Das BgR ruft jetzt unter dem Motto „Eine solidarische Stadt für eine solidarische Welt“ zu einer Demonstration mit Kundgebung auf.

Die Kundgebung mit Demonstration beginnt Samstag, den 2. März 2024 um 14 Uhr auf dem Schlossplatz. Wer will, kann vorher in einem Sternmarsch dorthin laufen. Der Sternmarsch beginnt um 13 Uhr an den folgenden drei Standorten: an der Pockelsstraße/TU, vor dem Haupteingang Stadthalle und auf dem Johannes-Selenka-Platz.

Das Friedenszentrum ruft ebenso zur Teilnahme an der Demo auf und betont dass „gegen Rechts“ auch ist, den Kriegstreibern in den Arm zu fallen und Diplomatie zu stärken, statt Waffen zu liefern. Für Frieden und Abrüstung, für den Ausbau des Sozialstaates, für die Umverteilung des Reichtums von oben nach unten, für demokratische Rechte, für mehr Klimaschutz.

Donnerstag, den 22.2.2024, 17.00-19.00 Uhr 


Pastor Eckehard Binder wird uns gemeinsame Friedensinitiativen aus Israel und Palästina vorstellen:

„The Mother`s Call“ mit der Initiative "Women wage Peace",
„Newe Schalom - ein Friedensdorf in Israel„
und „Tent of Nations – wir weigern uns, Feinde zu sein

Danach zeigen wir Ausschnitte aus einem Dokumentationsfilm über die "Combatants for Peace", 
und geben Raum zum Diskutieren.

 

Moderation: Elke Almut Dieter
Technik: Hubert Schipmann

Ort: Volkshochschule BS, Alte Waage 15, Speicher/Dachgeschoß, Braunschweig


Veranstalter: Friedenszentrum Braunschweig e.V.

- Eintritt frei -


Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Mittwoch, 6. März 2024, 18.00-20.30 Uhr

»Aufstieg der Rechten in Deutschland und der EU«


Vortrag und Diskussion mit Gerd Wiegel

Gewerkschaftshaus »Wilhelm5«
Saal 3A, Wilhelmstr. 5, 38102 Braunschweig

- Eintritt frei -

»Zehn Jahre nach ihrer Gründung steht die AfD bundesweit stärker da als je zuvor. In Sachsen ist sie laut einer Umfrage von Anfang Januar mit 37 Prozent stärkste Kraft. Warum ist die Partei so erfolgreich?

Das hat mehrere Gründe. Erstens, weil wir es in den letzten Jahren mit einem gravierenden Politikversagen zu tun haben. Die aktuelle Bundesregierung macht eine Politik, die immer größere Teile der Bevölkerung verärgert. Die Sparpolitik trägt dazu bei, jene Narrative zu bedienen, die die AfD in den letzten Jahren groß gemacht haben: »Staatsversagen« und das »Versagen der politischen Eliten«, wie sie von der Partei genannt werden. Wir sind in einer Situation, in der mit den Themen Flucht und Migration das zentrale Gewinnerthema der AfD wieder ins Zentrum der politischen Debatte gerückt ist und von allen anderen Parteien bedient wird. Damit surft die AfD momentan auf einer Erfolgswelle. Hinzu kommt, dass die Partei mit der Entwicklung seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ein Thema besetzen konnte, das sie vor allen Dingen in Ostdeutschland noch stärker macht. Die Selbstinszenierung als angebliche Friedenskraft zeigt, dass diese Frage von den anderen Parteien, inklusive der Linken, nicht ausreichend bearbeitet worden ist.«

(JUNGE WELT, 9.1.2024 - Karim Natour im Gespräch mit Gerd Wiegel)



Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Freitag, 15. März 2024 um 19.30 Uhr

»Krieg im Nahen Osten«


Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Saal des Kinderschutzbundes BS
, Hinter der Magnikirche 6a, Braunschweig

- Eintritt frei -

Seit der Gründung des Staates Israel infolge des UNO-Teilungsresolution von 1947 kommt der Nahe Osten nicht zur Ruhe. Die internationale Staatengemeinschaft ist unfähig, die schon seit 57 Jahren andauernde völkerrechtswidrige Besatzungssituation in Israel/Palästina in eine friedliche Nachbarschaft gleichberechtigter Völker zu verwandeln, gemäß den seit 1945 universell gültigen Völkerrechts- und Menschenrechtsprinzipien.

Diese Besatzungssituation führt immer wieder zu Krieg, Terror und der Destabilisierung der ganzen Region. Der bereits seit dem 7.Oktober letztens Jahres tobende Gazakrieg ist der bislang längste und opferreichste Gewaltkonflikt. Auch tobt ein Krieg um das richtige Narrativ der Geschichte - insbesondere in Deutschland. Das Existenzrecht Israels wird zur deutschen Staatsräson erhoben, wer sich auch für das Existenzrecht der Palästinenser stark macht und Kritik an der israelischen Regierungspolitik übt, wird als Antisemit gebrandmarkt. Vermintes Gelände also! Wir wollen es trotzdem betreten!
 

Am Montag, den 12.2.2024 um 19 Uhr stellt die israelisch-palästinensische Organisation "Combatants for Peace" in der St. Petri Kirche (An der Petrikirche 9) in Braunschweig ihre Ziele und Aktivitäten vor.

Es gibt einen anderen Weg: Eine persönliche Geschichte von Feinden, die zu Partnern wurden. Die Friedensaktivisten Osama Eliwat und Rotem Levin sprechen über ihre persönliche Entwicklung und über ihre Arbeit für die Combatants for Peace. Sie berichten von ungleichen Erfahrungen, von Leid und Unterdrückung. Aber auch von Hoffnung auf einen gerechten Frieden.

Rotem Levin ist ein israelischer Friedensaktivist und Arzt, der sich in seiner Heimat in sozialen Projekten engagiert. Während seines Medizinstudiums an der Ben Gurion Universität in Beer Sheva lernte er intensiv Arabisch und schloss enge Freundschaften mit Palästinenser:innen. Vor allem ist ihm das Heilen der kollektiven Traumata von Israelis und Palästinenser:innen ein großes Anliegen.

Osama Eliwat ist im Vorstand der Combatants for Peace und Gründer von Visit Palestine. Er tritt für das Ende der israelischen Besatzung ein und hilft, Beziehungen zwischen Palästinenser:innen und Israelis aufzubauen. Er lebt in Jericho.

 

Ein Israeli und ein Referierender aus dem Westjordanland tragen etwa eine Stunde vor, anschließend gibt es Fragemöglichkeiten. Der Vortrag erfolgt in Englisch und wird übersetzt.

Der Eintritt ist frei.

17.1.2024 - Aus der Ankündigung des GEW-Kreisverbands Braunschweig:
"Am Samstag, den 20.01.2024, findet um 14:00 Uhr auf dem Schlossplatz vor der Bibliothek in Braunschweig eine Kundgebung gegen die rechtsextreme Ideologie und die Deportationspläne der „AfD“, Werteunion und weiterer rechter Akteure statt.

In Anbetracht der aktuellen Enthüllungen durch die Correctiv-Recherche möchten wir gemeinsam ein starkes Zeichen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit setzen. Wir positionieren uns klar gegen jegliche Form von Rassismus, Diskriminierung und Angriffen auf Grund- und Menschenrechte. Es ist an der Zeit, gemeinsam für eine offene, inklusive, demokratische Gesellschaft einzustehen.  Flaggen und Schilder sind ausdrücklich erwünscht, um unsere gemeinsame Ablehnung gegen rechtsextreme Ansichten zu symbolisieren. Kein Fußbreit dem Faschismus – nie wieder ist jetzt!"