Zum Rundbrief 2026 als PDF

Themen:

  • »Friedenszentrum in neuen Räumen«
  • »NATO und Russland - und eine aktuelle geopolitische Einordnung«
  • »Kriegstüchtig statt friedenstauglich? - den Frieden wählen!«
  • »Mahnwache am Reichstag gegen geplante Grundgesetzänderung«
  • »Kriegswirtschaft in Deutschland und Europa - Wem nutzt die Fokussierung der Wirtschaft auf Kriegswirtschaft?«
  • »Ostermarsch - Grundgesetz Friedensgebot«
  • »1. Mai in Braunschweig«
  • »Wöchentliche Schweigemärsche in Braunschweig für die Menschen in Gaza«
  • »Gesichter des Friedens«
  • »Friedenstreffen im öffentlichen Raum«
  • »Flaggentag / Mayors for Peace«25.11. Berlin »Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten«
  • »100 Kerzen auf der Oker«
  • Zwei 80.-JAHRESTAGE: Ende 2. Weltkrieg + Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki
  • »Bewertung der israelischen Militäroffensive in Gaza im Kontext des Völkerrechts«
  • »Antikriegstag Braunschweig«
  • »Nie wieder kriegstüchtig - Bundesweite Friedensdemo in Berlin«
  • »Propaganda. Zur Herstellung der Kriegstüchtigkeit in den Köpfen«
  • »Kriegsdienstverweigerung«
  • Termine


Ein Großteil der Veranstaltungen wurde aufgezeichnet und ist im youtubekanal des Friedenszentrums zu finden ( www.youtube.com/@friedenszentrumbraunschweig )




In der Veranstaltungsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Dienstag, 20. Januar 2026, 19.00 Uhr

Brunsviga Kulturzentrum - Kleiner Saal, Karlstr. 35, 38106 Braunschweig

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Völkerrechtler Norman Paech nimmt Stellung zum US-Angriff auf Venezuela.
Nachzulesen ist sie auf der Website der Diplomatischen Vertretungen Kubas im Ausland

"
Der Überfall der US-amerikanischen Armee in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2026 auf Venezuela, ein friedliches Land, die Entführung seines Präsidenten Nicolàs Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores und die Ankündigung einer Quasi-Annexion des Landes sind ein Piratenakt nach Gangsterart, ein abschreckendes Menetekel für das Jahr, das kaum begonnen hat. Mit 150 Flugzeugen soll der Angriff erfolgt sein, nachdem zuvor das Luftabwehrsystem Venezuelas ausgeschaltet wurde. Mehr als 80 Menschen sind dabei getötet worden, darunter 32 kubanische Sicherheitskräfte und auch Zivilisten.

Der Angriff ist lange vorbreitet worden. Seit September 2025 kreuzte eine immer größer werdende Armada von US-Kriegsschiffen vor der venezolanischen Küste. Sie griff dort kreuzende kleinere Schiffe unbekannter Herkunft an, versenkte sie und tötete zahlreiche Menschen, eine unverhohlene Drohung gegen Präsident Maduro, sich zu ergeben und das Land verlassen. (...)"

» Weiterlesen und Quelle der Erklärung: https://misiones.cubaminrex.cu/de/articulo/nichts-kann-all-diese-angriffe-rechtfertigen

 
(8.1.2026) Das Friedenszentrum Braunschweig e.V. verurteilt die Militäraktion der US-Regierung gegen Nicolas Maduro und Venezuela. Sie beschädigt das Völkerrecht und die UN-Charta. 

Präsident Trump setzt auf Gewalt, um politische und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Sein Ziel, Venezuela und die Öl-Vorkommen zu kontrollieren, ist ein Angriff auf internationale Regeln und Werte. Das Völkerrecht steht für den Schutz der Souveränität der Staaten, für Sicherheit durch ein Reglement von international gültigen Rechten, das Frieden zwischen den Staaten sichern soll. Wenn Deutschland und Europa nicht unmissverständlich Haltung zeigen, droht eine Weltordnung, in der Macht über Recht steht.


 

Per E-Mail an:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   –  Bundeskanzler   –
Von:  Christoph Krämer, IPPNW



Der US-Angriff auf Venezulea ist ein völkerrechtswidriger Kriegsakt –
die Bundesregierung muss ihn unmissverständlich verurteilen!


Braunschweig, 04.01.26



Sehr geehrter Bundeskanzler Merz,



völlig schockiert sehe ich, dass die USA unter fadenscheinigen Argumenten Venezuela militärisch angegriffen und Bomben auf seine Hauptstadt Caracas abgeworfen haben.
Unter Androhung weiterer militärischer Maßnahmen.


Und dass ihre anderen Verbündeten, einschließlich Deutschland, dem nicht nur tatenlos zusehen, sondern sogar noch moralische Beihilfe leisten.


Dieser US-Angriff ist ein völkerrechtswidriger Kriegsakt - die Bundesregierung muss ihn unmissverständlich verurteilen!



Was für die USA gilt, gilt auch für die Bundesregierung:

Völkerrecht ist anzuwenden - nicht nur gegenüber der Ukraine, sondern weltweit!

Nicht nur da, wo es Ihnen politisch opportun erscheint, sondern universell. Die UN-Charta kennt da keine Ausnahmen.


Ihr Messen mit zweierlei Maß, Herr Bundeskanzler, ist Doppelmoral!