» 2026
Völkerrechtler Norman Paech nimmt Stellung zum US-Angriff auf Venezuela.
Nachzulesen ist sie auf der Website der Diplomatischen Vertretungen Kubas im Ausland
"Der Überfall der US-amerikanischen Armee in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2026 auf Venezuela, ein friedliches Land, die Entführung seines Präsidenten Nicolàs Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores und die Ankündigung einer Quasi-Annexion des Landes sind ein Piratenakt nach Gangsterart, ein abschreckendes Menetekel für das Jahr, das kaum begonnen hat. Mit 150 Flugzeugen soll der Angriff erfolgt sein, nachdem zuvor das Luftabwehrsystem Venezuelas ausgeschaltet wurde. Mehr als 80 Menschen sind dabei getötet worden, darunter 32 kubanische Sicherheitskräfte und auch Zivilisten.
Der Angriff ist lange vorbreitet worden. Seit September 2025 kreuzte eine immer größer werdende Armada von US-Kriegsschiffen vor der venezolanischen Küste. Sie griff dort kreuzende kleinere Schiffe unbekannter Herkunft an, versenkte sie und tötete zahlreiche Menschen, eine unverhohlene Drohung gegen Präsident Maduro, sich zu ergeben und das Land verlassen. (...)"
» Weiterlesen und Quelle der Erklärung: https://misiones.cubaminrex.cu/de/articulo/nichts-kann-all-diese-angriffe-rechtfertigen

Per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Bundeskanzler –
Von: Christoph Krämer, IPPNW
Der US-Angriff auf Venezulea ist ein völkerrechtswidriger Kriegsakt –
die Bundesregierung muss ihn unmissverständlich verurteilen!
Braunschweig, 04.01.26
Sehr geehrter Bundeskanzler Merz,
völlig schockiert sehe ich, dass die USA unter fadenscheinigen Argumenten Venezuela militärisch angegriffen und Bomben auf seine Hauptstadt Caracas abgeworfen haben.
Unter Androhung weiterer militärischer Maßnahmen.
Und dass ihre anderen Verbündeten, einschließlich Deutschland, dem nicht nur tatenlos zusehen, sondern sogar noch moralische Beihilfe leisten.
Dieser US-Angriff ist ein völkerrechtswidriger Kriegsakt - die Bundesregierung muss ihn unmissverständlich verurteilen!
Was für die USA gilt, gilt auch für die Bundesregierung:
Völkerrecht ist anzuwenden - nicht nur gegenüber der Ukraine, sondern weltweit!
Nicht nur da, wo es Ihnen politisch opportun erscheint, sondern universell. Die UN-Charta kennt da keine Ausnahmen.
Ihr Messen mit zweierlei Maß, Herr Bundeskanzler, ist Doppelmoral!
