrat erwarteten sie genauere Informationen als die in den heimischen  Medien verfügbaren. Sie wurden nicht enttäuscht.

Prof. em. Mohssen Massarrat zu Gast in Braunschweig - ein interessanter, spannender und sehr erfolgreicher Abend in der Brunsviga.


Vor fast 100 Menschen sprach Mohssen Massarrat über die Zuspitzung der Kriegsgefahr und die US-amerikanischen Schuldzuweisungen seit September 2018, den völkerrechtswidrigen Bruch des Atomabkommens durch die USA, zeigte den historischen Hintergrund der politischen Entwicklung im Iran und in den USA auf, wies auf das Monopol der Dollar-Leitwährung  und die Kontrolle der Finanzströme durch die USA hin und ging danach auf die Einschätzung der politischen Entwicklung ein, indem er die möglichen Folgen eines Krieges als so verheerend für alle beteiligten Staaten darstellte, dass ein Krieg auch in der Einschätzung der US- Regierung als nicht erfolgreich führbar gelten könnte.

Die Friedensbewegung muss auf friedliche Lösungsmöglichkeiten drängen , von der Bundesregierung fordern, sich von den jeglichen Kriegsplänen fernzuhalten und ihr Territorium nicht für Kriegseinsätze zur Verfügung zu stellen. Der Ausbau von erneuerbarer Energie hilft, sich von der Abhängigkeit des Öls zu lösen.

Seine Rede hat Wirkung gezeigt: Menschen waren dankbar für die sorgfältige Analyse bedankten sich, dass sie neue Gedanken mitnehmen konnten. Auf dem Heimweg sprachen mich einige  an, wie es weiter geht, ob wir eine Demo machen..Sie wollten unbedingt etwas tun...! Ich habe sie zunächst auf die Unterschriftenlisten und  auf die wöchentlichen Samstagskundgebungen am Kohlmarkt verwiesen.


Elke Almut Dieter

Ein Kommentar des Friedenszentrums Braunschweig zur neuen Werbekampagne der Bundeswehr
 

(Screenshot: Facebookauftritt Bundeswehr (https://www.facebook.com/bundeswehr.karriere/photos/a.219080981464702/2337060559666723/?type=3&theater)

Großflächig und farbenfreudig wird auf Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs und deren Haltestellen von der Bundeswehr  geworben - zumeist für Handwerksberufe, vielfach für Zusatzqualifikationen: Der Klempner erhält zum Beispiel Gelegenheit, sich kostenlos zum Meister weiterzubilden. Aber damit soll nicht etwa der eklatante Fachkräftemangel in der Gesellschaft verringert werden, sondern die so Qualifizierten werden als SoldatInnen für unsere Truppen am Hindukusch, in Mali und künftig vielleicht auch am Persischen Golf gebraucht.

Donnerstag 20.6.2019 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Dr. Christian Wipperfürth

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
Hintergründe und Möglichkeiten der Friedensbewegung
Mittwoch 26.6.2019 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Prof. em. Mohssen Massarrat

Ort: Brunsviga Kulturzentrum (großer Saal), Karlstr. 35, Braunschweig
- Eintritt frei -

Schauspiel "Iran-Konferenz" zum letzten Mal am Freitag, 21.06.2019, um 19:30 h im Kleinen Haus, in Braunschweig,
Einführung 19:00 Uhr | anschließend Nachgespräch mit PodiumsgästInnen

Iran-Konferenz von Iwan Wyrypajew: Allah oder Coca-Cola? Hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft diskutieren auf einer Kopenhagener Konferenz die sogenannte Iran-Frage oder was sie als »Kollision völlig unterschiedlicher Weltanschauungen« begreifen. Doch ohne dass ein Vertreter des Irans auch nur das Wort ergriffen hätte, entwickelt sich der Gedankenaustausch zu einer äußerst emotionalen Kontroverse über unterschiedliche Wertvorstellungen und die Frage, was im Leben zählt. Anlässlich der allfälligen Konfrontation mit der fremden Kultur findet ein gründliches Befragen der eigenen statt: ein intellektuelles Vergnügen.

3.6.2019 - Das Friedenszentrum Braunschweig nimmt den Beschluss des Bundestages, der BDS-Bewegung entschlossen entgegen zu treten, mit Besorgnis zur Kenntnis. Wir halten dies für einen untauglichen Versuch, den auch hierzulande um sich greifenden Antisemitismus zu bekämpfen.

Natürlich ist es wichtig, jede Form des Antisemitismus zu bekämpfen und alle Angriffe gegen Menschen jüdischen Glaubens zu verurteilen. Kritik an der aktuellen Politik des Staates Israel hat nichts mit der Ablehnung des Existenzrechts des Staates Israel zu tun und ist nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen. Die BDS-Bewegung wendet sich gegen die Politik der derzeitigen israelischen Regierung. Selbst wenn man diese Kritik nicht teilt, sollte man doch ihren Verfechtern das Recht zubilligen, sich gegen die völkerrechtswidrige Besetzung des Westjordanlandes zur Wehr zu setzen. Parteinahme für diese aus Notwehr geborene Bewegung sollte daher auch nicht als Antisemitismus diskriminiert werden.

Das unverzichtbare  Recht auf Meinungsfreiheit als ein Mittel der demokratischen Willensbildung ist auch gegenüber dem Staat Israel gültig. Durch den Beschluss des Bundestages sehen wir dieses Recht gefährdet. Tatsächlich gab es vielerorts Behinderungen für israelkritische Veranstaltungen.

Presseinfo 10. Mai 2019

Wir sind sehr besorgt über die Zuspitzung der politischen Lage um den Iran und fordern den Einsatz kluger Diplomatie statt militärischer Eingriffe, und vor der Wahl glaubhafte Informationen über die bestehenden und geplanten Einsatzgebiete der Bundeswehr:

Wenn es den vereinten Europäern, Russen und Chinesen nicht gelingt, Trumps verbrecherische Sanktionspolitik gegenüber dem Iran rückgängig zu machen, dann sperrt dieser die Straße von Hormuz und das bedeutet einen Mittelostkrieg, der auf weitere Gebiete übergreifen kann. Der Vorschlag von Oliver Meier* scheint uns angebracht, den Frieden noch zu retten.

Veranstaltung Dienstag 7. Mai 2019: "Geteiltes Leid bringt Hoffnung"

Veranstaltung in Berlin mit Live-Übertragung des Gemeinsamen israelisch-palästinensischen Gedenktags
20:00 -21.30 Uhr: Live Übertragung aus Tel Aviv

Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?anmart=1&schritt=2&kathaupt=5&knradd=19-0522
Unter folgenden Links im Internet gibt es die Live-Übertragung:

https://cfpeace.org/live

http://theparentscircle.org/live_ceremony_2019-5
(Achtung: Die Links werden erst kurz vor Beginn der Veranstaltung aktiv geschaltet, vorher kommt eine Meldung
"Sorry, this media is offline")
Die Liveübertragung findet auf Arabisch und Hebräisch mit englischen Untertiteln statt.

Donnerstag 16.5.2019 um 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referent: Dr. Mathias John

Ort: VHS Braunschweig, Speicher der Alten Waage, Alte Waage 15, Braunschweig
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Wie wir erst jetzt erfahren haben, ist unser langjähriges Mitglied Hans Kottke am 07. 04. plötzlich und unerwartet verstorben. -

Mit ihm verlieren wir nicht nur einen geschätzten Menschen, sondern auch einen Chronisten, der Veranstaltungen des Friedenszentrums in Bild und Ton überlieferte:  

Bei der Gedenkfeier im Gewerkschaftshaus am Samstag, 13. April, konnten wir uns von Manni Kemper verabschieden. In Anwesenheit seiner Familie würdigte Michael Kleber die Arbeit von Manni, wies auf die Ausstellung seiner Bilder und Plakate hin, die noch bis zum Herbst zu sehen sein wird. Hansi Volkmann als langjähriger Freund blickte in seiner Rede und in einer beeindruckenden Diashow auf das Leben von Manfred - Manni - Kemper zurück. Elke Almut Dieter sprach im Namen des Friedenszentrums Braunschweig, in dem Manni lange Zeit tätig war. Es wurden Spenden in Höhe von 588,00 € für eine bleibende Erinnerung / evtl. für einen Stein für Manni Kemper gesammelt.

Friedensbündnis und Friedenszentrum Braunschweig laden ein zum diesjährigen Ostermarsch in Braunschweig. In dem Aufruf heißt es:
"Der diesjährige Ostermarsch steht unter dem Motto: "Abrüsten statt Aufrüsten!"

Dies ist ein ganz besonderer Ostermarsch, denn:

  • Der INF Vertrag ist gekündigt und Europa droht im Ernstfall zum Zentrum einer atomaren Auseinandersetzung zu werden.

  • Es gibt einen UN-Beschluss zum Verbot von Atomwaffen. Aber Deutschland und die Nato weigern sich, dem Verbotsvertrag (TPNW) beizutreten.

  • Die Nato gibt schon jetzt über das 13-fache von Russland für ihr Militär aus. Deutschland könnte Russland an Militärausgaben noch überholen, ein Wahnsinn.

  • Wir brauchen FRIEDENSLOGIK statt Kriegslogik

  • Wir brauchen Verhandlungen und Abrüstung.


Kommt mit uns und demonstriert für eine friedliche Zukunft. Beteiligung mit Fahrrad und zu Fuß.

Am Freitag, den 5. April verstarb unser Vorstandsmitglied Gudula Wegmann nach einem schweren Verkehrsunfall. Mit ihrem Tod ist ein engagiertes aktives Leben zu Ende gegangen. Seit 12 Jahren hat sie sich im Friedenszentrum Braunschweig für den Frieden eingesetzt, stets hellwach, bereit kritisch einzugreifen, mitzuarbeiten und alle einzubinden. In ihrer Vorstandsarbeit schuf sie neue Außenkontakte, pflegte diese und war so eine Verbindung zur Gewerkschaft Metall, zu Frauengruppen und zu jungen politisch engagierten Menschen.