Der Film erzählt die Geschichte des 48-tägigen Streiks der Beschäftigten der Charité Facility Management (CFM) in Berlin. Im Mittelpunkt stehen türkeistämmige Arbeiterinnen, die den Arbeitskampf maßgeblich getragen haben. Mit ihren eigenen Stimmen berichten sie von Solidarität, Mut und dem Kampf für gleiche Bezahlung, würdige Arbeitsbedingungen und Respekt für ihre Arbeit. Es ist ein Kampf, der aktuell auch in Braunschweig geführt wird. Die Beschäftigten der Klinikdienste Braunschweig halten das Klinikum am Laufen und reinigen öffentliche Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Schwimmbäder und das Rathaus. Ohne sie geht in dieser Stadt nichts – wie die Kolleg*innen der CFM leisten sie unverzichtbare Arbeit. Trotzdem liegen sie nur knapp über dem Mindestlohn und werden nicht wie andere Beschäftigte der Stadt nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt. Wie bei der CFM arbeiten auch bei den Klinikdiensten überdurchschnittlich viele Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Der Film zeigt, dass sich gemeinsames Handeln lohnt: Die Beschäftigten der CFM haben sich den Weg zurück in den TVöD erkämpft. Auch die Kolleg*innen der Klinikdienste organisieren sich aktuell mit ihrer Gewerkschaft ver.di für gleiche Bezahlung nach TVöD und mehr Respekt für Arbeit.

Im Anschluss an die 38-minütige Vorführung findet ein Gespräch mit Beschäftigten der CFM aus Berlin, der Klinikdienste Braunschweig und dem Filmteam statt. Gemeinsam berichten sie von ihren Erfahrungen und diskutieren mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei.

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