12.00 - 14.00 Uhr Platz der deutschen Einheit (Rathausvorplatz) Braunschweig
mit Dr. Shadi Abuhamad und Sevim Dagdelen
ab 11.00 Uhr Infostände, Musik und Rahmenprogramm mit Thorsten Stelzner (Lyrik) und Andreas Mayer (Musik)
» Flyer mit Aufruf als PDF
Veranstalter:
Friedensbündnis Braunschweig
Friedenszentrum Braunschweig e.V.
IPPNW Regionalgruppe Braunschweig
Kooperationspartner:
Naturfreunde Braunschweig
Pax Christi Braunschweig
SDAJ Braunschweig
Unsere Forderungen zum Antikriegstag 2025:
- Stoppt den Völkermord in Palästina und die aktive deutsche Unterstützung dafür!
- Keine „Staatsräson“, die die völkerrechtswidrige Kriegs-, Entrechtungs-, Enteignungs-, Besatzungs- und Vernichtungspolitik Netanjahus rechtfertigt
- Abrüstung statt Aufrüstung – für ein friedliches Europa!
- Nein zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland!
- Nein zur Reaktivierung der Wehrpflicht!
- Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales – nicht für Panzer und Raketen!
- Aufruftext -
Kriege und Völkermord beenden!
Für Frieden, Abrüstung und soziale Gerechtigkeit!
Anlässlich des 1. September 2025, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit Beginn des Zweiten Weltkriegs, rufen wir dazu auf, ein deutliches Zeichen gegen Krieg, Völkermord, Militarisierung und Aufrüstung zu setzen.
Der Krieg in der Ukraine muss beendet werden. Er darf nicht durch noch mehr Waffenlieferungen angeheizt und verlängert werden. Der Frieden muss durch eine neue europäische Friedensordnung bei Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen aller Beteiligten langfristig gesichert werden. Deshalb protestieren wir gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen, die die Kriegsgefahr erhöhen.
Der Völkermord am palästinensischen Volk muss beendet werden. Dafür braucht es mehr als folgenlose Appelle. Keine Waffenlieferungen an Israel! Völkermörder vor Gericht! Nicht nur Israel, auch das palästinensische Volk hat ein Existenzrecht – auch Deutschland muss Palästina endlich diplomatisch anerkennen!
In einer Zeit wachsender internationaler Spannungen beobachten wir mit großer Sorge die massive Steigerung der Militärausgaben auf 5% des BIP – auch in Deutschland. Milliarden fließen in Waffen - was nach schlagseitiger Aufhebung der Schuldenbremse zu Lasten von Bildung, Gesundheit, Sozialem und ökologischem Umbau unseres Landes gehen wird. Die gleichzeitige Proklamierung von „Kriegstüchtigkeit“ widerspricht dem Friedensgebot von UN-Charta, 2+4-Vertrag und Grundgesetz und lässt erwarten, dass der offene Krieg mit Russland gesucht wird. Die Leidtragenden werden vor allem die arbeitenden Menschen, die jungen und die nachfolgenden Generationen sein!
Besonders alarmierend ist die wieder aufkommende Debatte um die Reaktivierung der Wehrpflicht. Statt junge Menschen zum Kriegsdienst zu verpflichten, brauchen wir Investitionen in zivile Bildungs- und Freiwilligendienste, in Dialog und internationale Begegnungen und Zusammenarbeit. Eine militarisierte Jugend ist keine Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Unsere Gesellschaft darf sich nicht durch Aufrüstung und Militarisierung definieren, sondern durch soziale Gerechtigkeit, Bildung und Dialog.
Wir rufen Gewerkschaftsmitglieder auf, aktiv zu werden: Organisiert euch, werdet laut und erhebt Widerspruch gegen die Erhöhung der Rüstungsausgaben zulasten des Sozialen und fragt nach Antworten zu den drängendsten friedenspolitischen Fragen der Zeit. Seit Jahrzehnten sind die Gewerkschaften eine tragende Säule der Friedensbewegung – und das soll auch so bleiben!
Frieden beginnt mit Solidarität – weltweit!
Kommt am 30. August 2025 zur Aktion der Braunschweiger Friedensbewegung.
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!