» 2016
Do 29.11.2018 18.00 Uhr - im großen Saal des Kinder- und Jugendzentrums Mühle, An der Neustadtmühle 3, Braunschweig
Themen:
- Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien"
- Ein Mahnmal für Braunschweiger "Euthanasie"-Opfer
- Berichte
- Kakao statt Coca – Frieden statt Krieg – Zukunft statt Elend
- Ausstellungseröffnung "Ohne Frauen keinen Frieden"
- 23. Friedensratschlag in Kassel
- Vorträge VHS-Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens"
- Die ungeklärte Lage der Kriegsdienstverweigerer in der Türkei
- Termine
- Broschüre "Orte des Erinnerns in Braunschweig – Rundgänge zu Gedenkpunkten 1933 – 1945"
wieder verfügbar.

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - November 2016:
Diskussion mit VertreterInnen der Ratsfraktionen am 24.11.2016 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
(Moderation Dr. Inge Gerlach)
Der Referent, der über den defizitären Zustand unserer parlamentarischen Demokratie hätte sprechen sollen, war erkrankt; daher standen die eingeladenen Vertreter der Ratsfraktionen im Mittelpunkt, und die Diskussion befasste sich primär mit kommunalen Problemen.
Am ersten Dezemberwochenende fand der 23. Friedensratschlag in Kassel statt: Mit mehr als 400 TeilnehmerInnen und hochkarätige Referenten der Friedensbewegung aus der gesamten Bundesrepublik, aus Österreich und der Schweiz war es ein wichtiges Treffen zum Austausch, zur Vernetzung und zur Vorstellung der Kampagnen.

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Oktober 2016:
Vortrag von Thomas Reinhard* am 20.10.2016 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens"
Cyberangriffe erfolgen durch offensiv in Computer(-Netze) eindringende Schadsoftware. Sie schaffen neue Perspektiven für Kriegs- und Verteidigungsstrategien und setzen eine neue Aufrüstungsspirale in Gang, wenn es nicht gelingt, im Sinne von "Cyberpeace" vertrauensbildende Maßnahmen zu etablieren.
Donnerstag 24.11.2016 um 19.00 Uhr, Eintritt frei
Referent: Tim Weber (Mehr Demokratie e.V.)
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V.
Die Bilder, die die Öffentlichkeit derzeit aus Aleppo erreichen, sind grauenhaft - so wie alle Bilder aus heftig umkämpften Kriegsgebieten.
Das Friedenszentrum Braunschweig möchte aus diesem Anlass noch einmal - wie schon so häufig in der Vergangenheit - darauf hinweisen, zu welchen entsetzlichen Konsequenzen es führt, wenn immer mehr und immer perfekter tötende Waffen auf diesem Planeten angehäuft werden.
Donnerstag 20.10.2016 um 19.00 Uhr
Referent: Thomas Reinhard (IFSH* und FifF**)
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V.
Über 100 Staaten haben Cyberwar-Einheiten aufgestellt und Cyberwar-Strategien entwickelt, die die militärische und zivile Infrastruktur gefährden.
Doch weder ist international definiert, was Cyberwaffen eigentlich sind, noch wie militärische Angriffe über den Cyberspace völkerrechtlich zu bewerten sind.
Diskussionsveranstaltung mit Bernd Lange (MdEP) und Ernst-Christoph Stolper (BUND)
Freitag 07.10.2016 18.00-20.30 Uhr
Ort: Haus der Kulturen, Am Nordbahnhof 1A, 38106 Braunschweig
Veranstalter: Umweltzentrum BS e.V., Fair in Braunschweig e.V., Friedenszentrum BS e.V.

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - September 2016:
Vortrag von Dr. Christine Schweitzer am 16.09.2016 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens"
Der Bund für Soziale Verteidigung, dem die Referentin angehört, erstrebt die gewaltfreie Austragung von Konflikten und möchte Militär und Rüstung abschaffen. Er zielt vor allem auf die Selbstverteidigung der Zivilgesellschaft, da diese unter militärischen Konflikten am meisten leidet.
Die Waffen nieder - Kooperation statt NATO-Konfrontation - Abrüstung statt Sozialabbau war das diesjährige Motto der Friedensbündnis-Veranstaltung auf dem Platz der deutschen Einheit. Sie war lebendig und abwechslungsreich, krankte allerdings am geringen Zulauf. Nach dem Grußwort von BM Frau Harlfinger für die Stadt Braunschweig konnten alle Aktiven im Wechsel mit Musik sich und ihre Arbeit in den Initiativen vorstellen:
Gemeinsam mit der Kooperation für den Frieden, dem Bundesausschuss Friedensratschlag und der Berliner Friedenskoordination ruft Attac zur Demonstration "Die Waffen nieder" am 8. Oktober in Berlin auf. Der Auftakt beginnt um 12 Uhr auf dem Alexanderplatz, Ecke Otto-Braun-Straße.
Die Bundesregierung will den Rüstungsetat im Herbst 2016 und anschließend in den kommenden Jahren immens anheben. Das heißt mehr Geld für Bundeswehr und Kriegsführung, mehr Truppen, mehr Rüstung, mehr Waffenexport. Doch der Glaube, mit mehr Rüstungsausgaben, technischen Großprojekten und weiteren Auslandseinsätzen eine sicherere Welt zu schaffen, ist Irrsinn.
Themen:
- Frieder Schöbels 80. Geburtstag
- Neues aus dem Vorstand
- Veranstaltungen zum Thema Nukleare Abrüstung
- Vorträge aus unserer VHS-Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens"
- Antikriegstag am 3. September 2016
- Zur aktuellen Politik: Militarisierte Zivilverteidigung
- Termine
Donnerstag 15.9.2016 um 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Christine Schweitzer, Minden/Hamburg
Veranstalter: Friedenszentrum
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - August 2016:
Vortrag von Stefan Hebel am 18.08.2016 in der VHS in der Reihe „ Wege zu einer Kultur des Friedens“
Es geht darum, den Unfrieden in der Gesellschaft, die inneren Brüche zur Kenntnis zu nehmen.
In drei Jahrzehnten mit rigider Marktideologie, Egoismus und Konkurrenzdenken ist dem sozialen Frieden geschadet worden. Dies hat Auswirkungen auf das Denken und Fühlen der Menschen. Alternativen sind notwendig.
Vorgedacht wurde das von der Chicagoer Schule 1, Thatcher mit TINA ("There is no alternative") und ihrem Verleugnen der gesellschaftlichen Verantwortung ( Zitat "There is no such thing like society." ) Merkel setzt diese Ideologie fort. In Deutschland waren die Anfänge bei Otto Graf Lambsdorff 1982 und der Ruckrede 2 von Roman Herzog.
Samstag 3. September 2016, 11.00 - 16.00 Uhr
auf dem Platz der Deutschen Einheit vor dem Rathaus in Braunschweig
Informationsstände verschiedener Braunschweiger Initiativen,
... ein buntes Programm mit Musik, Kabarett und Angeboten die zum leiblichen Wohl beitragen
Veranstalter: Friedenszentrum und Friedensbündnis
Freitag, 5. August 2016 - Treffpunkt: ab 20 Uhr

71 Jahre nach dem ersten Atombombenabwurf gedenken wir der Opfer der ersten und hoffentlich letzten nuklearen Massenvernichtungsaktion der Geschichte, durch die im August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki verwüstet wurden.
Mit 100.000 leuchtenden Papierlaternen auf dem Fluss Motoyasu gedenken die Einwohner von
Hiroshima in jedem Jahr der zahllosen Opfer der Atombombenabwürfe. Die Lichter erinnern heute symbolisch an die vielen Menschen, die bei der Katastrophe verzweifelt im kühlenden Wasser der Flüsse in Hiroshima und Nagasaki Rettung vor dem ‚atomaren Feuer’ suchten.
Beginn der Lichterprozession: 21 Uhr (bereits ab 20 Uhr gibt es einen Infostand an der Okerbrücke Jasperallee)
Hiroshima-Ufer, (nördlich des Staatstheaters, an der Oker) • Braunschweig
Dienstag, 9. August 2016 - Beginn 19.00 Uhr
Podiumsdiskussion mit Carola Reimann (MdB SPD), Inge Höger (MdB Die Linke), Miriam Staudte (MdL DIE GRÜNEN), N.N. (CDU). Diskussionsleitung: Henning Noske (Braunschweiger Zeitung).
Ort: Brunsviga, großer Saal, Karlstrasse 35, Braunschweig.
- Eintritt frei -
DAKS-Newsletter Ausgabe Juli / 2016 Nr. 130 ist erschienen
Der neue DAKS-Newsletter steht ganz im Zeichen des kürzliche veröffentlichten Rüstungsexportberichts der Bundesregierung für das Jahr 2015. Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung war bekannt geworden, dass die Genehmigungszahlen im letzten Berichtsjahr wieder gestiegen sind. Der Rüstungsexportbericht selbst enthält deshalb wenig Überraschungen. Bemerkenswert ist jedoch ein Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt, das im Zusammenhang mit dem Bericht der Bundesregierung einige Brisanz entwickelt.
Vortrag von Stephan Hebel - 18.8.2016 um 19.00 Uhr VHS Alte Waage
Die Spaltung unserer Gesellschaft in weltoffene Demokraten und autoritäre Nationalisten ist keineswegs nur ideologischer Natur. Sie entwickelt sich aus sozialen Brüchen, z.B. zwischen Profiteuren und Verlierern der ökonomischen Globalisierung. Angst und Wut breiten sich aus, das Internet liefert dafür ungeahnte Kommunikationsmöglichkeiten.
Friedenszentrum und Friedensbündnis Braunschweig lehnen einen militärischen Einsatz der Bundeswehr im Innern vehement ab. Die Diskussion der CDU/CSU über eine Änderung des Artikels 87a GG ist ein Vorstoß zu einer weiteren Entgrenzung des Bundeswehrauftrages unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Mai 2016:
Vortrag von Sarah Bollmannl am 16.05.2016 in der VHS in der Reihe „Wege zu einer Kultur des Friedens“
Jede digitale Spur kann von anderen genutzt werden. Deshalb wollten wir mit dem Vortrag sensibilisieren für den Umgang mit eigenen und fremden Daten. JedeR sollte sich bewusst sein, dass wir - auch und gerade, freiwilllig oder unfreiwillig - die kostenlosen Angebote im weltweiten Netz bezahlen: Mit unseren Daten, unseren Informations- und Bewegungsprofilen.
Weiterhin wollen wir uns mit der Verfassungsbeschwerde zur Vorratsdatenspeicherung solidarisieren
(von digitalcourage initiiert: https://aktion.digitalcourage.de/weg-mit-vds?sid=2&reset=1).
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - April 2016:
Vortrag Dorothee Häussermann am 21.4.2016
In der Reihe „Wege zu einer Kultur des Friedens“ referierte Dorothee Häussermann, Mitglied bei „attac“, am 21.04.2016 in der Volkshochschule vor ca. 30 Teilnehmern unterschiedlichen Alters über Fluchtursachen besonders für Menschen in Afrika. Dieser Personenkreis flüchtet weniger vor politischer Verfolgung als insbesondere vor Armut, Hunger und wegen fehlender Lebensperspektiven. Sie werden häufig als „Wirtschaftsflüchtlinge“ bezeichnet und gelten als Asylbewerber zweiter Kategorie. Dagegen wendet sich Dorothee Häussermann.
Newsletter Ausgabe März / 2016 Nr. 125
Frohe Ostern! Diesmal mit: steigenden weltweiten Rüstungsexporten, neuen Zahlen zu den deutschen Rüstungsexporten und den „goldenen Nasen“ der deutschen Rüstungsindustrie. – Mehr dazu im neuen DAKS-Newsletter!
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - März 2016:

In der VHS-Veranstaltung zu Büchel nahmen am 17.3.2016 17 Personen teil.
Vortragende waren Gudula Wegmann (Friedenszentrum) und Helmut Käss (IPPNW, hier sein Bericht: https://helmutkaess.de/Wordpress/?p=2728 )
Das Motto des Abends: Die Welt ist überbewaffnet und Frieden ist unterfinanziert. (Ban Ki-Moon 2009, UN-Generalsekretär)
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Februar 2016:
Vortrag von Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose am 18.02.2016, Vorstandsmitglied des Darmstädter Signal.
Die Bundeswehr im Krieg? Warum sind deutsche Soldaten in Syrien, in der Türkei, in Mali?
Vortrag von Uwe Meier in der Abt Jerusalem Akademie am 28.01.16. Vorwort vom FZ: Was hat der Kakao mit dem Frieden zu tun?
Das Friedenszentrum begleitet das Projekt Friedenskakao gern, denn eigentlich stellte Uwe Meier in seinem lebendigen Vortrag ein Friedensprojekt vor, das auch im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes hätte dargestellt sein können. Es geht um Frieden schaffen.
In der Einleitung wiesen die Vortragenden auf das Deserteursdenkmal an der Magnikirche hin (bzw. die Tafel, die auch an den Diebstahl erinnert) und die Worte von Pfarrer Albrecht Fay: " Den Deserteuren ein Denkmal - sie schaden dem Krieg".
Es ging zum Holocaustgedenktag den Vortragenden der Pax Christi-Gruppe Nordharz beispielhaft um den 1943 als "Fahnenflüchtigen" hingerichteten Heinz Gondlach (* 1923 in Leimbach), um einen junger Arbeiter, der mit 11- 14 Jahren in einem Erziehungsheim lebte und einmal wg. Diebstahls verurteilt worden ist. Nach seiner Haftentlassung durfte er nicht zu seiner Mutter zurück (er wünschte sich, Kraftfahrer zu werden) sondern wurde zur + eingezogen.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Januar 2016:
Vortrag von Dr. Stephan A. Glienke am 21.01.2016
Im November 1959 eröffnete eine Gruppe von Studierenden um Reinhard Strecker die Ausstellung „Ungesühnte Nazijustiz“ in Karlsruhe. Vorausgegangen waren monatelange akribische Recherchen im Ausschuss für Deutsche Einheit in Ostberlin, später auch in Warschau und Prag. Mit Kopien von Dokumenten belegte die Ausstellung die Beteiligung von amtierenden Richtern und Staatsanwälten an rechtsförmigem Unrecht unter dem NS-Regime. Gegen 43 Richter wurden Strafanzeigen gestellt.
Die Ausstellung , die von Studenten ohne finanzielle Mittel zusammengestellt wurde, war für heutige Maßstäbe sehr einfach, aber sehr glaubwürdig. Sie wurde zwischen 1959 und 1962 in westdeutschen Städten gezeigt und löste eine enorme Pressereaktionen und intensive Diskussionen aus. Sie war die erste Ausstellung, die die personellen Kontinuitäten zwischen NS-System und der jungen Bundesrepublik aufzeigte und trug damit wesentlich zu einem historischen Lernprozess bei.
1) Wir erkennen, dass die Globalisierung, von der Europa bisher profitierte, sich nun in Form von Flüchtlingsströmen und IS-Terror gegen Europa richtet. Auslöser waren im Wesentlichen die Kriege, die Georg W. Bush im Nahen und Mittler Osten geführt hat.
2) Die Flüchtlingsströme waren seit Jahren absehbar, aber niemand nahm sie als Gefahr ernst. Der UN wurde die notwendige Hilfe in den Flüchtlingslagern gekürzt.




