» 2019
Vortrag und Diskussion
Referent: Prof. em. Mohssen Massarrat
- Eintritt frei -
Schauspiel "Iran-Konferenz" zum letzten Mal am Freitag, 21.06.2019, um 19:30 h im Kleinen Haus, in Braunschweig,
Einführung 19:00 Uhr | anschließend Nachgespräch mit PodiumsgästInnen
Iran-Konferenz von Iwan Wyrypajew: Allah oder Coca-Cola? Hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft diskutieren auf einer Kopenhagener Konferenz die sogenannte Iran-Frage oder was sie als »Kollision völlig unterschiedlicher Weltanschauungen« begreifen. Doch ohne dass ein Vertreter des Irans auch nur das Wort ergriffen hätte, entwickelt sich der Gedankenaustausch zu einer äußerst emotionalen Kontroverse über unterschiedliche Wertvorstellungen und die Frage, was im Leben zählt. Anlässlich der allfälligen Konfrontation mit der fremden Kultur findet ein gründliches Befragen der eigenen statt: ein intellektuelles Vergnügen.
3.6.2019 - Das Friedenszentrum Braunschweig nimmt den Beschluss des Bundestages, der BDS-Bewegung entschlossen entgegen zu treten, mit Besorgnis zur Kenntnis. Wir halten dies für einen untauglichen Versuch, den auch hierzulande um sich greifenden Antisemitismus zu bekämpfen.
Natürlich ist es wichtig, jede Form des Antisemitismus zu bekämpfen und alle Angriffe gegen Menschen jüdischen Glaubens zu verurteilen. Kritik an der aktuellen Politik des Staates Israel hat nichts mit der Ablehnung des Existenzrechts des Staates Israel zu tun und ist nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen. Die BDS-Bewegung wendet sich gegen die Politik der derzeitigen israelischen Regierung. Selbst wenn man diese Kritik nicht teilt, sollte man doch ihren Verfechtern das Recht zubilligen, sich gegen die völkerrechtswidrige Besetzung des Westjordanlandes zur Wehr zu setzen. Parteinahme für diese aus Notwehr geborene Bewegung sollte daher auch nicht als Antisemitismus diskriminiert werden.
Das unverzichtbare Recht auf Meinungsfreiheit als ein Mittel der demokratischen Willensbildung ist auch gegenüber dem Staat Israel gültig. Durch den Beschluss des Bundestages sehen wir dieses Recht gefährdet. Tatsächlich gab es vielerorts Behinderungen für israelkritische Veranstaltungen.

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Mai 2019:
Bericht zum Vortrag von Mathias John am 16.5.2019 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Was bis vor kurzem noch allenfalls als Science Fiction galt, droht mit atemberaubender Geschwindigkeit bedrohliche Realität zu werden: Neue tödliche oder vorgeblich „nicht-tödliche“ Waffensysteme, die einen Rüstungswettlauf auslösen.
Presseinfo 10. Mai 2019
Wir sind sehr besorgt über die Zuspitzung der politischen Lage um den Iran und fordern den Einsatz kluger Diplomatie statt militärischer Eingriffe, und vor der Wahl glaubhafte Informationen über die bestehenden und geplanten Einsatzgebiete der Bundeswehr:
Wenn es den vereinten Europäern, Russen und Chinesen nicht gelingt, Trumps verbrecherische Sanktionspolitik gegenüber dem Iran rückgängig zu machen, dann sperrt dieser die Straße von Hormuz und das bedeutet einen Mittelostkrieg, der auf weitere Gebiete übergreifen kann. Der Vorschlag von Oliver Meier* scheint uns angebracht, den Frieden noch zu retten.
Veranstaltung Dienstag 7. Mai 2019: "Geteiltes Leid bringt Hoffnung"Veranstaltung in Berlin mit Live-Übertragung des Gemeinsamen israelisch-palästinensischen Gedenktags
20:00 -21.30 Uhr: Live Übertragung aus Tel Aviv
Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter
https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?anmart=1&schritt=2&kathaupt=5&knradd=19-0522
https://cfpeace.org/live
http://theparentscircle.org/live_ceremony_2019-5
"Sorry, this media is offline")
Donnerstag 16.5.2019 um 19.00 UhrVortrag und Diskussion
Referent: Dr. Mathias John
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
Wie wir erst jetzt erfahren haben, ist unser langjähriges Mitglied Hans Kottke am 07. 04. plötzlich und unerwartet verstorben. -
Mit ihm verlieren wir nicht nur einen geschätzten Menschen, sondern auch einen Chronisten, der Veranstaltungen des Friedenszentrums in Bild und Ton überlieferte:
Bei der Gedenkfeier im Gewerkschaftshaus am Samstag, 13. April, konnten wir uns von Manni Kemper verabschieden. In Anwesenheit seiner Familie würdigte Michael Kleber die Arbeit von Manni, wies auf die Ausstellung seiner Bilder und Plakate hin, die noch bis zum Herbst zu sehen sein wird. Hansi Volkmann als langjähriger Freund blickte in seiner Rede und in einer beeindruckenden Diashow auf das Leben von Manfred - Manni - Kemper zurück. Elke Almut Dieter sprach im Namen des Friedenszentrums Braunschweig, in dem Manni lange Zeit tätig war. Es wurden Spenden in Höhe von 588,00 € für eine bleibende Erinnerung / evtl. für einen Stein für Manni Kemper gesammelt.

Friedensbündnis und Friedenszentrum Braunschweig laden ein zum diesjährigen Ostermarsch in Braunschweig. In dem Aufruf heißt es:
"Der diesjährige Ostermarsch steht unter dem Motto: "Abrüsten statt Aufrüsten!"
Dies ist ein ganz besonderer Ostermarsch, denn:
- Der INF Vertrag ist gekündigt und Europa droht im Ernstfall zum Zentrum einer atomaren Auseinandersetzung zu werden.
- Es gibt einen UN-Beschluss zum Verbot von Atomwaffen. Aber Deutschland und die Nato weigern sich, dem Verbotsvertrag (TPNW) beizutreten.
- Die Nato gibt schon jetzt über das 13-fache von Russland für ihr Militär aus. Deutschland könnte Russland an Militärausgaben noch überholen, ein Wahnsinn.
- Wir brauchen FRIEDENSLOGIK statt Kriegslogik
- Wir brauchen Verhandlungen und Abrüstung.
Kommt mit uns und demonstriert für eine friedliche Zukunft. Beteiligung mit Fahrrad und zu Fuß.
Am Freitag, den 5. April verstarb unser Vorstandsmitglied Gudula Wegmann nach einem schweren Verkehrsunfall. Mit ihrem Tod ist ein engagiertes aktives Leben zu Ende gegangen. Seit 12 Jahren hat sie sich im Friedenszentrum Braunschweig für den Frieden eingesetzt, stets hellwach, bereit kritisch einzugreifen, mitzuarbeiten und alle einzubinden. In ihrer Vorstandsarbeit schuf sie neue Außenkontakte, pflegte diese und war so eine Verbindung zur Gewerkschaft Metall, zu Frauengruppen und zu jungen politisch engagierten Menschen.
Donnerstag 11.4.2019 um 19.00 UhrVortrag und Diskussion
Referent: Jürgen Wagner
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - März 2019:
Bericht zum Vortrag von Norman Paech am 21.3.2019 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Wenig Grund zu Optimismus
Am 21. März referierte der Jurist und Völkerrechtler Norman Paech über die Lage in Palästina und Israel.
Zum Nachhören: Kundgebung auf dem Kohlmarkt, 30.3.2019 um 11.00 Uhr.
Am Donnerstag 28.3.2019 wollen wahrscheinlich wieder einige Friedenszentrums-Mitglieder zu Claras Entlassung um 10:35 ab Bs HBF nach Hi fahren, um sie nach dem Solidaritätsfrühstück wieder in der Freiheit zu empfangen. In Hildesheim findet bei der JVA, Godehardsplatz 7, in ihrer Haftzeit eine einwöchige Mahnwache statt: http://junepa.blogsport.eu/aktionen/gefaengnis/programm-der-dauermahnwache/
Infotelefonnummer: 05844/97 624 98
Weitere Infos dazu unter http://junepa.blogsport.eu/aktionen/gefaengnis/briefe-von-clara/
Donnerstag 21.3.2019 um 19.00 UhrVortrag und Diskussion
Referent: Prof. em. Dr. Norman Paech
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Theaterstück "BORDERS", Sonntag 24.3. im Haus der Kulturen, Am Nordbahnhof 1A, 17.00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Werner Ruf
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus organisieren Bündnisse und Initiativen weltweit Proteste gegen Rassismus und Faschismus.
In Kooperation mit der AG gegen Rechts veranstaltet das Refugium Flüchtlingshilfe e.V. am Samstag, 16.03.2019 um 14.00 Uhr auf dem Schlossplatz in Braunschweig einen Flashmob gegen Rassismus veranstalten.
"Wir möchten gemeinsam ein Zeichen gegen Intoleranz, soziale Ausgrenzung und Rassismus in jeglicher Form setzen! Wir wollen aktiv für ein buntes und offenes Deutschland auf die Straße gehen. Jede und jeder vor Ort kann einen Beitrag leisten. Wir sind für Solidarität statt Ausgrenzung!
Seid dabei und bringt eure Freunde mit."
Samstags-Kundgebung auf dem Kohlmarkt, 9.3.2019 um 11.00 Uhr.
Kundgebung gegen Atomenergie und Atomwaffen. Redebeiträge können im Mitschnitt nachgehört werden.

Manfred Kemper *3.3.1943, ist am 6.3.2019 tot in seiner Wohnung aufgefunden worden.
Am 11. März jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima, am 26. April die von Tschernobyl. Aus diesem Anlass informieren die Veranstalter der „Europäischen Aktionswoche für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ Paul Koch und Bodo Walther am Samstag, den 9.3.2019 über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der EuAW in unserer Region. Dabei geht es auch um einen der Austragungsorte der Olympischen Spiele 2020 in Japan - nämlich Fukushima. Fukushima und Olympia? "Strahlende Spiele?"
Es beteiligen sich auch das Friedenszentrum e.V. und Friedensbündnis Braunschweig sowie die Wolfenbütteler Atomausstiegs-Gruppe WAAG am Info- und Kundgebungs-Stand zu Friedens- und Energie-Themen, den Problemen bei Asse II und zu den Zwillingen Kernenergie und Kernwaffen.
»Olympia 2020 in Tokio und Fukushima« am 9. März 11 Uhr auf dem Kohlmarkt

Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Februar 2019:
Bericht zum Vortrag von Ute Finckh-Krämer am 21.2.2019 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".
Zwei Fragen standen im Mittelpunkt von Ute Finckh-Krämers Vortrag.
1) Sind Friedens- und Entspannungspolitik eine realistische Option?
2) An welchen Visionen wird gearbeitet?
Donnerstag 21.2.2019 um 19.00 UhrVortrag und Diskussion
Referent: Dr. Ute Finckh-Krämer
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
An welchen Visionen wird gearbeitet?
Am Samstag 2.2.2019 gab es auf dem Kohlmarkt BS einen Redebeitrag von Ulli Schmitz zu Venezuela. Hier der leicht gekürzte Beitrag:
"Bei Venezuela entdeckt die Bundesregierung wieder mal ihre Liebe zur Demokratie, was man bei der Türkei, Ägypten, Saudi-Arabien u. a. Ländern schmerzlich vermisst.
Zu den Fakten:
Ein neues nukleares Wettrüsten in Europa muss um jeden Preis verhindert werden! Doch durch das Scheitern des INF-Vertrags werden Tür und Tor für ein neues nukleares Wettrüsten in Europa geöffnet. Deshalb wendet sich die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ mit einem Protestbrief an den russischen und den US-amerikanischen Botschafter in Deutschland, damit sie sich für den Erhalt des INF-Vertrags und für nukleare Abrüstung in Europa und der Welt einsetzen.
Wir vom Friedenszentrum bitten, den Appell zu unterzeichnen auf https://www.friedenskooperative.de/INF-Vertrag-erhalten
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Januar 2019:
Mitschnitt zum Vortrag »Die UN – ein zahnloser Tiger?« von Frieder Schöbel am 17.1.2019 in der VHS in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens".

DAKS-Newsletter Ausgabe 1/2019 Nr. 160
Themen des Newsletters:
- Stellenausschreibung: pax christi sucht Projekt-Referent/in Rüstungsexport
- Mitmachen beim GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE!
- Mexiko: Heckler & Koch-Prozess vor dem Abschluss
- Widerrechtliche Waffenlieferungen ins Bürgerkriegsland Kolumbien:
Großer Erfolg der Strafanzeige von „Aktion Aufschrei“ gegen Sig Sauer - Thema Rüstungsexport: Leserbrief in der Badischen Zeitung
- Informationsstelle Militarisierung: Kongressreferate und „Fact-Sheet Rüstung“
Website: DAKS
dem 73. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.
Zeit und Ort: 27. Januar 2019 11:45 Uhr, Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße
Veranstalter: Stadt Braunschweig, der OB.
Filmveranstaltung anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.
Zeit und Ort: Am 28.01.2019 um 18:45 Uhr im Universum Filmtheater (Neue Straße 8, 38100 Braunschweig)
Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben mit dem Regisseur Hans-Erich Viet ins Gespräch zu kommen.
Donnerstag 17.1.2019 um 19.00 UhrVortrag und Diskussion
Referent: Frieder Schöbel
Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig
Eine Ansprache - ganz in unserem Sinne - von Alexander Gerst:5 Minuten aus dem All zum zerbrechlichen Raumschiff Erde
https://www.youtube.com/watch?time_continue=100&v=4UfpkRFPIJk
Er spricht uns alle an.
Dieses mit allen unseren guten Wünsche für das Neue Jahr.
Wir wünschen uns allen viel Kraft und Zuversicht für alle unsere und Eure Aktivitäten.
Besonders beim Weitermachen für die bundesweite Aktion "Abrüsten statt Aufrüsten" und für unseren Einsatz zur Abschaffung von Atomwaffen - in Büchel und anderswo, entsprechend dem UN-Abkommen vom 7.7.2017 zum Atomwaffen-Verbot und ihrer Ächtung, das von Deutschland (immer noch) nicht unterzeichnet worden ist.
Ein weiterer Tipp:
Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 www.2030report.de
Dabei für uns besonders interessant:
Zivilgesellschaft als Treiber: Kolumbien und die Philippinen als Beispiele inklusiver Friedensprozesse
https://www.2030report.de/de/bericht/1774/kapitel/16-zivilgesellschaft-als-treiber-kolumbien-und-die-philippinen-als-beispiele
Also: Auf ein Neues!
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